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Irak und Iran wollen archäologisch zusammenarbeiten

Um an eine Übersicht über die im Irak-Krieg gestohlenen Artefakte zu gelangen, haben irakische Behörden bei der Regierung in Teheran über eine Zusammenarbeit zum Austausch von Informationen nachgefragt. Laut AP sind in den Kriegswirren mehr als 15.000 Objekte außer Landes geschafft worden.

Aus Jordanien und Syrien wurden im Laufe der letzten Jahre jeweils 2.466 und 700 Artefakte an den Irak zurückgegeben. In Zusammenarbeit mit Interpol wird noch nach 12.000 gestohlenen Artefakten gefahndet. Aufrufe an die "Sammler", den Handel mit diesen Artefakten zu unterlassen, blieben ohne Wirkung.

In einer Erklärung lies der Irak verlauten, dass man mit dem Iran gemeinsam an dem Wiederaufbau der alten Persischen Hauptstadt Ctesiphon südlich von Bagdad arbeiten möchte.


WebReporter: yuggoth
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Irak, Iran
Quelle: www.presstv.ir

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.11.2008 09:20 Uhr von usambara
 
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Schlag ins Gesicht der Amerikaner, die bei der Plünderung des Nationalmuseums
tatenlos daneben standen, das die Iraker jetzt ausgerechnet den
Iran und Syrien (Erzfeinde der USA) um Hilfe bitten.
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06.11.2008 10:20 Uhr von ciller
 
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von den ami: kommt ja leider zu wenig hilfe bzw sie vertreten sie ihre eigenen interessen und kümmern sich meiner meinung nach nicht genug im die iraker
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06.11.2008 11:00 Uhr von usambara
 
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Babylon heute Babylon heute
US-Marines vor Babylon

Nach dem Irak-Krieg richteten US-amerikanische Truppen im April 2003 einen Stützpunkt um Babylon ein, um die antike Stadt vor Räubern zu schützen. Polnische Truppen stießen einige Monate später hinzu und übernahmen am 3. September 2003 die Lagerführung. Der Stützpunkt beherbergte bis zu 2000 Soldaten. Im Rahmen des Aufbaus des Lagers wurden Flächen für Park- und Hubschrauberlandeplätze freigeräumt und mit Schotter aufgeschüttet. Des Weiteren wurden Schützengräben gebaut und Sandsäcke mit Sand aus den Ausgrabungsstätten gefüllt. Laut einem Bericht des Konservators des Britischen Museums John Curtis aus dem Jahr 2003 und 2005 wurde die Ruinenstadt erheblich beschädigt. Unter anderem seien die Drachen des Ischtar-Tors bei dem Versuch eines Unbekannten, Steine herauszubrechen, in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem sei die 2600 Jahre alte bepflasterte Prozessionstraße durch die Befahrung mit schweren Militärfahrzeugen zerstört worden
-wiki-
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06.11.2008 12:09 Uhr von Yuggoth
 
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Das dramatische ist ja auch das Eroberer immer die Geschichte umschreiben und dafür muss das Land erstmal geschleift werden, unabhängig von Kulturgütern, Schätzen & Bauwerken.
http://afp.google.com/...
http://www.dw-world.de/...
http://weekly.ahram.org.eg/...
http://www.guardian.co.uk/...
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07.11.2008 12:06 Uhr von marshaus
 
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und wer kontrolliert die amerikaner.....moechte nicht wissen was die alles aus dem irak mitgenommen haben

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