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Feuerwehrmann nahm mit seiner Handykamera eigene Ermordung auf

Sein Nachbar schoss dem Feuerwehrmann Günter N. aus Aldenhoven (NRW) neun Mal in den Rücken. Vor Gericht beruft sich der Täter auf Notwehr.

Der Bluttat voran ging ein ewiger Streit, der Nachbar Ewald L. (Sportschütze) fühlte sich häufig durch laute Musik gestört, als Reaktion stellte er Günter N. regelmäßig den Strom ab.

Als der Feuerwehrmann mal wieder keinen Strom hatte, wollte er seinen Nachbarn zur Rede stellen. Mit der laufenden Handykamera und, laut Ewald L., einem Hammer in der Hand klingelte er. Der Sportschütze öffnete die Tür und eröffnete das Feuer auf den Feuerwehrmann.


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WebReporter: Bild_de
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Handy, Feuer, Feuerwehr, Ermordung
Quelle: www.bild.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2008 11:18 Uhr von Bild_de
 
+0 | -0
 
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Laut Staatsanwalt war es heimtückischer Mord! Welche Indizien gegen die Notwehr Theorie des Angeklagten Sprechen kann man im Artikel auf Bild.de nachlesen, der als Quelle verlinkt ist.
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06.11.2008 11:53 Uhr von dasmussjetztsein
 
+56 | -2
 
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ich weiß man sollte nich lachen, ABER
"schoss [...] neun Mal in den Rücken [...] beruft sich [...] auf Notwehr."

das klingt eigentlich nach nem verdammt makaberen witz. ich würde als richter vor lachen wahrscheinlich gar nicht mehr in den schlaf kommen. mich würde mal interessieren ob der täter wirklich ernsthaft glaubt in notwehr gehandelt zu haben?
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06.11.2008 11:53 Uhr von ExtremeSugarG
 
+5 | -3
 
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Krass wie Krank manche menschen sind. Ich stell es mir nicht leicht vor, mit nem Hammer in der Hand und ein Handy, das noch zu filmen. Das Video wird bestimmt nicht veröffentlicht, wer sollte das denn hochladen?
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06.11.2008 11:55 Uhr von aawalex01
 
+28 | -1
 
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Notwehr.Will der mich verarschen.Wenn man jemand 9 mal in den Rücken schießt,ist das mit Sicherheit keine Notwehr.Es ist und bleibt ein kaltblütiger Mord und dafür gehört der Typ bestraft.
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06.11.2008 12:08 Uhr von Monalisa583
 
+8 | -7
 
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hehe Hmm....... man weiß ja auch nicht, wieviel da jetzt wirklich dran ist bei der Quelle... das wird alles immer dermaßen hochgeschaukelt...

naja... ich weiß ja nicht, was ich davon wirklich glauben soll...
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06.11.2008 12:09 Uhr von DerG0the
 
+12 | -5
 
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Das er Ihm in den Rücken geschossen hat, bedeutet ja soviel wie, dass er weglaufen wollte... was wiederum eine Notwehr ausschließt. Zudem besteht zwischen der bewaffnung der beiden keine Verhältnissmäßigkeit!!!!! ---> Keine Notwehr !!!
9 Schüsse??? --> Keine Notwehr !!!

Für solche Leute sollte die Todesstrafe wieder eingeführt werden...
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06.11.2008 12:22 Uhr von y0koert
 
+8 | -1
 
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und wenn: der schon mit dem Gewehr die Tür aufmacht (so habs ich zumindest verstanden), dann wars erst recht keine Notwehr
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06.11.2008 12:23 Uhr von Mr.E Nigma
 
+12 | -0
 
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@wolfsburger: Er hat ihn vielleicht bedroht, aber bei 9 Schüssen in den Rücken spricht man von Unverhältnismäßigkeit der Mittel. Würde es sich um 1 oder 2 Schüsse handeln kann man das immernoch für eine Affekthandlung halten, aber 9 mal, da nimmt man den Tod nicht billigend in kauf sondern man will ihn gezielt !

Gegen die Notwehr spricht natürlich auch, dass er dem Opfer in den Rücken geschossen hat. Mich hat jedenfalls noch nie jemand bedroht der mir den Rücken zugewand hat ... hört sich eher nach auf der Flucht erschossen an !
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06.11.2008 12:29 Uhr von JCR
 
+7 | -0
 
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Aha. Wenn jemand an der Tür klingelt, hat man verständlicherweise eine Waffe dabei. Und wenn der Irre Nachbar einem den Rücken zuwendet, ist das natürlich ein Akt der Aggression, ein versuchter Mord. Da musste er natürlich schießen, ganz klar.
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06.11.2008 12:53 Uhr von SpyHunter
 
+7 | -0
 
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Unverhältnismäßigkeit: Unverhältnismäßigkeit ist es allein schon das er sich mit einer Schusswaffe "verteidigt" hat.. das es 9 Schüsse und auch noch in den Rücken waren vernichtet ja wohl jede Glaubwürdigkeit der "Notwehr"
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06.11.2008 13:10 Uhr von Nickman_83
 
+2 | -0
 
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dass der kunde: sportschütze war, hat doch nichts damit zu tun, dass er so dermaßen überreagiert hat.
er ist einfach durch den maßlosen konsum von killerspielen so dermaßen verroht... ist doch wohl klar.
[/ironie]

und wenn vor meiner tür einer mit dem hammer steht, dann mache ich nicht die tür auf. er aber erschießt den fw mann lieber und beruft sich auf notwer? was begibt er sich denn erst wissentlich in diese situation, wenn er da not/gefahr im verzug sieht? volldepp.
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06.11.2008 13:59 Uhr von Cursty1
 
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@Der GOthe: wieso schließt weglaufen eine Notwehr aus??? Das genaue Gegenteil ist doch der Fall: Weglaufen schließt auf keine Notwehr. Ich verstehe nicht, was du meinst!
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06.11.2008 14:23 Uhr von llcoolrob
 
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heftig: was die BILD da wieder geschrieben hat. Aber da wird schon etwas wahres drann sein. Sowas kann man sicherlich nicht als Notwehr gelten lassen. Rob
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06.11.2008 14:46 Uhr von BiBaBiBa
 
+3 | -0
 
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Nachbarschaftskrieg Da sieht man mal wieder wie so etwas ausarten kann. Ich nehme dem Schützen seine "Märchen"-Geschichte auch nicht ab... nach dem Motto "Er ist ausgerutscht und mir sechs mal ins Messer gefallen".

Aber das ganze zeigt wie sich solche Nachbarschaftskriege hochschaukeln. Fazit: seid lieb zu euren Nachbarn.
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06.11.2008 15:31 Uhr von skandale
 
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@ wolfsburger: haste mal was davon gehört, das der jeniger erst den ersten schlag machen muss, damit man sich wehren darf laut gesetz??????
idenk mal net (ohne jetz den artikel gelesen zu haben), das der feuerwehrmann zu erst mit den hammer auf ihn einschlagen wollte ... wollte bestimmt nur sicher gehen, das ihn nix passiert ... würde ich nämlich auch machen, wenn ich weis, das der typ ein sportschütze is ... das er einfach den strom abstellt, dafür is der gar net befugt also hat er in jeder hinsicht verloren ...
sollte nur lang genug weggesperrt werden
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06.11.2008 15:47 Uhr von dachskacke
 
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link: für youtube?
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06.11.2008 16:21 Uhr von Rummelnutte
 
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Damit kommt er: nie und nimmer durch, bei notwehr schiesst man maximal 2mal, bei 9 schüssen geht man schon von geplantem mord aus...
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06.11.2008 17:29 Uhr von Yuriam
 
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Kein Fehler - Nur nicht gut genug erklärt Der Täter behauptet, geschossen zu haben, als die Tür aufging, weil der Feuerwehrmann einen Hammer in der Hand hielt.

Erst bei der Obduktion stellte sich raus, dass die Schüsse von hinten in den Feuerwehrmann eingedrungen sind.
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06.11.2008 18:02 Uhr von JoeGame
 
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naja notwehr ist es wohl nicht mit 9 schüssen. nichtmal wenn man von einer panikreaktion ausgeht.

selbst dann wäre ich so geistesgegenwärtig, meinem angreifer zuerst in die beine zu schießen, um ihn bewegungsunfähig zu machen.
und dass er sein gewehr griffbereit hatte, bdeutet ja, dass er den mann erwartet hat.
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06.11.2008 18:29 Uhr von DarkRoX
 
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@ Wolfsburger: Notwehr rechtfertigt keineswegs immer einen Totschlag, in diesem Fall, selbst wenn es Notwehr seiner Meinung nach war, ist es mit sicherheit ein Notwehrexzess. Und dieser wird nur abgedeckt wenn es aus Furcht, Verwirrung oder Schrecken ist. ABER wer hat den bitte anner Tür gleich ne Waffe liegen und wie hat er ihm bitte in Notwehr in den RÜCKEN geschossen ? Wenn der "Täter" flüchtet darf man ihm nicht noch 9 mal in den Rücken schießen, so verängstigt kann man mit einer überlegenen Waffe in der Hand ja wohl nicht sein.
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06.11.2008 20:54 Uhr von ahui
 
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Punkt 1: Warum lief die Kamera überhaupt? Wenn der Hammer kein Akt der Aggression war (schwer vorstellbar, aber gut), dann könnte es nur gewesen sein, um die folgende verbale Szene zu filmen als Beweismaterial für die Polizei. (Was aber immer noch nicht den Hammer erklärt ...)

Punkt 2: Wenn jemand (egal ob als Reaktion auf einen erhobenen Hammer oder aber eine vollkommen unmotivierte Aggressionsbezeugung, habe ich dann nicht Besseres zu tun, als davonzulaufen und dabei die Kamera so hinter mich zu richten, dass sie die Schüße filmt? Gut, dass man weiterfilmt, ist immer noch erklärbar für das Sammeln von Beweismaterial. Aber wenn hier die Rede ist von "Filmen der eigenen Ermordung", heißt das, er hat die Kamera beim Davonlaufen hinter sich gehalten und weitergefilmt. Warum wurde diese dann nicht beim Aufprall des Handys beschädigt? Und wenn nicht, warum hat der Nachbar dieses doch offensichtlich schlagkräftige Beweismittel nicht verschwinden lassen?

Fazit: Ein ungeklärter Hammer und eine ohne Reflexion übernommene Sensationsmeldung von Bild - denn dass wirklich der Todeszeitpunkt gefilmt wurde, ist mehr als unglaubwürdig.
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06.11.2008 21:03 Uhr von ahui
 
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Punkt 1: Warum hatte der Mann die Kamera laufen? Um (durch Gesprächsaufzeichnung) Beweismittel gegen den Nachbarn zu Sammeln, vermute ich mal.

Punkt 2: Wenn der Mann die Kamera am Laufen hatte, warum hat er sie dann nicht - sollte es wirklich reine Aggression des Killers gewesen sein - als die Waffe gehoben wurde, fallengelassen? Und selbst wenn nicht (muss ja nicht zwangsläufig sein), wie konnte er beim Flüchten noch daran denken, weiterzufilmen, noch dazu nach hinten und präzise die Ermordung aufnehmen? Und selbst wenn, wie konnte die Kamera dies überstehen, er müsste sie ja fallengelassen haben beim Sturz. Und selbst wenn sie DAS überlebt hat, wieso hat sie der Killer - wenn das mit dem Hammer nur inszeniert war - nicht verschwinden lassen? Das wäre ihm ein Leichtes gewesen.

Fazit: Vollkommener Blödsinn, dass wirklich die Mordszene gefilmt worden sein soll. Typische Bild-Aufbauschung, unreflektiert übernommen.
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06.11.2008 21:06 Uhr von ahui
 
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Beitragsmeldung. Möge bitte jemand meinen ersten und diesen Beitrag zwecks Löschung anzeigen? Ich hatte ein Darstellungsproblem, mein erster Beitrag wurde trotz Aktualisierungen nicht angezeigt. Daher habe ich nochmals gepostet.

Vielen Dank.

lg ahui
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06.11.2008 22:40 Uhr von DarkDome
 
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aber man kann als europäer

1. nicht das us recht mit unseren rechten vergleichen...

2. kann man als europäer wohl nie verstehen was da drübrn so ab geht, und warum was so gemacht wird....

mein beileid an den typen der die amerikanische ,,notwehr" zu spüren bekam, und ein ,,sperrt ihn ein" an den rambo fan....
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06.11.2008 22:50 Uhr von MannisstderBlond
 
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mal ne Frage: wird der getötete nun Bild-Leserreporter oder so was?
Immerhin lief ja die Handykamera mit?

mfg
MidB

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