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München: Stadt verbietet Neonazi-Auflauf - "Heldengedenkmarsch" fällt flach

Das Münchner Kreisverwaltungsreferat (KVR) hat einen für den 15. November geplanten Aufmarsch von Neonazis gestoppt. Der sogenannte "Heldengedenkmarsch" wurde heute verboten.

Als Begründung gab das KVR an, dass der Marsch vom Inhalt und der Form her sich zu sehr an den Gedenktagen der Nationalsozialisten orientieren würde. Daher sei eine Apotheose der NS-Willkürherrschaft zu erwarten.

Gegen das Verbot will der Veranstalter rechtliche Mittel einlegen. Eine für den 15.11. geplante Gegendemonstration findet trotzdem statt.


WebReporter: Gutmensch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Stadt, Neonazi
Quelle: www.charivari.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.11.2008 01:01 Uhr von funeraldiner
 
+10 | -5
 
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Was für Helden?
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07.11.2008 05:29 Uhr von politikerhasser
 
+11 | -4
 
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Leider muss ich einem Teil der Vorposter beipflichten:

Ein Staat, der seine Verfassung (das Grundgesetz) tagtäglich missachtet und dessen Entscheidungen regelmäßig vor den höchsten Gerichten landen und dort zumeist in gemäßigtere Bahnen gelenkt werden, die dann in neuerlichen Gesetzen widerum überschritten werden erzeugt weder Respekt noch Vertrauen.

Man kann und darf sich nicht demokratisch nennen, wenn man Ansichten Andersdenkender nicht zulässt und diesen Andersdenkenden ihre Grundrechte und deren Ausübung mit welcher Begründung auch immer untersagt.

Eine derartige Haltung erzeugt Hass, der leider bei Vielen dazu führt, dass sie dann erst recht den - noch - verfassungsfeindlicheren rechten Gruppierungen in die Hände fallen.

Damit hier keine Missverständnisse aufkommen: ich werde in nächster Zeit die Linke wählen - ebenfalls eine vom Verfassungsschutz beobachtete Gruppierung, die von den Etablierten am liebsten verboten würde.

Wer beobachtet eigentlich CDU/CSU, SPD und FDP? Die hätten`s nötig.
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07.11.2008 07:55 Uhr von coolio11
 
+2 | -2
 
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@radias: nur mal eine Frage aus Interesse
du schreibst "ich wähle aus Protest nächstes Jahr Npd und Linkspartei!"
Wie meinst du das? Wie willst du bei der Bundestagswahl Ende September 2009 gleichzeitig Npd und die Linken wählen? Wie willst du das konkret in die Tat umsetzen?
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07.11.2008 08:04 Uhr von Numanoid
 
+3 | -1
 
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@coolio: Für jeden der sich mit den Grundzügen unseres Wahlrechts auskennt, ergeben sich gleich mehrere Lösungen:
Zum einen hat er je eine Erst- und Zweitstimme bei der BT-Wahl, zum anderen finden in etlichen Bundesländern nächstes Jahr Landtagswahlen statt, wo er wieder je 1 Erst- und Zweitstimme abgeben kann. Und dann gibts es auch noch Kommunalwahlen, wo er noch mehr Stimmen abgeben kann (Stickwort kummulieren und panaschieren) ;)
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07.11.2008 08:19 Uhr von borgworld2
 
+7 | -1
 
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So isses halt, was einem nicht gefällt wird verboten.
Tolle Demokratie!
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07.11.2008 09:03 Uhr von x-moh
 
+2 | -2
 
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so isses halt in einer demokratischen Diktatur.
Sobald es zu demokratisch ist, wird es verboten.
Ich hoffe auch, dass die nächste Wahl einiges ändern wird. Vor allem wäre es mal schön, wenn wir das Mäntelchen des ewigen Schuldigen mal ablegen und uns mit unserer Geschichte abfinden würden. So wie alle anderen auch.
Bestes Beispiel: Amerika. Keiner redet mehr von abgeschlachteten Indianer und der Besetzung eines Landes.
Oder England. die eigentlichen Erfinder des KZ und maßgeblich am Ausbruch des 2. Weltkrieges waren sie auch beteiligt.
Das sind alles Dinge, die keiner mehr hören will, es gibt ja schließlich schon einen Zahlmeister und Oberschuldigen. Da passt es auch grade gut, wenn man diese Schuld mit solchen Verboten auch schön warm und frisch im Kopf hält.
Aber mal ganz davon ab, hätte der KVR nichts gesagt, wäre zu 100% der ZDJ auf die Barrikaden gegangen. Es ist doch deren Hauptaufgabe, uns die Schuld immer wieder vorzuwerfen, falls wir es nicht selber machen. ;-)

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