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Bayern: "Braunbär" hält drei Polizeireviere auf Trab - Jäger begibt sich auf Suche

Am gestrigen Donnerstagnachmittag rief ein beunruhigter Busfahrer bei der Polizei in Landshut an und teilte mit, dass er zwischen zwei kleineren Ortschaften einen Braunbären gesichtet habe. Dies wurde auch von einigen mitfahrenden Businsassen bestätigt.

Umsichtige und sofortige Maßnahmen waren angesagt. Die Telefone standen nicht still und auch drei in der Umgebung befindliche Polizeistationen wurden eingeschaltet. Mutmaßungen, dass der Bär von einem Zirkus oder Freizeitpark vermisst wurde, konnten nicht bestätigt werden.

Man zog einen Jäger zu Rate und dieser entdeckte nach rund anderthalb Stunden den vermeintlichen Braunbären. Es war ein Hund, der in der Gegend öfters ausbüxte und einen "Kollegen" besucht hatte. Wie er wieder nach Hause trotten wollte, hat er die Straße überquert. Er kam wohlbehalten am Zielort an.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Polizei, Bayern, Bayer, Suche, Jäger
Quelle: www.tz-online.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2008 19:08 Uhr von jsbach
 
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Der Neufundländer schaut zwar struppig und lieb aus. Aber für einen ausgewachsenen Braunbären zu halten...ich weiß nicht, was der Busfahrer und die Fahrgäste da gesehen haben. Aber trotzdem irgendwie lustig.
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07.11.2008 21:09 Uhr von ticarcillin
 
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Neufis: sind auch was Herrliches.
Aber wie ein Bär sehen sie nun wirklich nicht aus.
Gottseidank hat das Tier den Ausflug gesund überstanden, trotz Einschalten eines Jägers.
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07.11.2008 21:47 Uhr von Ashert
 
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In Bayern: wurden Braunbären ausgerottet, und selbst Bruno der nach 200 Jahren erstmals wieder auftauchte, musste sterben!

Kein Wunder das heute keiner mehr genau weiß wie ein Braunbär aussieht, irgendwas besonders pelziges halt was Honig frisst. Da ruft man dann natürlich erstmal in Panik den Jäger!
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08.11.2008 08:15 Uhr von Panther1977
 
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Der Hund: hat es in Bayern allerdings schon sehr schwer, denn so verkleidet kommt er nicht mal über eine Grenze. Aber der Stoi"bär" ist ja weg und so braucht er sich dann keine Sorgen zu machen das er sofort abgeknallt wird!
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08.11.2008 12:34 Uhr von Prutus
 
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"Braunbär": Würde sagen der Busfahrer und einige seiner Fahrgäste sollten schleunigst mal zum Augenarzt gehen, sonst halten sie womöglich eines Tages ihre eigenen Partner für Außerirdische.
Bären und Hunde Bewegen und laufen schon enorm unterschiedlich.
Würden die Bayern nicht so Bärenfeindlich und Schießwütig sein und hätten Bruno der niemanden etwas zuleide getan hat am Leben gelassen haben, hätten sie vielleicht noch etwas dazulernen können.
Das damals Bruno ein paar Bienenstöcke besuchte um auch wieder mal ein wenig Honig zu schlecken, begründet lange noch kein Todesurteil.
Hier sieht man wieder die Hochstudierten und Hirnlosen Bürokraten.
Auch mit gewissen Jägern ist es das gleiche, haben ihr Hirn im Abzugsfinger und im Büchsenlauf, wenns gekracht hat ist es auch mit den Verstand vorbei.
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08.11.2008 14:18 Uhr von monky
 
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Braunbär - Jäger begibt sich auf Suche: @Prutus

Muss hier deinen Beitrag Recht geben. Anscheinend können doch einige Bayrische Jäger Hunde von Bären unterscheiden.
Als bei uns vor 3 Jahr eine Treibjagd stattfand, schrie einer, unten aufgschaut Katze und schon krachte es und unsere rotbraune Katze zog ihr Hinterteil nach, schon war der Hund des Schützen da und biss die Katze tot.
Die feine Jagdgesellschaft zog weiter und ließ die tote Katze einfach liegen als wäre nichts gewesen.
Als dann später vor der Dorfkapelle, wie jedes Jahr die Streckenlegung, so nennt man in der Jägersprache die nebeneinander erlegten Wildtiere erfolgte, vermeldete der Jagdleiter mit Stolz, 42 Hasen, 60 Fasanen usw., als er alle erlegten Tiere aufgezählt hatte, drängte sich mein älterer Bruder vor, legte unsere tote Katze dazu und rief sehr laut, damit auch noch die weiter hinten stehenden Besucher es noch deutlich hören konnten: und eine unschuldige angeschossene Hauskatze, welche vom Hund noch totgebißen werden musste dazu.
Das dieser Vorgang nicht ohne Folgen war versteht sich von selbst, wir ließen unseren landwirtschaftlichen Besitz von der Jagd ausnehmen, seither gibt es kein Jagen mehr auf unserem
Grund und Boden.
Man sollte nicht gleich alle Jäger in einem Topf werfen, es gibt auch solche die das Waidhandwerk sehr Ernst nehmen und nicht gleich auf alles schießen was keucht und fleucht.
Ich persönlich finde, das der Abschuss von Bruno den Braunbären nicht nötig gewesen wäre, aber so ist nun mal die Bürokratie, nicht die Jäger haben Bruno auf dem Gewissen sondern hochgeschultes in Unkenntnis lebende Bürokraten, wie auch bei vielen anderen Dingen.
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08.11.2008 18:39 Uhr von uhlenkoeper
 
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@monky: >>Das dieser Vorgang nicht ohne Folgen war versteht sich von selbst, wir ließen unseren landwirtschaftlichen Besitz von der Jagd ausnehmen, seither gibt es kein Jagen mehr auf unserem
Grund und Boden.<<

Eine ernstgemeinte Frage: Wie geht das denn ?
Habt Ihr einen Eigenjagdbezirk beantragt oder wie ? Denn ansonsten geht das in Deutschland meines Wissens doch gar nicht, dass man seinen "Grund und Boden" aus dem Jagdbereich herausnimmt. Ausnahme: innerörtliche Liegenschaften.
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08.11.2008 18:41 Uhr von uhlenkoeper
 
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Zusatz: Tut mir leid um Deine Katze ! Geile Aktion von Deinem Bruder, das Tier auf die "Strecke" zu legen ! So etwas darf einfach nicht passieren !

uhlenkoeper (der sonst nicht jagdfeindlich ist)

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