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Integration: Es werden bessere Deutschkenntnisse von Schulanfängern gefordert

Am gestrigen Donnerstag fand in Berlin der dritte Integrationsgipfel statt. Dort wurde darüber beraten, wie man künftig die Integration verbessern kann.

Es wurde beschlossen, dass künftig von Schulanfängern bessere Deutschkenntnisse gefordert werden. Damit möchte man erreichen, dass die Zahl der Schulabbrecher sinkt und die Zahl der Abiturienten stark ansteigt.

Des Weiteren soll ein Maßstab ausgearbeitet werden, der es erlaubt, den Grad der Integration messbar zu machen. Als positive Entwicklung wurde die Teilnahme von 500.000 Interessenten an Integrationskursen bewertet. Migrantenvereinigungen kritisieren dagegen die Bildungschancen.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Integration
Quelle: www.abendblatt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2008 09:41 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
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Ich habe den Eindruck das die Eltern von Migranten immer gerne alle Verantwortung an die Schulen, Behörden abschieben wollen. Ein bisschen eigene Anstrengung gehört schon auch dazu wenn sie die Integration ihrer Kinder fördern wollen.
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07.11.2008 10:00 Uhr von Haecceitas
 
+6 | -10
 
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Kinder sollten Deutsch sprechen, wenn sie hier eine Schule besuchen, das ist logisch.

Aber wieso Abitur machen, wenn man sich das Studium eh nicht leisten kann?
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07.11.2008 10:16 Uhr von borgworld2
 
+4 | -4
 
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@Haecceitas: Warum sollten sie sich das nicht leisten können?
Für die isses ja noch einfacher BAföG zu bekommen und wenn sie dann selbst noch was dazuverdienen sollte es doch reichen.
Klar kann man mit dem Geld nicht jeden Abend saufen gehen aber es reicht!
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07.11.2008 10:16 Uhr von sluebbers
 
+10 | -1
 
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meinung: @autor
zu deinem kommentar: das trifft bei weitem nicht nur auf "eltern von migranten" zu, diese einstellung zeigen leider viel zu viele eltern. eigene verantwortung wird ganz klein geschrieben. das ist ein grundsätzliches problem geworden.

@topic
es ist doch wohl selbstverständlich, dass ein halbwegs vernünftiger bildungsstandard nur erreicht werden kann, wenn man die landessprache beherrscht. wobei ich der faustformel mehr abiturienten = bessere integration absolut nicht zustimmen kann. dazu gehört ganz wesentlich die vermittlung von bestimmten werten, die von den eltern vorgelebt und anerzogen werden muss. und da hakt es.
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07.11.2008 10:19 Uhr von Hexenmeisterchen
 
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Komisch die Ditib war da doch anderer Meinung, oder?
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07.11.2008 10:23 Uhr von Zaooza
 
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Menschen sind sich so ähnlich: Deutsche, die auswandern, sind da nicht anders. Diese wundern sich plötzlich, warum am neuen Orte sie keiner versteht und sind dann empört, dass man ihre Sprache dort nicht spricht.
Bin der Meinung, wenn man schon irgendwo zur Gesellschaft dazu gehören will, dann sollte man sich dem entsprechend auch anpassen. Das heißt: ich muss,

- die Sprache lernen
- ein bisschen die Geschichte durchgehen
- das Staatsprinzip akzeptieren, mit allem was es beinhaltet (Rechte, Gesetze etc.)

Je jünger die Integration schon anfängt, desto leichter wird es dem Menschen dann auch Fallen, sich in die Gesellschaft miteinzubringen.
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07.11.2008 10:24 Uhr von Illiana
 
+2 | -1
 
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naja, ich denke es ist eher schwierig zu sagen wer den "Schuld" ist, dass die Kinder kein Deutsch lernen. Die Eltern können es meistens eh schlecht (oder meinertwegen gar nicht) und bekanntlich lernt man eine Sprache so wie so am besten wenn man die Gelegenheit hat sie zu sprechen.
In einer Klasse mit lauter Migranten, die selber kein deutsch können haben die Kinder überhaupt keinen Grund deutsch zu sprechen. Wieso auch? Was wollt ihr einem 7-jährigen erzählen, damit er sich nötigt eine Sprache zu lernen die er so zu sagen (im Moment) nicht braucht? Mit Argumenten wie "sonst hast du später keinen Schulabschluss" kommt man nicht wirklich weiter. Ohne Geld kann man diese auch schlecht "bestechen" und verprügeln ist auch nicht unbedingt die beste Idee ;)

Eine Möglichkeit Deutsch zu lernen hab ich selbst erlebt. Nachdem wir in Deutschland waren wurde ich in eine Aussiedlerklasse gesteckt, in der aller (auch der Lehrer) Russisch konnten (gut außer einem Albaner, aber der hats auch gelernt ;) ). Ein halbes Jahr später konnte ich zwar ein klein wenig Deutsch (von zuhause), aber das wars auch schon. Nachdem meine Eltern sich x-mal bei den Behörden und dem Rektor beschwert hatten wurde ich doch in eine "normale" Klasse gesteckt und nachem zweiten Halbjahr bin ich mit den Deutschkenntnissen gutes Stück weiter gewesen. Kein Wunder: ich hatte ja dann auch einige deutsche Freunde die nunmal kein Russisch konnten.

Fazit: Ich würd ja sagen, die einfachste Lösung wäre es die Migrantenkinder mit mangelnden Deutschkenntnissen in eine Klasse mit lt. Kindern zu stecken die Ihre Muttersprache nicht können, aber das ist leider in den meisten Fällen heutzutage gar nicht möglich ^^

@Haecceitas: mit deinem zweiten Satz muss ich dir leider voll und ganz recht geben ;)))
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07.11.2008 11:03 Uhr von ciller
 
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drüber reden ist eine sache aber das selbst zu: erleben die andere,

viele von euch wissen noch nicht mal was es heißt hier in deutschland auszuwachsen. klar das kling nicht schwer aber dem ist leider nicht so. bis zur 10 klasse hatte ich max 3. deutsche in der klasse, wie soll man da bitte richtiges deutsch lernen ???

@autor das deine meinungen zu ausländern bißchen daneben ist, das weiß schon jeder hier glaub ich, aber zu glauben das die eltern nix machen würden ist schon eine frechheit, was glaubst du was die wollen ??? ihre kinder am liebsten im knast sehen ??? manche leute können eben nur dummes zeug labern
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07.11.2008 11:09 Uhr von majkl
 
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@ ciller: ich glaube deine einstellung ist hier auch zur genüge bekannt...
zum thema:
ich hab vielleicht das wort "viele" im zusammenhang mit eltern vergessen aber es dürfte allgemein bekannt sein das den meisten migranten wichtiger ist das die kinder die eigene kultur leben anstatt sich zu integrieren! zum glück ist das nich bei allen so! aus meinem umfeld kenne ich sehr gute beispiele aber leider auch sehr schlechte!
und eines solltest gerade du lernen: nicht jede meinung die sich mit deiner deckt ist dummes gelaber!
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07.11.2008 11:21 Uhr von Blitzeis
 
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mal davon abgesehen das "sprache erlernen" nich der hauptgrund für integration ist...meine eltern sprechen auch nich perfektes deutsch!
das die aber durch einsatz und willen nen gewissen status aufgebaut haben liegt eher am charakter des jeweiligen menschen!

und ansonsten versteh ich gar nich wie man eine sprache nicht lernen möchte wenn man die möglichkeit dazu hat??!!
man stelle sich vor jeder könnte sich mit jedem ohne probleme unterhalten...das wär doch fantastisch!
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07.11.2008 12:00 Uhr von Zaooza
 
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Individualität: In dem Land wo du lebst, mit jedem sprechen zu können ist gut. Jedoch global gesehn würde dadurch ein Stück Individualität verloren gehen.
Aber dem sollten wir uns eh keine Gedanken mehr machen, denn die Weltregierung ist ja schon ewig in Planung.

Die seite kennt ihr bestimmt nun schon in- und auswendig, aber trotzdem nochmal, für die, die sie nicht kennen:

http://schmerzwahrheit.sc.funpic.de

Durchlesen kann man sich das mal. Was man dann schließlich davon beachten will, bzw mit sich vereinbaren kann, ist jedem freigestellt.

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