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Vom Aussterben bedrohte Tierarten in Brasilien stiegen um 300 Prozent

Untersuchungen des Umweltministeriums in Brasilien haben ergeben, dass sich in den Jahren 1989 bis 2004 die Anzahl der bedrohten Tierarten in Brasilien von 217 auf 627 erhöht haben.

Dazu zählen auch der zu der Gattung der Seekühe zählende Amazonas-Manati und der Ozelot "Jaguatirica". Die Behörde veröffentlichte jetzt ihren aktuellen Report "Das Rote Buch der vom Aussterben bedrohten brasilianischen Fauna".

Ursache sei in erster Linie die wirtschaftliche Entwicklung im Land. Die stetig zunehmenden Soja-Plantagen seien auch ein Grund für die Waldzerstörung im Lebensraum der heimischen Tierwelt. Aber auch die Gier der Menschen nach noch mehr Profit bedrohe die Wälder.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Prozent, Brasilien, 300, Erbe, Aussterben
Quelle: www.freenet.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2008 10:51 Uhr von corazon
 
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Die Nachfrage nach Soja-Produkte war derartig gestiegen, dass massenweise Wälder am Amazonas deswegen gerodet wurden.
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06.11.2008 11:20 Uhr von ticarcillin
 
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Katastrophal ! Wie kann man die weitere Zerstörung verhindern?
Es sind ja auch Ur-Einwohner betroffen, die sich immer nur das genommen haben, was sie gerade zum Leben brauchen.
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06.11.2008 12:43 Uhr von seto
 
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ich habe: letztens erfahren:

Der Wald wird auch oft verbrannt. Die Asche ist nährstoffreich und der Boden kann für 3 Jahre super genutzt werden. dann muss er 20 jahre liegenbleiben um sich zu erholen und neu zu wachsen ....


mtg
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06.11.2008 13:12 Uhr von Yuggoth
 
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Brandrodung um Platz für Felder zum Sojaanbau zu bekommen um daraus Treibstoff herzustellen oder um Weideflächen für Rindviecher zu schaffen.
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06.11.2008 14:02 Uhr von linkman4
 
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Irgendwo muss ich meinen Frust mal loswerden, und hier landets nun, Sry.
Die Tierarten stiegen also? Oder stieg nicht vielmehr ihre _Anzahl_?
Eben schon gelesen, dass U-Boote keiner Fälle bedürfen, wer braucht schon Akkusativ und Dativ?
Und die Genome eines Menschen...

Hallo? Wir sind auf einer Plattform für Nachrichten. Wenn dergleichen auf der HP von Paris Hilton vorkommt, wundert mich das nicht, und dass auch in Kommentaren kaum auf gutes Deutsch geachtet wir, daran habe ich mich gewöhnt. Eure Tippfehler seien Euch verziehen, aber ist es zuviel verlant, die News vor dem Einliefern nochmals durchzusehen?

So, und nun zum Thema selbst. Diese Entwicklung dürfte niemanden überraschen, denn immerhin war schon vor Jahren bekannt, dass Biodiesel mit den riesigen Anbauflächen, die zu seiner Herstellung nötig sind, keine dauerhafte Alternative zu Öl sein kann. Bleibt nur zu hoffen, dass es bald andere Möglichkeiten gibt, um Öl zu ersetzen, denn kein Mensch wird auf sein Auto wegen der Umwelt verzihten wollen - von der Wirtschaft ganz zu schweigen^^

LG link
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06.11.2008 17:02 Uhr von computerdoktor
 
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@Corazon: Sorry, aber das ist Blödsinn. Tierarten steigen nicht, auch nicht um Prozente.

@Linkman
Danke für Deinen Beitrag. Der Verfall der deutschen Sprache bzw. der Verlust der korrekten Verwendung ist wirklich ein relevantes Thema. Ob es nun das Wort "ebend" ist, das nie existiert hat, aber ständig von manchen Menschen verwendet wird oder die Verballhornung von Zitaten und die falsche Verwendung von Fremdwörtern - das alles zeigt, dass manche Menschen mit der Sprache überfordert sind.
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10.11.2008 20:17 Uhr von marshaus
 
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glaube kaum das wir die zerstoerung verhindern koennen oder wir muessen uns alle umstellen.....dann koennte es klappen

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