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Nervenprotein elF2a entscheidet über Vergesslichkeit und Merkfähigkeit

Mauro Costa-Mattioli fand an Versuchen mit Mäusen heraus, dass ein einziges Molekül das Gedächtnis von Mäusen verändert. Die Merkfähigkeit steigt immens, wenn das Nervenprotein elF2a weniger intensiv arbeitet. Costa-Mattioli hofft nun, dass man Alzheimer und Demenz besser behandeln kann.

Durch das Verändern von elF2a bei Mäusen konnten diese sich den Weg durch das Morris-Wasserlabyrinth (ein zwei Meter langes Becken gefüllt mit trübem Wasser) besser und schneller merken als ihre "normalen" Artgenossen.

Bei einer Aktivitätsverringerung des Proteins wurden Geschehnisse, die im Kurzzeitgedächtnis gespeichert werden, ins Langzeitgedächtnis abgelegt. Arbeitete das Protein intensiver, vergaßen die Mäuse viel schneller. Costa-Mattioli erhielt dafür den Eppendorf-Wissenschaftspreis für Neurobiologie.


WebReporter: Knochenmann2.0
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Nerv, Vergesslichkeit
Quelle: www.wissenschaft.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2008 14:19 Uhr von Snak3
 
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klingt: nicht nur für Demenz- und Alzheimer-Kranke interessant...
Wenn es das jetzt schon als Medikament gäbe, würde ich mir das gleich kaufen, für mein Abitur ^^

Negativ kann das ja auch net sein wenn man sich mehr merken kann, da das Gehirn ja eine Aufnahmefähigkeit hat die weit über dem liegt, was sich ein normaler Mensch im Laufe seines Lebens merkt.
Man muss sich nur mal die ganzen Autisten angucken oder Menschen die mit einem Faust-großem Gehirn normal leben oder die bei einem Unfall eine Gehirnhälfte fast ganz verloren haben und fast normal weiterleben...
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08.11.2008 01:01 Uhr von majo-123
 
+1 | -0
 
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eIF2a: naja eIF2a ist kein "Nervenprotein" ....

das Protein kommte eigentlich in allen eukaryotischen Zellen vor...
es ist ein eukaryotischer Initiationsfaktor der Translation.

Bleibt die Frage: warum hat das einen Effekt bei der Merkfähigkeit???

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