07.11.08 14:11 Uhr
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Beweist Quantenzufall die Existenz einer transzendenten Wirklichkeit?

Für die Teile der physikalischen Fachwelt, die an einem uhrwerkartig funktionierenden, deterministischen Universum festhalten, hat der Begriff Transzendenz etwas ketzerisches an sich, denn 'transzendente Wirklichkeit' bezeichnet ein physikalisches Kontinuum, das über bekannte Grenzen hinausgeht.

Der Physiker Alain Aspect wies bereits 1982 empirisch nach, dass momentane, zeitlose Wechselwirkungen zwischen verschränkten Photonen auch über große Distanzen existieren. Nach der Einstein'schen Relativitätstheorie darf es aber derartige Wechselwirkungen innerhalb der Raumzeit gar nicht geben.

Ein Mathematiker behauptet nun, dass Quantenzufallsereignisse und Wechselwirkungen, die innerhalb der Raumzeit lokalisierbar sind, obwohl es sie gar nicht geben darf, außerhalb unserer Raumzeit in einem transzendenten Bereich der Wirklichkeit angesiedelt sind.


WebReporter: Highlightx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Beweis, Wirklichkeit
Quelle: www.freiehonnefer.de

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37 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2008 13:48 Uhr von Highlightx
 
+0 | -0
 
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Ich meine, zahlreiche unerklärliche Phänomene der Quantenphysik rufen direkt nach einer über bisher bekannte Grenzen hinausgehenden Erklärung. Dass man bei solch einer Erklärung nicht im Revier der Religion oder Esoterik wildern muss, beweist die gut nachvollziehbare Quelle, die eine 'transzendente Wirklichkeit' als etwas rein Physikalisches ansieht.
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07.11.2008 14:14 Uhr von DerPaule
 
+33 | -13
 
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Ja Ne is klar: einmal für uns Dummis ???
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07.11.2008 14:27 Uhr von Schmiggi
 
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Ich verstehe es nur zur hälfte, aber: kommt es nicht immer wieder mal vor das die Einstein´sche relativitätstheroie zu kippen scheint?
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07.11.2008 14:47 Uhr von Alagos
 
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Verschränkt Kurz erklärt:

Man kann Quanten miteinander verschränken, dass sie auch über große Entfernungen genau(!) die gleichen Eigenschaften haben.

Nehmen wir jetzt mal einen Stein aus verschränkten Quanten. Ich verschränke jetzt einen Stein in Deutschland mit einem in Australien. Die Steine(da vollständig verschränkt) sehen kompett gleich aus. Wenn ich jetzt ein "ich liebe dich" in den Deutschen stein eingraviere, wird das selbst(nicht das gleiche) genau in den Stein in Australien eingraviert. Das geht auch über viel weitere Entfernungen.

In einigen SciFi Romanen werden verschränkte Quanten als Mittel zur überlichschnellen Kommunikation benutzt ;).
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07.11.2008 14:51 Uhr von Predator2009
 
+5 | -9
 
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ööööhhmmm: nur verstehn bahnhof sorry!
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07.11.2008 15:02 Uhr von Reimi
 
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würde das dann heißen dass es möglich wäre, dass alles was wir kennen, weit weck nocheinmal identisch existiert?
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07.11.2008 15:27 Uhr von Smudo77
 
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Die "News": von Kinger und Co., basieren IMMER auf unbeweisbaren Hirnfurzen eines Mathematikers Sedlaczek und eines Dr. Froböse, mit dem Ziel, ihre Bücher zu verkaufen. Die werden übrigens von einem Verlag "Books on Demand" auf verlangen gedruckt - kein anderer Verlag druckt so ne Sch....

Diese News hat nichts - rein gar nichts mit Physik zu tun. Diese Leute haben keine Ahnung von Quantenmechanik.

Neulich wollte mir einer ein Tachyonen-Stirnband verkaufen :-) Der wusste auch nicht, wovon er redet.
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07.11.2008 15:29 Uhr von El Indifferente
 
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@Reimi: Im Fall der Quantenverschränkung geht es um Photonen (Lichteilchen wenn man so will) nicht um greifbare Dinge, die wir anfassen können. Das mit dem Stein in Deutschland und dem in Australien war nur ein Bild von Alagos um das ganze etwas plastischer darzustellen..

Sollte allerdings die momentan akzeptierte Theorie, dass das Universum endlich ist falsch sein und unser Universum ist unendlich, denn gibt es sogar unzählige exakte Kopien unserer Erde mit allen sich darauf befindenden Menschen inclusive dieses Threads. ;-)
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07.11.2008 15:33 Uhr von El Indifferente
 
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@Smudo77: "Neulich wollte mir einer ein Tachyonen-Stirnband verkaufen :-)"

LOL
Was sollte das bewirken? Das man mit Überlichtgeschwindigkeit fliegen kann, wenn man es schafft, dass einem das Stirnband bei der Beschleunigung den Kopf nicht abreisst?
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07.11.2008 15:48 Uhr von nobody4589
 
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@ el differente: you made my day
tja. gibt leute die glauben, sie könnten die unglaubluich macht von nicht existenten terilchen nutzen um sich geld in.... äh ich meine um wunder zu vollbringen. gibt n recht schönes 15 minütiges video über tachyonen von "br-alpha"
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07.11.2008 15:52 Uhr von seto
 
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@reimi: nun ja: wenn sich das ganze auch auf die zeit auswirkt, sprich vergangenheit und zukunft, dann schon :)

find ich spannend das thema quantenphysik..besonders diese "spukhafte" verschränkung..

mtg
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07.11.2008 16:03 Uhr von RupertBieber
 
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**Beweist Quantenzufall die Existenz einer transzendenten Wirklichkeit?**

also wenn ich so direkt gefragt werde....

Die Wechselwirkung von Ursache und Wirkung...(un)abhängig der kausalen Unordnung, und im Blickwinkel indifferenter Gegenströmungen und mehrfachen Unbekannten würde ich sagen....

naja...
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07.11.2008 16:16 Uhr von baz
 
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jaja, wieder mal die Quantenphysik:))): Der Unterschied zw. der Quantenmech. und der klassischen(einschl. Relativität) ist, das die QM eine "nichtlokale" Theorie ist!
Man beschreibt das Verhalten eines Teilchens nicht durch seinen Ort und Geschw. sondern durch Felder, die eine beliebiiger räumliche Ausdenung haben können.

Wenn man eine QM System aus 2 Teilchen hat ist es nicht immer möglich das Verhalten durch lokale Varriablen der Teilchen und Wechselwirkungen zw den Teilchen die nur mit Lichtgesch. übertrageb werden zu beschreiben.
Wenn man dohc eine Wechselw zur Beschreibung wählt, ist diese bei verschränkten Teilchen dann instantan!

Was man aber dennoch nicht schafft ist, Information damit zu übertragen.Das geht auch weiterhin nur mit Lichtgeschw. Die Rel-theorie ist also zum Teil irgentwie gerettet:)


Ein anderer Aspekt ist die Rolle des Zufalls in der QM:
Man kann die QM als deterministisch interpretieren dann bekommt man aber viele Paralleluniversen->Viel-Welten-Interpretation der QM
Oder man führt "echten Zufall" ein und erspart sich die Parallelwelten->Koppenhagener-Interpret.
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07.11.2008 16:26 Uhr von funeraldiner
 
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Weiß die: Philosophie schon seit 2500 Jahren... xD
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07.11.2008 16:54 Uhr von RupertBieber
 
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...funeraldiner..? seit 2500 Jahren..?

seit 2500 Jahren weiss die Philosophie was??.......nämlich nichts!
Die Philosophie weiss nichts, aber rein gar nichts....!
:-II

nur allzugerne setzen wir Wissen mit Erkennen gleich... ...nur allzu gerne...aber so einfach ist das nicht...
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07.11.2008 17:48 Uhr von RupertBieber
 
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...soso...corazon... ;o): **...einen unglaublichen Sprung machen...**

*weisst du das wirklich..?
entspringt das deiner inneren, ureigensten und authentischen Erkenntnis und deinem Bewusstsein...?

oder wiederholst du nur, was du irgendwo gelesen oder von irgendwem gehört hast..?

unangenehme Frage..ich weiss...:-))

***Wenn die Menschen nur über das sprechen würden was sie wirklich begreifen, würde es auf unserer Erde sehr still sein***

Albert Einstein

:)
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07.11.2008 17:58 Uhr von Alice_undergrounD
 
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einsteins theorie: ist schon richtig - auf dem gebiet wo man sie anwennen darf (und vll darf man da bei quanten und in einem derartigen mikrokosmos nicht)

beispiel: man liest n kochbuch und da steht was von zucker drin. jeder weiss was zucker is. für den koch ist zucker nunmal zucker. was ist aba mit dem chemiker? für ihn ist zucker C12 H22 O11, der begriff zucker alleine hilft ihm nicht weiter...
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07.11.2008 18:00 Uhr von ZTUC
 
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morgen: Neuste Erkenntnis: Quantenfurz entdeckt!

Diese pseudo-wissenschaftlichen Quantennews nerven langsam.
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07.11.2008 19:17 Uhr von RupertBieber
 
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@ corazon nadann...auf zum nächsten Quantenfurz ;-)...ääähhh...zur nächsten ureigensten Erkenntnis...

ich möchte sie rechtherzlich begrüssen....
***...demnächst in diesem Theater...***

;D
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07.11.2008 20:18 Uhr von Kampfpudel
 
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Sterben durch die Quantenforschung täglich weniger Kinder an Hunger? Dann fände ich Quantenforschung super...
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07.11.2008 21:43 Uhr von exekutive
 
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transzendenz: kann man auch mit holographie gleichsetzten, in der jeder punkt der holographie mit allen anderen punkten in direkter verbindung zu einander steht, wobei jede einzelne verbindung einzelner punkte untereinander und in jeweils gesteigerter form an sich berücksichtigt und unterschieden werden und so als eigenes geltung finden (trotz der holographie)
- trotzdem aber gleichzeitig mit den anderen punkten und verbindungen in gegenseitiger berücksichtigt steht.


das ist auch einer der elementaren glaubensinhalte der gnostik und der pantheisten...

sprich das gott als die ultimative transzendens mit allen in direkter verbindung steht und jeweils alles an sich und alles in gegenseitiger beinflussung kennt und gegebenfalls steuert
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08.11.2008 01:50 Uhr von Lord Kraligor
 
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funeraldiner: Seit 2500 Jahren? Eher seit 2300 Jahren, oder kennst du einen Atomisten vor Epikur, der einen Unsicherheitsfaktor in sein Modell eingebaut hat?

RupertBiber..
"seit 2500 Jahren weiss die Philosophie was??.......nämlich nichts!"

Genau genommen weiß niemand irgendetwas. Außer vielleicht, dass er zum jetzigen Zeitpunkt ist.
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08.11.2008 02:31 Uhr von StYxXx
 
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Moment: Jetzt habe ich dem Artikel 5 Sterne gegeben und dann erst nachgedacht. Warum ich jetzt glaube, dass das falsch war:
Grundaussage, dass die Wechselwirkungen Einstein widersprechen dürfte so nicht stimmen. Es gibt zwar Wechselwirkungen, aber nicht im Sinne, dass tatsächlich Informationen übertragen werden. Und nur das ist laut Einstein nicht erlaubt.
Genauso auch in dem Beispiel hier um verschränkte Teilchen zu erklären, das mit den Steinen. Wenn ich mit einem was mache, passiert mit dem anderen was. Grundsätzlich ist die Vorstellung nicht falsch, aber auch nicht richtig. Wenn ich nämlich nur eines beobachte, erhalte ich trotzdem keine Information. Klingt etwas absurd, ist aber wirklich so. Dank der Physik ist auch Quantenkryptographie möglich, aber keine überlichtschnelle Kommunikation, da ich immernoch einen "klassischen" Kanal brauche, um die Informationen tatsächlich zu übertragen. Messe ich nämlich das eine Teilchen, erhalte ich einen total unvorhersehbares Ergebnis. Das muss ich dann erst mit dem Sender abgleichen um zu wissen, was ich habe. Etwas komplex, deswegen kommt es zu falschen Vorstellungen.
1982 ist im übrigen schon eine Weile her, seitdem hat sich einiges getan ;)
Der Mathematiker geht also wie ich es verstehe von ganz falschen Grundlagen aus. Deswegen ist es auch nur einer, der das sagt. Sonst hätten ja bestimmt schon andere sowas ausgedacht.
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08.11.2008 02:34 Uhr von StYxXx
 
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@Kampfnudel: Wieso gehst du dann nicht raus und fütterst ein paar hungernde?
Immer die gleichen bescheuerten "Argumente" wenn es um Grundlagenforschung geht. Witzigerweise hat sie schon längst vielen Menschen geholfen. Sinnloses Vor-sich-hinmeckern aber noch nicht.
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08.11.2008 07:31 Uhr von Fischgesicht
 
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Ganz einfach: Ich würds mal anders ausdrücken, damit´s die Leute auch kapieren. Das maximale Volumen subterrarer Agrarproduktivität, steht nämlich im reziproken Verhältnis zu der spirituellen Kapazität ihrer Erzeuger.

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