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Münchner Zahnarzt behandelt Kassenpatientin wie einen Menschen zweiter Klasse

Seit Oktober lässt eine Zahnarztpraxis in München eine 38-jährige Kassenpatientin unter verschiedenen Ausreden auf einen Termin für eine Zahnwurzelbehandlung warten. Ihre Freundin, die sich als privat versicherte "Testperson" dort meldete, sollte wenige Tage später in der Praxis behandelt werden.

Die kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayerns (KZVB) verweist auf das fast ausgeschöpfte Budget und die Einführung sogenannter Spartage in Zahnarztpraxen.

Arztpraxen bleiben somit bei Kassenpatienten nur der Dienst nach Vorschrift, während für Privatpatienten andere Gesetze gelten.


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Mensch, Klasse, Kasse, Zahnarzt, Kassenpatient
Quelle: www.tz-online.de

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49 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2008 17:21 Uhr von Jaecko
 
+102 | -11
 
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Warum erinnert mich das ganze an eine Zeit, wo man für Weisse schöne saubere Klos hatte und für Schwarze nur irgend ein verdrecktes Loch im Boden?
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07.11.2008 17:29 Uhr von phil_85
 
+66 | -2
 
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Ist: echt traurig, was da mit unserem Gesundheitssystem passiert. Aber die Ärzte selbst trifft hier meist nicht die Schuld. Sie müssen ja auch von irgendwas leben.

Solange der Löwenanteil der Gelder in die überteuerten Medikamente fließt, wird das leider so weitergehen. Und die Pharmalobbyisten geben ungemein viel Kohle weiter in Form von Geschenken...

Anders kann man es sich ja kaum erklären, dass Medikamente in Deutschland teilweise 2-3 mal so teuer sind, wie im Ausland...machen die Pharmakonzerne im Ausland etwa Verluste? Wohl kaum!
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07.11.2008 17:36 Uhr von gerndrin
 
+21 | -1
 
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Budgetfreie Tage: Man sollte sich vielleicht vorher erkundigen, an welchen Tagen die Zahnärzte kein Honorar erhalten. (Oft genug legen die dann aber schon selbst "Ferientage" ein...
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07.11.2008 17:43 Uhr von phil_85
 
+36 | -2
 
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Ach: ich kenn übrigens auch Praxen, die genau andersrum arbeiten: die behandeln alle gleich, egal, ob Kasse oder Privat. Alle bekommen die gleiche sehr hochwertige Behandlung und Zahnersatz.

Das können sich aber nur Zahnärzte leisten, die schon älter sind und früher noch Geld verdienen konnten und genug zur Seite gelegt haben und solche, die genug Privatpatienten haben. Ich kenne übrigens 2 solche Zahnärzte.


Übrigens ne schicke Geschichte: Als ich noch privat versichert war (Familienversichert) war ich beim Zahnarzt und hab nen kostenvoranschlag von über 800€ bekommen...davon 400€ für eine sogenannte "subgingivale Konkremententfernung". Mich interessierte, was das ist und fragte einen befreundeten Zahnarzt, der daraufhin meinte, soetwas läge bei mir gar nicht vor...daraufhin habe ich dann den Zahnarzt gewechselt.
Echt abartig, wie man als Privatpatient teilweise ausgenommen wird...
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07.11.2008 17:54 Uhr von lolkopf
 
+21 | -1
 
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Mittlerweile: ists ja schon so, dass viele Ärzte mehrere Wochen pro Quartal die Praxis schließen, weil sie in der Zeit praktisch auf eigene Kosten behandeln. Und mal im Ernst, wer tut das schon gerne? Schließlich sind Materialien in diesem Bereich (besonders Kieferorthopädie) sehr teuer und ein leerer Geldbeutel stopft halt auch keinen Magen.
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07.11.2008 18:30 Uhr von mallcom
 
+12 | -1
 
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Zwei-Klassen: Zwei-Klassen-Patienten,
Zwei-Klassen-Gesellschaft,

hauptsache ist doch, das unsere Politiker niemals selbst derartige (oder auch andersartige) Erfahrungen machen müssen. Der Bürger wird sich schon fügen und bei der nächsten Wahl ist doch sowieso alles wieder vergessen.
Die Kassenbeiträge werden angehoben, den Managern geht´s gut, die Gebäude der Kassen wachsen, werden weiter ausgebaut, denn den Kassen geht es sehr schlecht in diesen harten Zeiten.

Ich weiß nicht, ob ich das jetzt ironisch meine...
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07.11.2008 18:41 Uhr von bassmensch
 
+24 | -0
 
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Abrechnen: Dann jammert halt nicht rum, sondern überlegt mal alle warum ihr bei der nächsten Bundestagswahl welcher Partei eine Stimme gebt!
Wer einen 500 Milliarden € schweren Schutzschirm einer mit Sicherheit privatversicherten Finanzklientel bietet, sollte auch ein paar € dafür übrig haben, dass diejenigen welche diesen "Schutzschirm" letztendlich zahlen müssen, auch ordentliche Zähne haben bzw. bekommen! ;-)
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07.11.2008 18:46 Uhr von phil_85
 
+9 | -11
 
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Und: wieder kommt dieses Müllargument mit der Finanzwirtschaft.

Wenn die Finanzwelt vor die Hunde geht, dann geht die GANZE Weltwirtschaft vor die Hunde!

Und gegen Gewinneinbrüche und schlechte Bilanzen gibt es keine Versicherung...und wenn doch, dann gehen die Versicherungen binnen kürzester Zeit pleite!

Ich bin absolut nicht dafür die Verluste zu sozailisieren und die Gewinne zu privatisieren, aber man kann nicht ständig nur diese Hilfe verteufeln und für alle anderen Zweige das Gleiche fordern...

Die Gesundheitsbranche an sich gehört reformiert, besonders der Einfluss der Pharmakonzerne. Aber genauso sollte das Kartellamt blicke auf andere Wirtschaftsbereiche werfen...werden sie aber wohl niemals, außer man wählt die PDS, was allerdings zu anderen großen Problemen führen dürfte...
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07.11.2008 18:55 Uhr von phil_85
 
+8 | -4
 
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War ja klar: kaum sagt man die Wahrheit und verteidigt ein notwendiges umstrittenes Rettungspaket, hagelt es negative Bewertungen.

Die Finanzwelt hat etwa die halbe Realwirtschaft in den Händen.
Stellt euch mal vor, die Finanzbranche wäre nicht gerettet worden, wie würde es dann wohl jetzt um die Wirtschaft stehen? Korrekt: Sie wäre so in etwa 10-50 Jahre zurückgeschleudert worden.

Arbeitslosigkeit und katastrophale Lebensbedingungen wären die Folge gewesen, dann würdest ihr um so ein Gesundheitssystem betteln.

Es ist unverantwortlich, WAS dort geschehen ist und wie frei einige hochintelligente und skrupellose Personen handeln durften. Aber es ist nunmal passiert, wir müssen mit den Konsequenzen leben und dafür sorgen, dass sowas nicht nochmal passiert!

Man sieht: Überall sind Reformen nötig. Vielleicht muss das Gesundheitssystem mal zusammenbrechen, bis die Regierungen merken, dass die Macht inzwischen zu einem großen Teil bei den Konzernen (in diesem Fall den Pharmakonzernen) liegt.

PS: Kennt wer von euch Shadowrun? Dort regieren Megakonzerne die Welt. Wenn es so weitergeht, wird es in spätestens 50 Jahren wohl auch in der Realtität soweit sein :(
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07.11.2008 18:56 Uhr von mutznator
 
+9 | -5
 
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Zahnärzte waren schon immer arme Schweine. Mühsam ernähren sie sich von den Speiseresten, die wir zwischen den Zähnen zurücklassen.
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07.11.2008 19:20 Uhr von Babalou2004
 
+7 | -1
 
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und wer jetzt glaubt dass das nicht mehr vorkommt, wenn die Privatversicherungen abgeschafft werden, der wird sich arg täuschen. Das Gegenteil wird der Fall sein. Dazu überalterte Technik.
Dann heißt es wirklich: nur wer reich ist, darf länger leben. Denn die zahlen dann bar.
Babalou
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07.11.2008 19:59 Uhr von JoeGame
 
+8 | -1
 
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tja, das ist nunmal so.
bei uns haben manche ärzte eigene praxen für privat versicherte patienten.
so erging es einer privat versicherten freundin von mir so, dass sie zum augenarzt is.
alles war steril und unansehnlich. an der rezeption sagte man ihr dann "ach, sie sind privat versichert. dann müssen sie ein stockwerk höher"
ein stockwerk drüber war dann alles in warmen farben gestrichen, alles dekoriert und man hat ihr tee, kaffee und fruchtsäfte angeboten, um die wartezeit zu verkürzen.

sowas nenn ich gleichberechtigung \m/
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07.11.2008 21:24 Uhr von JoeGame
 
+2 | -0
 
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oh gott hab ich in meinem letzten post die grammatik vergewaltigt...*schäm*
naja...es wird hoffentlich nichtmehr lange dauern, bis dieses ganze privat versichern ein ende findet.
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07.11.2008 22:00 Uhr von MpunktWpunkt
 
+1 | -8
 
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Frauen sind doch: keine Menschen, sonst wären sie ja Männer.
mfg
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07.11.2008 22:14 Uhr von killerfaultier
 
+5 | -0
 
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naja Wenn die Ärzte (nach einer gewissen Anzahl an Behandlungen) kein Geld mehr für Kassenpatienten bekommen, kann ich auch gut verstehen, dass sie diese nicht so gut behandeln. Der Arzt muss dann Ausgaben (für die Gegenstände, Reinigung, Arzthelferinnen) machen, aber bekommt kein Geld mehr für die Behandlungen.

Würdet ihr jemanden ein Haus bauen, die Baumaterialien bezahlen, aber keinen Cent dafür bekommen wollen?

Daran sind nicht die Ärzte schuld, sondern die Gesetze des Staates...
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07.11.2008 22:26 Uhr von httpkiller
 
+5 | -0
 
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Ist ja nichts neues aber die Ärzte sind nicht die schuldigen. Denn von irgend was müssen die ja auch leben und neues Equipment anschaffen. Ich als Kassenpatient habe das auch schon gemerkt. Jetzt nicht so Krass wie im Beispiel aber man merkt es schon das man nicht so "wichtig" ist. Aber den Ärzten jetzt einen Vorwurf machen dass sie Geld verdienen wollen ist der falsche Ansatz. Hier müsste an der Situation an sich was geändert werden denn auf lange Sicht geht unser Gesundheitssystem eh den Bach runter. Wenn man Richtung USA schaut sieht man schon in etwa wohin sich das entwickeln wird.
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07.11.2008 22:42 Uhr von matthiaskreutz
 
+3 | -3
 
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Money Money Money: Das kommt davon dass das Geld die einzige wirkliche Triebkraft dieser Gesellschaft ist. Dem wird eben alles untergeordnet. Gesundheit und sogar das Leben der Individuen sind nur etwas wert wenn sie in Euro oder Dollar auszudrücken gehen.
Es lebe die Zukunft.
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07.11.2008 23:39 Uhr von Skyman
 
+4 | -5
 
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einfach nachmachen: Hallo,

es ist eigentlich icht schwer. Ich mache es (wenn ich merke, dass ich als Kassenpatient keinen Termin bekomme ) so.
1. Anrufen und nach Termin fragen (sorry leider erst in 3 Wochen) OK dann punkt 2
2. Nach 1 std. nochmal anrufen und diesmal einfach dreist am telefon sagen, man ist privat patient (termin übermorgen super!)

Wenn ich nun zum termin komme so hat der arzt der ja dann merkt, dass ich kassenpatient ist zwei möglichkeiten

1. Er behandelt mich trotzdem
2. Er behandelt mich nicht

zu 1: super
zu 2: egal aber das war dann meine "rache", denn er hätte für meinen termin ja einen "echten" privatpatienten haben können. so habe ich den termin evtl. jemand anderem weggeschnappt.

Ich sage euch. Wenn das ALLE so machen würden, wüsste KEINE Sprechstundehilfe mehr wer am Telefon wirklich ein privat und wer ein kassenpatient ist.
Die würden selbst an ihrer dummheit (nur priv. patienten schnelle termine zu geben) zu grunde gehen.

Wenn der zahnarzt jeden tag 4 Patienten die angeblich als privat kommen, nun doch nicht privat sind so wird er nach 2 Wochen mit der scheiße "privat" oder "kasse" aufhören.

Weiterhin verstehe ich das ganze nicht.
Meine tante ist hautärztin und sie hat xxxx private zivile gerichtsverfahren am laufen wegen privat patienten die ihre rechnung nicht bezahlen.
Jeder selbsständige handwerker ist privat versichert und er wird ja "vornämlich" behandelt. Dabei hat er aber kein geld um die rechnung zu zahlen. Der Arzt schickt mahung 1, 2, 3 und dann klage vor gericht.
Bei einem kassenpatienten ist ihm das geld am quartalsende GARANTIERT.!
Ich verstehe es nicht. Warum soll ich als arzt einen priv. patienten "vorrangig" behandeln, wenn er später die rechnung doch nicht zahlt und ich über mahnung und später gericht klagen muss, wenn ich doch bei kassenpatienten mein geld sicher bekomme!!!!.

gruß
skyman
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07.11.2008 23:43 Uhr von 102033
 
+2 | -2
 
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Ein geldgeiler Zahnarzt ist eine denkbar schlechte: Adresse bei der Zahnarztsuche !!!
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08.11.2008 08:46 Uhr von Moppsi
 
+3 | -5
 
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@Matthias1979: Und die Schmerzen die das Mädchen irgendwann hat, wenn die Karies weit genug fortgeschritten ist?
Egal, gibt´s ja Medikamente gegen!
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08.11.2008 09:45 Uhr von killerfaultier
 
+5 | -0
 
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lol @Skyman
Du bist ja ein ganz schlauer... leider hast du keine Ahnung vom Gesundheitssystem...

Die Ärzte bekommen ab einer gewissen Anzahl an Kassenpatienten kein Geld mehr, auch nicht am Quatalsende... müssen aber ihre Geräte und Personal weiterhin bezahlen...

Warum muss man denn solange auf einen Termin warten und warum muss man soweit zu einem Arzt fahren? Ganz einfach, weil es immer weniger Ärzte gibt, weil es sich einfach nicht mehr rentiert! Mit deiner Aktion unterstützt du dies und sorgst dafür, dass du in Zukunft noch länger warten musst.

Wenn ein Arzt (sein Maximum an) Kassenpatienten behandelt hat, wird er dich auch nichtmehr behandeln, da er die Behandlung dann selbst bezahlen kann, da er nichts mehr von der Krankenkasse bekommt.

Mit deinem tollen "Trick" schadest du nur anderen und sorgst dafür, dass andere noch länger warten müssen.
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08.11.2008 10:37 Uhr von Skyman
 
+2 | -4
 
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@killerfaultier: Nein.
Mit meiner aktion bewirke ich, dass sich eben endlich etwas ändert und zwar grundlegend.!!!
Ich weiß um das budget der Ärzte, aber hier muss sich ja eben was ändern.
Wenn ein arzt sein "kassenpatienten budget" aufgebraucht hat (unter anderem durch meine aktion) so behandelt er dich nicht (mehr). Korrekt.
Aber eben nur so geht ein aufschrei los durch die republik.

Im grunde ist meine aktion nichts anderes als "sich an der kasse im supermarkt vordrängeln die gleich geschlossen wird".
Oder "ich lasse im auto jemanden vorziehen und er schafft es noch bei grün und bei mir wirds rot und ich muss warten. Hätte ich ihn nicht vor gelassen so wäre ich doch noch bei grün über die ampel".

Man drängelt sich dann vor um doch noch behandelt zu werden. die anderen haben das nachsehen. Aber damit die anderen bzw. alle eben NICHT das nachsehen haben, muss sich doch grundsätzlich was ändern. Es kann doch eben NICHT sein, dass der bürger zur meinen Aktionen greifen muss, damit er behandelt wird.
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08.11.2008 10:45 Uhr von Misuke
 
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die die gegen: das hier wettern haben wohl noch nie gesehen wie man eine Praxis führt.
Wenn ich seh das ich einem Kassenpatienten die selben Leistungen mache wie einem Privatpatienten dann würde der mal vom Hocker fallen was seine ach so tolle billig Versichrung im zahlt...
Viel mehr regt es mich dann auf wenn ich einer 80jährigen sagen muss ihr neues gebiss kostet sie 3000 Öcken und ihre Kasse zahlt kaum was drauf aber zeig ihr im Wartezimmer den Sozialarbeitssäufer der alle 3 Wochen sich am Bahnhof die Prothese rauskotzt und von Papa Staat zu 100 % eine Neue bekommt ..kostenlos

Ohne Privatpatienten können Praxen nicht überleben und ehrlich ich behandel die Leute gleich nehme aber trotzdem jemand eher der mir 5000 Euro aufs Konto spült als einer der 7.80 Kassenleistung mir reinspült
Jeder der jetzt behauptet er würde das als Arzt nicht machen ist für mich ein Lügner oder jemand der ziemlich schnell aufm Arbeitsamt landet und dem ich dann alle 3 wochen ne Prothese machen darf
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08.11.2008 11:56 Uhr von Babalou2004
 
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Hallo Skyman: weißt Du, dass der Arzt Dich kräftig dafür zur Kasse bitten kann?
Das kann Dir recht teuer zu stehen kommen.
Und das mit Recht.
Doch wenn Du das ändern willst, dann wähle beim nächsten mal die richtige Partei.
Das Problem dabei ist nur, dass
1. es keine Partei gibt, die hier was ändern kann oder will
2. eine Einheitskasse für alle der Untergang des KV-Systems bedeutet. Schau Dir doch mal die Länder an, die eine staatliche Versorgung haben. Die Ärzte sind dort in Arztzentren die irgendwo zentral liegen. Die Behandlung ist Massenabfertigung und diejenigen, die dann aus der eigenen Tasche zahlen, werden bevorzugt behandelt.
Ist das Gerechtigkeit?
Nein!
Es muss ganz einfach jedem freigestellt sein, wo er sich versichert. Und zwar gleichgültig welches Einkommen er hat. U d für diejenigen, die sich das nicht leisten können (bei den Privaten muss jede Person einzeln versichert werden) kann unser Soziakstaat Zuschüsse machen. Denn unsere Staat hat ja Vorteile davon, wenn eine Familie aus 10 Personen besteht, oder? Es wird doch immer behauptet dass wir zu wenig Kinder haben. Also fördert doch die Geburtenrate.
Außerdem sehe ich keinerlei Sinn darin, dass es 150 gesetzliche Kassen gibt.
Dazu noch etwas: warum kosten Medikamente bei uns das teilweise 5-fache wie in anderen Ländern? Sind wir Deutsche so schwer zu heilen? Oder sind wir dazu da die Forschung auch für andere Länder zu finanzieren?
Wenn die Medikamente um 50 % günstiger wären (und das ist machbar!!!), könnte enorm Geld gespart werden.
Babalou
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08.11.2008 12:34 Uhr von skipjack
 
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Nur in München??? LOOOOOOOL.
Diese Kassenpatienten sind wohl eh nur dafür da, den Privatpatienten, ihren Luxus, der bedarfsgerechten Abrechnung zu gönnen, während Kassenpatienten auch den Erhalt des Standarts mit finanzieren...

Natürlich gibt es auch Ärzte, die das nicht tun...

>Eben zu diesen Ärzten gehe ich, wenn nötig...

>>Mitläufer und Speichellecker, mochte ich noch nie...

PS: Schade, sehr schade, dass die Gesundheitsreform, "leider" x wieder unsere Privaten vergessen hat. Somit ist es wohl nur ein Zufall, dass die Politiker Privatpatienten sind...

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