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Forschung: Außenhaut von U-Booten soll behaart werden

Um die Wasserströmungen zu nutzen und so Energie einsparen zu können, sollen U-Boote mit einer Außenhaut ausgestattet werden, die aus winzigen Haaren besteht. An deren Spitze sorgt ein Hydrogel dafür, dass die Härchen sensitiver reagieren.

Damit kann der Strömungssensor bereits eine Wasserströmung von lediglich 2,5 Mikrometer/Sek. registrieren. Die Härchen bestehen aus 550 Mikrometer kleine Polymerfäden und werden mit auf Piezoelektronik basierendes Material fixiert.

Sobald das Haar gebogen wird, entsteht eine Spannung die der Sensor messen kann - sofern sie über 100 Mikrometer/Sek. liegt. Allerdings fehlt zur effektiven Nutzung eines solchen U-Bootes noch die entsprechende Software, die die Informationen der Sensoren analysiert und umsetzt.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Außen, Booten
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2008 12:52 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Man orientiert sich immer öfter an die natürlich entwickelten Vorgaben aus der Tier- und Pflanzenwelt.
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06.11.2008 13:22 Uhr von gofisch
 
+28 | -15
 
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vom: titel kriege ich kopfweh. geht´s bitte auch auf deutsch?
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06.11.2008 13:38 Uhr von coolio11
 
+18 | -14
 
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ich schließe mich: gofisch an. Der Titel ist miserabel formuliert.

Doitszsche Sprack gaanz swere Sprack!
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06.11.2008 14:07 Uhr von poseidon17
 
+14 | -6
 
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Autor: Der arrogante Spruch ging hier aber mal ganz gewaltig in die Hosen :-D

gutmensch: looool

mich is die fahrrad auch
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06.11.2008 14:14 Uhr von Travis1
 
+3 | -0
 
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Geht: es jetzt um die Aussenhaut oder um einen Strömungssensor?
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06.11.2008 14:22 Uhr von de_waesche
 
+3 | -3
 
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schöne news: bis auf die überschrift, da muss ich meinen vorrednern leider recht geben.

das mit den haaren auf dem seitenlinienorgan wusste ich bislang noch nicht, wieder was gelernt. zum thema energie sparen fällt mir übrigens auch eine andere technik ein: die haut der haie ist ja bekanntlich mit abermillionen kleinen zähnchen bedeckt, welche die reibung des umströmenden wassers verringern. evtl lässt sich das ja auch umsetzen. ich bleibe auf jeden fall gespannt.
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06.11.2008 14:30 Uhr von Yuggoth
 
+8 | -3
 
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Statt rumzuweinen kann man auch mal den Admins schreiben:

===
Hi Admins, könnt Ihr bitte aus der Überschrift
"Forschung: Außenhaut von U-Boote soll behaart werden"
folgendes machen
"Forschung: Außenhaut von U-Booten soll behaart werden"
Merci und Viele Grüße"
===
Ist hiermit getan.
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06.11.2008 15:19 Uhr von phil_85
 
+2 | -0
 
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Nette Technik: und die Idee ist schon ziemlich alt. Eine Umsetzung relativ teuer, sofern wirklich die ganze Oberfläche überzogen werden soll.

Ferner kann man nur aus Strömungen schlecht auf irgendwelche Objekte schließen, das wäre ein ungemeiner Rechenaufwand. Tiere verbinden hier auch viele Sinne miteinander und können dann immernoch nicht genau sagen, was dort ist, sondern nur wie groß und wo in etwa.

Übrigens wird diese ganze Technik mit der Superkavitation dann wieder unsinnig und unbrauchbar...
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06.11.2008 16:16 Uhr von maexchen21
 
+2 | -2
 
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könnte man mit: den härchen nicht auch auf radaren unsichtbar werden, weil die härchen die sonarwellen verschlucken??? ist mir nur grade so eingefallen!
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06.11.2008 17:01 Uhr von phil_85
 
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@maexchen21: Radar ist kein Sonar...das sind zwei total unterschiedliche Dinge! Das eine ist akustisch, das andere basiert auf EM-Wellen.

Es gibt passives und aktives Sonar. Das passive kann man durch sehr geringe Betriebsgeräusche (sprich Schleichfahrt) weitgehend austricksen.

Geräusche komplett über solche System verschlucken halte ich für quasi unmöglich. Und wenn doch, wäre der Aufwand viel zu hoch.

Ein aktives Sonar sendet Pings aus. Und wenn gar keine Antwort zurückkommt, kann das ebenso ein Indiz sein...denn zumindest der Boden z.B. würde reflektieren.
Zudem ist es verdammt schwer mit mikroskopischen Objekten Schallwellen zu absorbieren.

Man könnte übrigens auch Radarwellen "neutralisieren" indem man einfach um 180° phasenverschobene Radarwellen erzeugt, welche die ankommenden dann genau auslöschen.
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06.11.2008 18:03 Uhr von ullakatuka
 
+1 | -0
 
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Das Prinzip: scheint wohl folgendes zu sein:
Die Härchen erkennen günstige Wasserströmungen, der Computer wertet die Messungen aus, und fahren mit den Strömungen um Energie zu sparen..

Schlagt mich wenn ich falsch liege.

mmN aber ziemlich Schwachsinne Forschungsarbeit, denn ich glaube kaum dass irgendeine Nation während einem Krieg noch nen Kopf für die Umwelt hat.
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06.11.2008 18:04 Uhr von maexchen21
 
+2 | -0
 
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@ phil_85: dankeschön!
deshalb hatte ich ja hinter meine behauptung fragezeichen getan, weil ich mir nicht sicher war!
jetzt hab ich wieder was gelernt!
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07.11.2008 09:03 Uhr von phil_85
 
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@ullakatuka: Man fährt äußerst selten in Richtung der Strömungen...das ist ja fast, als wenn nen Flugzeug nur mit Rückenwind fliegt :D
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07.11.2008 09:47 Uhr von Deniz1008
 
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beim barte des propheten lol*
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07.11.2008 18:16 Uhr von Hajoseb
 
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Ach was Die Haare solle nur dazu da sein, dass die Piloten das Loch, in dem sie rein müssen, besser finden ... *g*

Ich meine natürlich Luke, nicht Leia !!!
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07.11.2008 20:51 Uhr von V.Raabe
 
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Ich mag nur Rassierte Boote
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09.11.2008 10:16 Uhr von jonnyswiss
 
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Millionen ganz kleine Verwirbelungen geben viel weniger Wiederstand wie wenige grössere Verwirbelung, da das Umgebungsmedium "über" die kleinen Verwirbelungen viel ruhiger gleiten kann.

Dies ungefähr soll es bewirken, diese Technik wird aktuell bei den Verkehrsflugzeugen auch schon eingesetzt - und abgesehen davon dass die Umgebungsgeräusche, die ein Flugzeug abgib,t verringert wird (ich denke dass dies der Sinn bei U-Booten sein soll) bewirkt dies aktuell eine Treibstoffersparnis von ca 30% gegenüber der Alten Technik.

Dies mal zum Technischen.
Ansonsten: Grins!
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10.11.2008 19:25 Uhr von marshaus
 
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intressant: wenn sie es wirklich schaffen koennen, aber da werden wohl noch einige jahre ins land ziehen bis sie es wirklich verwirklichen koennen
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11.11.2008 18:03 Uhr von zeroFX
 
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@Yuggoth: Wenn es denn nur die Übershrift wäre! "Die Härchen bestehen aus 550 Mikrometer kleine Polymerfäden und werden mit auf Piezoelektronik basierendes Material fixiert."
Es müsste heißen: kleinen und basierendem. Wobei eines beim Lesen auffallen sollte: "auf Piezoelektronik basierendes Material"? Da müsste der Autor mal erklären, was DAS sein soll. ^^
Es ist "piezoelektrische[s] Material".

Im Teilsatz "entsteht eine Spannung die der Sensor messen kann" fehlt ein Komma.

Außerdem geht aus dem Artikel hier nicht hervor, wozu die empfindlicheren Sensoren denn gut sind bzw. wie mit ihnen Energie gespart werden soll.
Generell stellt sich auch die Frage, ob die durch eine so optimierte Fortbewegung (wie soll das überhaupt umgesetzt werden?) eingesparte Energie nicht durch die dafür nötigen Berechnungen der Software schon von vornherein aufgefressen wird. Ich hab da so meine Zweifel.

Über die Qualität des Kommentars möchte ich mich nur insofern auslassen, als es "natürlich entwickelte[] Vorgaben" per se nicht gibt. Das würde eine Planungsinstanz in der Natur vorraussetzen - paradox.

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