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General Motors steht vor dem endgültigen Aus

Der weltgrößte Automobilhersteller General Motors (GM) steht vor der Insolvenz. Wenn nichts passiert, dann ist der Konzern ab Jahresende nicht mehr in der Lage, seinen Verpflichtungen nachzukommen.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: 4.200.000.000 Dollar macht der Verlust alleine im dritten Quartal des laufenden Jahres aus.

Nur durch gezielte Korrekturen konnten die Verluste auf den nicht wirklich besseren Wert von 2,5 Milliarden Dollar geschönt werden. Das Vorjahresquartal schlug mit dem Rekord-Verlust von nahezu 39 Milliarden Dollar zu Buche.


WebReporter: mediareporter
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Motor, General, General Motors
Quelle: www.rooster24.com

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07.11.2008 20:18 Uhr von mediareporter
 
+0 | -0
 
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Es ist ein Wahnsinn, wie sich die US-Automobilwirtschaft seit über 10 Jahren am Markt vorbei entwickelt hat. Die Quelle hat dazu noch einen Videoclip zum Thema US-Auto-Werbung.
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07.11.2008 20:46 Uhr von vostei
 
+10 | -0
 
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Gezielte Korrekturen auf Kosten von Opel: GM hat seine Entwicklungskosten in einem zu hohen Verhältnis Richtung Europa verschoben und, als Beispiel die 450.000 Chevys (vorsicht, da sind auch Kleinwagen mit bei), die in Europa verkauft wurden auf die US-Guthabenseite verschoben....

uncool - das mindert nämlich den Wert der Marke Opel...
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07.11.2008 20:49 Uhr von KnowHower
 
+11 | -0
 
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@vostei: vollkommen richtig,.. das war eine gezielte "Wertberichtigung",...

allerdings sitzt das Problem bei GM noch viel tiefer,.. rein imagetechnisch helfen denen die "kleinen" Wagen und die "verspäteten" Hybrids nicht wirklich langfristig, denn GM steht für Spritfresser, Groß(hub)raum und ungezügelte Power,... leider nicht wirklich für intelligente automobile Lösungen.
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07.11.2008 20:53 Uhr von SellersFocus
 
+9 | -1
 
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selbst wenn die 2009 erleben, dann werden die in den USA kein Land gegen die Japaner sehen, denn es waren die Marketing-Strategen von GM und Ford, die über Jahre die Japaner als "Öko-Schüsseln" und Kleinautos diskriminiert haben. Die USA haben bestenfalls als Zweitauto im US-Haushalt einen Japaner akzeptiert, jetzt ändern sich die Vorzeichen und im Zuge der Krise sind die US-Kisten sowas von out.
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07.11.2008 21:00 Uhr von DjLumo
 
+11 | -13
 
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jippi das wärs dann wohl mit opel .. *daumenhoch* an die verantwortlichen bei GM
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07.11.2008 21:04 Uhr von vostei
 
+4 | -0
 
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50 Milliarden staatliche Hilfe: Das ist die Summe die GM, Ford und Chrysler benötigen und da hängt auch Europa mit drin und sowas führt auch dazu, dass Kreditrückversicherer ihre Verträge für den Versicherungsschutz der Zulieferer kicken - und das trifft im speziellen Deutschland...

Es wird von Tag zu Tag krasser.
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07.11.2008 21:08 Uhr von SellersFocus
 
+8 | -1
 
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Opel, was überleben wird, sind mit Sicherheit die Markenname, leider kann man sich für den "Blitz" alleine nix kaufen,...

Jaguar ist schon von Ford an TATA nach Indien verkauft,.. und ich bin mir sicher, die Inder und Chinesen werden noch mehr der MArken kaufen,.. vielleicht auch die Russen, ...

... General Motors unterm ehemaligen Sowjet-Stern wäre eine absolute Ironie der Geschichte
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07.11.2008 21:12 Uhr von Ossi35
 
+6 | -1
 
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Weg mit GM. Opel ist die einzige Marke innerhalb des GM-Konzern die noch schwarze Zahlen schreibt. Opel hat seine eigenen Entwicklungs und Werkseinrichtungen, denkt nicht, dass kommt von GM und vorm Verkauf wird dann entweder der Blitz, dieses Vauxhall Dingens oder der Saturn raufgepappt.
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07.11.2008 21:13 Uhr von exekutive
 
+20 | -6
 
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man muss bedenken: das die weltgrößten konzerne alle am ende den gleichen leuten gehören. sprich die finanzen hinter den konzernen sind monopolisiert und entsprechend werden die geldflüsse in bestimmte fließrichtungen kanalisiert..

aufgrund der fließrichtung welche sich konträr zum jeweiligen konzern steht, kommt es unabdingbar zur unausgeglichenheit...

sprich man lässt die fassade extrem verschulden (viel viele milliarden) .. aber die gewinne welche während dessen gemacht werden, werden ausnahmslos abgeschöpft..

so das am ende zwar der konzern mit einigen milliarden miese konkurs geht, die besitzer aber dafür nichts zahlen müssen..

das hat übrigens system und ist auch eines der prinzipen im sogenannten raubtier kapitalismus... die große heuschrecke bzw. der parasiet haftet sich an die beute, saugt sie aus und lässt die hochverschuldete hülle zurück und verzieht sich dann...

man sollte mal bedenken das die rockefeller, rothschilds und co private vermögen haben, welche um ein vielfaches höher sind als die bruttoinlandsprodukte führender industriestaaten...

das einzige problem an der gleichung ist das die ausgesauten firmen und im großen die ausgesaugten konzerne sehr sehr viele arbeitnehmer in die arbeitslosigkeit entlassen, für die dann der staat zu sorgen hat... zugegeben sind alle staaten dieser erde durch private gesselschaften gebunden, um diese weltweite ausbalancieren bestmöglich zu koordinieren.. weil wenn man das system und die darin befindlichen länder nicht gegenseitig ausgleicht, wäre das finanzs und wirtschaftssystem schon viel früher geschreddert..
.
aber bis dato wurde es hinaus gestreckt, mit der folge das das system sich immer schneller dreht.. das heißt das zu beginn nur kleine firmen ausgesaugt wurden.. das hatte gereicht um das system auszugleichen.. heute aber -aufgrund der extremen fließ und drehgeschwindigkeit- reichen kleine finanzfirmen nicht mehr aus, so das man ganze konzerne aussaugen muss, um die nötigen hauptschlagadern mit geld bzw. liquidität zu versorgen..
.
interessant daran ist, das die bankenprobleme im gegensatz zu den wirklichen finanzhautschlagadern teilweise noch zu den kleineren äderchen gehören...

arg jetzt bin ich vom eigentlich irgendwie starkgekommen.. woltle eigentlich noch darauf hinaus, das wenn GM pleite geht, das stark angeschlagene system kaum noch weitere 3 millionen arbeitlose verkraften kann und damit unabdingbar zusammenkracht.... aber genau das ist ja gewollt.. nur fehlte bis dato die nötige fließgeschwindikeit um wirklich das gesamte system und damit ale verbundene ländern ausnahmlos zu zerfetzten... und dann meine damen und herren wird ein neues kapitel geschrieben werden
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07.11.2008 22:01 Uhr von xxxGTIxxx
 
+6 | -8
 
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Am besten wäre wenn, Japaner bei GM einsteigen, und die fangen dann an gute Autos zubauen die sich auch verkaufen lassen. Aber eher kauft wahrscheinlich die Amerikanische Regierung GM auf.
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07.11.2008 22:26 Uhr von lopad
 
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Ich denke die US Regierung wird GM nicht so einfach übern Jordan gehen lassen.

Dafür hängen zu viele Arbeitsplätze da mit drin
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07.11.2008 22:28 Uhr von Dr.NoNO
 
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Na Porsche hat doch jetzt mit den: VW-Aktien einen guten Schnitt gemacht. Zu 200-400 gekauft und bei 500-1000 verkauft, wie man will ja nicht den Markt durcheinanderbringen. Möchte nicht wissen wieviel Mrd. das gebracht hat. Da können sie jetzt noch Opel für n Äppl und ein Ei übernehemen. Und dann kommt BMW drann.
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07.11.2008 22:40 Uhr von Great.Humungus
 
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@ exekutive: Du erzählt hier so einen unglaublichen blödsinn von Ausbeutung der Firmen und geheimen Machenschaften der Hintermänner die die Firmen mit absicht pleite gehen lassen und sich dann aus nem Zauberbrunnen Geld abschöpfen, dass Ganze natürlich ohne Beweise, ohne Quellen und mit dunklen verschwörungstheorien die der dunkelsten Ecke deines Gehirns entspringen. Dazu versuchst du noch mit billigen Fachwörtern die du ürgendwann auf RTL 2 aufgeschnappt hast deinen Mangel an Beweisen und Quellen durch scheinbare Kompetenz zu überschatten damit die Leute erst garnicht nachfragen sondern es bedingungslos oder sogar mit Jugel schlucken, schließlich muss der Mann ahnung haben wenn er solche Wörter gebraucht.
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07.11.2008 23:00 Uhr von Sje1986
 
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Hoffentlich überlebt Opel die Insolvenz.
Es wäre Schade wenn Opel mit GM verschwinden würde.
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07.11.2008 23:48 Uhr von Tom2fast4u
 
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hatten: die nicht e`nur böse spritfresser im programm?

evtl. wird jetzt die luft etwas besser...
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07.11.2008 23:59 Uhr von ZTUC
 
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@Great.Humungus: Muss dir zustimmen, selten so ein Mist gelesen wie der von exekutive.

GM geht den Bach runter wegen Missmanagement und verfehlter Angebotspolitik. Das ist der Grund und kein anderer!
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08.11.2008 00:28 Uhr von C^Chris
 
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Opel muss überleben! Opel ist einer der besten deutschen Automarken und hat im Qualitätsreport der letzten Jahre immer einen guten Platz belegt (teils beste Deutsche Marke). Ich könnte mir vorstellen, dass Opel inzwischen die wichtigste Marke von GM ist... immerhin entwickeln sie die wichtigsten Plattformen für GM!
Opel ist für mich persönlich so wichtig wie VW!!!
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08.11.2008 00:51 Uhr von 102033
 
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Hoffentlich überstehen sie es! Wäre doch schlimm,
im nächsten Amerikaurlaub nur noch VWs Audis und Opel dort fahren zu sehn... würg....
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08.11.2008 03:23 Uhr von 3nu6E8CcvW1Up9kJ0ZR
 
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Es waren die Börsianer: Haben sie doch das Öl in solch hohen Regionen hoch getrieben und damit die Verbraucher ausgeblutet, jetzt kommt die Rache.
Wer will jetzt noch sprittfressende Grossraum Limosinen?
Der Schock sitzt tief und nur alles, weil die Geldgierigen nicht den Hals voll bekommen haben.
Die Blase ist nun so was von geplatzt, jetzt heulen sie alle.
Die Fahrzeuge kosten in der Herstellung immer weniger doch die Konzerne verlangen immer mehr. Die paar arbeiter die sich noch bei GM herumtreiben in den Fertigungshallen kann man bald an der Hand abzählen. Die Arbeitsplätze wurden alle an die Automation verloren.
Ohne Arbeit kein Verdienst, ohne Geld kein Auto sich leisten.
Sollen doch die Maschinen Autos kaufen!!
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08.11.2008 03:50 Uhr von no_trespassing
 
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Das ist der nächste Erdrutsch: Die Kreditkartenkrise ist im Anmarsch und GM wäre der übernächste Kracher. Dagegen ist der Zusmmenbruch von Lehman ein Witz.
GM hat 200-250 Milliarden US-Dollar Schulden.
Wenn diese Gläubiger leer ausgehen und ihre Forderungen abschreiben müssen, dann kommt es zu einem Dominoeffekt ungeahnten Ausmaßes.

Ich finde es mehr als schade, daß Daimler nicht Jaguar von Ford übernommen hat. Wahrscheinlich wegen der Rendite. Dabei hätte man höchstwahrscheinlich gute Synergien erzielen können, man hat es nur nicht en detail geprüft.

VW könnte Opel übernehmen (sofern das Kartellamt das zulässt).
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08.11.2008 09:58 Uhr von dachskacke
 
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Gut: geschrieben exekutive. Wichig zu erwähnen ist auch das die Medien ebenfalls kontrolliert werden.

aus David Rockefellers “Memoirs” (2002):

„Wir sind der Washington Post, der New York Times, dem Time Magazine und anderen großen Publikationen dankbar, deren Chefredakteure an unseren Treffen in der Vergangenheit teilnahmen und die Zusage der Vertraulichkeit fast 40 Jahre lang respektierten. Es wäre für uns nie möglich gewesen, einen Plan für die Welt zu entwickeln, wenn wir während dieser Jahre im Licht der Öffentlichkeit gestanden hätten. Aber die Welt ist auf einem komplexen und vorbereiteten Weg hin zur Weltregierung. Die supranationale Souveränität einer intellektuellen Elite und der Welt-Bankiers ist sicherlich der nationalen Souveränität der letzten Jahrhunderte vorzuziehen.“
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08.11.2008 10:06 Uhr von maki
 
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"Demolition Man": Lenina Huxley: "Taco Bell was the only restaurant to survive the Franchise Wars. Now all restaurants are Taco Bell."

:-)
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08.11.2008 10:21 Uhr von C^Chris
 
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Porsche könnte ja statt VW Opel übernehmen... Die Autos sind gut und ich denke Opel wäre leider günstig zu kriegen.
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08.11.2008 13:17 Uhr von no_trespassing
 
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@C^Chris: Es muß ins Portfolio passen.
Zu Porsche gibt es kein passendes Pendant.
Die haben ne Sonderstellung.

Lamborghini gehört schon VW und damit bald Porsche und Ferrari ist wohl das letzte, wovon sich Italien trennt. Eher verkaufen sie das Kolosseum.

Opel zu Porsche ist Quark, aber VW und Opel, das würde absolut passen.
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08.11.2008 18:11 Uhr von whitechariot
 
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@ Great.Humungus: Danke für die - völlig richtige - Antwort auf den Großen-Hokus-Pokus-Beitrag ein wenig weiter oben...

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