06.11.08 15:43 Uhr
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Sony verbessert die Qualität der Audio-CD

Sony versucht mit einem neuen Ansatz die Verkaufszahlen von Audio-CDs zu erhöhen. Was in der Vergangenheit mit Kopierschutzmechanismen, limitierten Ausgaben oder Publikationen ohne weiteren Extras nicht gelang, soll nun die Blue-spec-CD schaffen.

Diese CDs werden mit einem blauen Laser beschrieben, der eine bessere Lesbarkeit der fertigen CD sicherstellen soll. Weniger Lesefehler und dadurch weniger Verzerrungen führen laut Sony zu einem verbesserten Klang. Die Kompatibilität zur "alten" Audio-CD soll komplett erhalten bleiben.

Offen bleibt, ob die Vorteile wirklich so groß sein werden, wie Sony es verspricht. Ab Ende Dezember werden die ersten 60 Blu-spec-CDs zu einem deutlich höheren Preis als die herkömmlichen CDs in den USA erscheinen. Aus Lizenzgründen veröffentlicht Sony zunächst nur die Platten der eigenen Künstler.


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WebReporter: Bratwurstdealer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sony, CD, Qualifikation, Qualität, Audio
Quelle: www.hartware.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2008 15:39 Uhr von Bratwurstdealer
 
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Man kann gespannt sein. Ich finde allerdings die Nischenformate SACD und DVDA sehr gut. Ein Klassikkonzert als DVDA ist mit der richtigen Musikanlage ein Traum.
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06.11.2008 15:45 Uhr von coelian
 
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zu spät: Vinyl wird sich in den nächsten Jahren immer mehr durchsetzen
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06.11.2008 15:57 Uhr von MisterBull
 
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ah cd´s: ich kenne noch ein paar leute die welche haben, ich glaueb die werden sogar noch verkauft, aufm flomarkt oder so.
ist zwar schön für alle die noch auf cds stehen aber das die cds dann noch teurer werden sollen ist doch schon wieder ein schritt in die falsche richtung, bessere qualität und günstigerer preis würde die sache viel sinnvoller machen....
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06.11.2008 15:59 Uhr von Baststar
 
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ich als laie würde den unterschied *wahrscheinlich* gar nicht wahrnehmen können.
und:
"zu einem deutlich höheren Preis als die herkömmlichen CDs"
pfui
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06.11.2008 17:44 Uhr von StevTheThief
 
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also wenn ich musik: mit guter qualität brauche, dann greife ich auf FLAC zurück

aber doch nicht auf irgend ne cd, mit nem tollen laser bums xD

ich hab ja noch nimma nen cd player :D
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06.11.2008 18:38 Uhr von Yuggoth
 
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Das klingt für mich wie der Versuch von damals Chrom gegen Eisenbänder in Kassetten antreten zu lassen, Chrom Maxima Super III von BASF, das waren Super Bänder *haha*
Wir wissen ja jetzt schon nicht wie wir 10 Jahre alte Digitale Videos abspielen sollen, wie soll unser Kollektivbewusstsein sich da noch an CD´s mit blauem, grünen oder roten Laser erinnern?
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06.11.2008 20:17 Uhr von coelian
 
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@yuggoth: Darum werden irgendwann die analogen Medien wieder die Herrschaft erringen. Immer mehr steigen wieder auf LPs um, weil man bei CDs einfach keine Sicherheit mehr hat und Schallplatten niemals ihren Inhalt verlieren, wenn man sie richtig behandelt. Ein Versionschaos oder Kompatibilitätsproblem wirds auch nie geben, es gibt ja nur 33 1/3 und 45 Umdrehungen, damit hat sich auch das erledigt.
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07.11.2008 01:14 Uhr von Fleischor
 
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Wenn die schon etwas ändern möchten, dann doch bitte den "Loudness War".

Was ist schlimmer als eine derart übersteuerte Aufnahme, wo man selbst mit einer guten Anlage nur Matsch raushört?
Und in Anbetracht der Kosten einer CD-Pressung, könnte man eigentlich auch jedes Album mit einem 2. Silberling ausstatten wo die Musik in einem zwar komprimierten Format vorliegt, dies allerdings mit einer höheren Bandbreite (z.B. 96kHz, 24bit). Diesen Unterschied hört man dann wenigstens auch wenn ein Album vernünftig abgemischt wurde! :)
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07.11.2008 10:03 Uhr von kratz
 
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Vielleicht kann mir mal jemand erklären, wie man die Klangqualität eines digitalen Sounds, der als lauter Einsen und Nullen abgelegt ist, vom Speichermedium her verbessern will. 1,1 und -0,1 oder was? Eine Verbesserung an der Codierung oder Decodierung könnt ich ja verstehen, aber was hat das (digitale) Speichermedium mit dem Klang zu tun?
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07.11.2008 11:09 Uhr von bigpapa
 
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Auch mal mein Mist dazu sagen will :): @kratz
Im Prinzip hast du recht. Aber ich denke mal die reden von "stotternden" CD´s.

@all
Als CD´s auf den jemand sein Butterbrot geschmiert hat, oder wo man aus Kostengründen billiges Material verwendet hat.

Diese ominöse Laser kann anscheinden diese noch lesen.

Nur, sollte man wissen wie eine CD aufgebaut ist, bei der CD wird die OBERE Schicht durch das Plastik der von UNTEN gelesen. Wenn die also UNTEN verkratzt kann man die abschleifen und mit etwas Glück ist alles wieder gut.
Mein Problem ist eher die OBERE Schicht (die bedruckte).
Wenn die nur den Hauch eines Kratzers hat ist die CD Schrott. Eine bessere Versiegelung nach den Druck wäre eine bessere Lösung um CD´s stabilere zu machen.

Ach ja, nochwas. Einige sprachen hier Schallplatten an. Ich habe noch Schellack-Platten zu Hause (Relativ schwer und 78 upm) die sind mind. 40-50 Jahre alt, und laufen noch prima. Und die Vnyl-Platten (die Sammlung wird z.Z. durch den Flohmarkt erweitert) rennen wie ein Hase. Und da sind Teilweise auch uralte Teile dabei.

Ich warte nur darauf das es mal irgend ein Hersteller sich traut so eine Platte mit einen Laser abzutasten. Ich wäre der erste der sich so ein Teil kaufen würde, denke ich. Technisch gesehn sehe ich da kein weltbewegendes Problem.

Gruß

BIGPAPA

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