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Zementhersteller: EU ermittelt wieder wegen Preisabsprachen

Zum dritten Mal ermittelt eine EU-Kommission gegen die führenden Zementhersteller. Wieder einmal geht es um illegale Preisabsprachen der europäischen Zementindustrie. Die Firmensprecher weisen die Vorwürfe von sich und wollen mit den Behörden bei der Untersuchung kooperieren.

Gestern wurden die Büros des größten Hamburger Baustoffhändlers, Holcim Deutschland AG, durchsucht. Gleichzeitig gab es in ganz Europa auch Besuche bei anderen großen Firmen, u.a. Lafarge, Dyckerhoff und HeidelbergCement. Auch die mexikanische CEMEX bekam unangekündigten Besuch von Ermittlern.

Schon in der Vergangenheit gab es hohe Bußgelder gegen die Zementbranche, so musste 2003 die Rekordsumme von 660 Mio. Euro gezahlt werden. Bei Gericht liegen zudem noch Forderungen von 350 Mio. Euro der Zementverbraucher und auch dort taucht die Holcim AG wieder auf.


WebReporter: Captain_Flint
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Preis, Zement
Quelle: www.abendblatt.de

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