07.11.08 18:59 Uhr
 240
 

Beschlossene Sache: Lkw-Maut wird erhöht

Der Bundesrat hat eine Erhöhung der Lkw-Maut um knapp drei Cent pro Kilometer beschlossen. Schwere Lastwagen zahlen ab 1. Januar 2009 16,3 statt 13,5 Cent.

Noch deutlich teurer soll es für Fahrzeuge werden, die über drei Jahre alt sind und die aktuellen Abgasnormen nicht erfüllen. Die Mauteinnahmen erhöhen sich dadurch auf fünf Milliarden Euro. Bisher lagen sie bei einer Milliarde.

Das Geld soll ins Straßen- und Schienennetz sowie in Wasserverkehrswege investiert werden. Die Entscheidung zur Erhöhung im Bundesrat war allerdings denkbar knapp.


WebReporter: Dat_Schumi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Erhöhung, Maut, Sache
Quelle: www.autobild.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Britischer rechtsextremer Anführer outet sich: Jüdische Herkunft und homosexuell
Margaret-Thatcher-Briefing zum Thema Punk-Musik aufgetaucht
Moderatorin Xenia Sobtschak will russische Präsidentin werden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
07.11.2008 19:50 Uhr von Knochenmann2.0
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ Autor: "35 der 69 Abgeordneten stimmten dem Antrag zu"

Dafür hättest du ja wohl noch genug Zeichen gehabt..... ;-)
Kommentar ansehen
07.11.2008 21:00 Uhr von chip303
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Womit ein weiterer Schritt in die Richtung getan wurde, und die Spediteure, wenn sie überhaupt noch Gewinn machen wollen, dass nur noch über die Lohnschiene können...

Wundert euch nicht, wenn ein neuer Actros vor euch steht, frisch geleast, und der Fahrer fragt in gebrochenem Rumänisch-Deutsch nach dem Weg....die fahren auch für 800 Mücken im Monat im Fernverkehr....
Kommentar ansehen
07.11.2008 22:41 Uhr von Ashert
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Hab ich nie verstanden: Wieso bestraft man ausgerechnet immer die LKWs? Die können doch nun wirklich nichts für ihre Ladung, das Volumen und ihre Strecken, die machen doch nur unsere Supermärkte voll.

Am Ende fährt man wahrscheinlich die ganze Ladung nur noch in Pickups um an Maut zu sparen. Dabei ist doch gerade für die Umwelt der Einsatz größerer LKW sinnvoller als von kleinen Fahrzeugen, die sparen ladungsspezifisch dann nämlich auch mehr Sprit pro Tonne und nehmen weniger Platz auf der Autobahn weg!

Das ist wiedermal so eine typische strumzdumme Verbrauchssteuer, die Spediteure geben die Kosten ja nur an den Handel weiter und der schlägt sie dann auf die Produkte auf. Der macht dann im Grunde den eigentlichen Gewinn für die Aktionäre aus der Maut, aber genau den besteuert man nicht!
Kommentar ansehen
07.11.2008 23:23 Uhr von Mario78
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Ja und wer zahlt es? na derjenige am Ende der Kette...der Konsument...
naja so ist unsere Politik halt,
erst was "schenken" mit nem Konjungturpacket wo die kleinen Leute nix von haben und dann hintenrum wieder das Geld aus der Tasche ziehen mit dem Vorwand Umweltschutz usw.

Alles wie gehabt...
Kommentar ansehen
08.11.2008 00:03 Uhr von ZTUC
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@Ashert: Je schwerer die LKW desto mehr Straßenschäden gibt es, desto öfter muss gebaut werden.

Ein "normaler" LKW verursacht soviel Straßenschäden wie 60.000 PKW. Da ist es schon gerechtfertigt auch Geld zu verlangen.

Wenn übrigens der Transport teurer wird, lohnen sich wieder mehr regionale Produkte. Das kommt der heimischen Wirtschaft zu gute. Die meisten LKW nutzen Deutschland sowieso nur als Transitland. Davon haben wir außer Schäden und der Maut gar nichts.
Kommentar ansehen
08.11.2008 01:26 Uhr von riddick
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Was haben Abgase mit Straßenabnutzung zu tun? Jetzt erfinden die schon stumpfsinnige Gründe, um die Maut höher zu berechnen. Wenn ein LKW mehr Abgase ausstößt, ist das zwar blöd für die Umwelt, aber die Straße geht davon nicht schneller kaputt als wenn da ein schadstoffarmer LKW drüber bügelt. Von daher dürfte sowas doch gar nicht zur Berechnung der Maut herangezogen werden.
Sollen die sich meinetwegen etwas anderes einfallen lassen, aber so find ich das nicht wirklich okay.
Kommentar ansehen
08.11.2008 08:05 Uhr von Panther1977
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Sehr interessant: ist allerdings dieser kleine Satz: Das Geld soll ins Straßen- und Schienennetz sowie in Wasserverkehrswege investiert werden.

Die Frage ist nur wer das noch glauben soll denn das Geld wird wie immer nur dafür verwendet die klaffenden Löcher im Bundeshaushalt zu stopfen. Nur wieder eine versteckte Steuer die ihr in Good Old Germany wieder löhnen dürft. Bin mal gespannt wann ihr noch Steuern aufs Atmen zahlen müsst.

Ein Glück bin ich schon lange weg und hab mit diesem Verarscherstaat nichts mehr zu tun. Es lebe die Karibik!!!
Kommentar ansehen
08.11.2008 11:48 Uhr von Slaydom
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
ich: find das jetzt garnicht mal so schlecht, es fahren soviele LKW´s aus dem Ausland hier durch, da können die ruhig mal was Löhnen und soviel ist es nu auch wieder nciht.
Hauptsache die PKW maut kommt nciht
Kommentar ansehen
08.11.2008 16:03 Uhr von Ashert
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@ZTUC: genau das stimmt ja gerade nicht! aus http://de.wikipedia.org/...

Achslasten

Die Achslast, also das Gewicht, das je Achse auf der Straße lastet, ist bei einem 60-Tonnen-LKW geringer als bei einem herkömmlichen 40-Tonnen-LKW. Diese Reduzierung der Achslast beim EuroCombi wird durch eine Verteilung des Gesamtgewichts auf mehr Achsen erreicht. Von heute 9–10 Tonnen Achslast reduziert sich die Achslast beim EuroCombi auf 7,5–8,5 Tonnen. (vgl. BGL.de) Die effektive Belastung der Straße nimmt also nicht zu, wie durch eine einseitige Betrachtung der zulässigen Gesamtmasse zu vermuten wäre, sondern ab. Allerdings nimmt die Meterlast, eine bisher hauptsächlich von Schienenfahrzeugen bekannte Kennzahl, zu, was vor allem bei Straßenbrücken in Bezug auf die Lebensdauer ein Problem darstellen kann.

Bremskraft

Die Gesamtbremskraft liegt durch eine größere Achs- und Radanzahl selbst bei 60-Tonnern erheblich über der von herkömmlichen 40-Tonnern mit lediglich fünf Achsen, die Bremskräfte übertragen können. So müssen je Achse nicht 8 Tonnen, sondern bei 60 Tonnen Gesamtgewicht und neun Achsen lediglich 6,67 Tonnen, bei 44 Tonnen Gesamt gar nur 4,89 Tonnen verzögert werden. Durch den Einsatz von Zwillingsbereifung an nicht lenkenden Achsen könnte die Auflagefläche noch erheblich gesteigert werden, so dass noch höhere Bremskräfte übertragen werden können und sich die Radlast gegenüber herkömmlichen Lastzügen noch weiter verringert. Die kinetische Energie, die bei einem Fahrzeug mit 60 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht erzeugt wird, hat bei einem Aufprall, durch ihren größeren Betrag (Masse x Geschwindigkeit²) stärkere Auswirkungen als bei einem 40-Tonner. Es wird deswegen vermutet, dass eine normale PKW-Karosserie dieser Kraft bei z.B. einem ungebremsten Auffahrunfall nicht mehr stand halten könnte. Diese Gefahr kann aber durch die Abstands-Elektronik und zusätzliche automatische Bremssysteme deutlich verringert werden, die freilich auch in herkömmliche LKW eingebaut werden können.

Fazit: Je größer die LKWs je besser für die Strasse, um so kürzer der Bremsweg und vorallem um so mehr Platz auf der Strasse!

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Lionel Messi holt während Spiel Tablette aus Stutzen und nimmt sie ein
Urteil: Pariser Gericht spricht Künstlerin frei, die sich nackt im Louvre zeigte
Syrien: Deutsche, die IS-Terrorist heiratet, bittet Kanzlerin in Video um Hilfe


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?