05.11.08 21:55 Uhr
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China: Steuern für WoW-Goldfarmer?

Wenn es nach der chinesischen Regierung geht, dann sollen alle Spieler von Online-Games Steuern zahlen. Das bezieht sich auf Einkünfte aus virtuellem Geld.

Die virtuellen Güter, die da erlangt werden, werden in vielen Fällen gegen echtes Geld eingetauscht. Dies ist zum Beispiel bei WoW bei den Goldfarmern der Fall. Aber auch in anderen Bereichen ist so etwas normal.

Laut Nachforschungen werden bereits jetzt virtuelle Beträge im Wert von mehreren Millionen Euro gehandelt. Dies könnte, nach Meinung der chinesischen Regierung, zu einer Inflation führen, wenn diese Transaktionen Einfluss auf die reale Wirtschaft bekommen.


WebReporter: thommyfreak
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: China, Steuer, World of Warcraft
Quelle: winfuture.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2008 21:40 Uhr von thommyfreak
 
+0 | -0
 
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Ich hoffe, dass die Bundesregierung das nicht liest. Wäre doch auch mal wieder eine gute Quelle zum mitverdienen.
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05.11.2008 22:09 Uhr von weg_isser
 
+12 | -0
 
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Tja ist halt so eine Sache, wenn man mir nicht existierenden Gütern handelt.
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05.11.2008 22:18 Uhr von domenicbitreactor
 
+6 | -23
 
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05.11.2008 22:40 Uhr von Thommyfreak
 
+5 | -1
 
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Ist schon Hammer auf was die Politiker alles so kommen. Egal ob in China oder hier in Deutschland. Ich glaub, für so einen Blödsinn muß man geboren sein.
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05.11.2008 22:52 Uhr von Eleator
 
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tja wenn´s irgendwo geld gibt ist der staat plötzlich ganz schnell da
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06.11.2008 00:47 Uhr von Deniz1008
 
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Matrix vs. Realität! deutsche finanzministerium bedankt sich im voraus bei der chineschen regierung für die fabelhafte virtuelle besteuerung :)
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06.11.2008 01:49 Uhr von Gotteshammer
 
+2 | -0
 
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@ domenicbitreactor: und es gibt idioten die keinen nassen pups einer ahnung haben, aber trotzdem ihren mist unter ne nachricht setzen müssen...

mit "bitreactor" würde ich beim thema idioten mal eher nicht mit steinen werfen, wegen dem glashaus...
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06.11.2008 08:48 Uhr von phoqueman
 
+3 | -0
 
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es geht doch nicht um das virtuelle geld: sondern um das echte geld, dass dort von den "farmern" kassiert wird in dem sie das virtuelle geld verkaufen.

und natürlich hat die regierung recht wenn sie darauf steuern erheben will.
diese farmer sind im grunde ganz normale dienstleister.
wie friseure, steuerberater oder reinigungspersonal.

die stellen auch ihre arbeitskraft zur verfügung und kassieren geld dafür.
wie die farmer... die eine schneiden halt haare und die andern prügeln polygone... aber das ist im endeffekt egal. die farmer machen dass ja quasi hauptberuflich. verdienen damit ihren lebensunterhalt (oder zumindest die leute die die farmer stellenweise wie sklaven halten)
und wer geld verdient zahlt dafür steuern.
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06.11.2008 08:56 Uhr von Amerilion
 
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@Phoqueman: Vielen Dank das du das nu geschrieben hast, dann muss ich das alles nicht ausführen *g*

Aber zum Thema "Sklavenhaltung":
Vor kurzem war in einer Zeitschrift (Buffed?) ein Artikel über das Thema, wenn ich mich nu nicht vollkommen vertue ist in dem Artikel rausgekommen das es zwar kein Top-Job ist aber auch kein sooooo~ schlechter. Auch hier bei uns gibt es ne Menge Arbeit die nichtr viele Leute machen wollen (Reinigungsfachkraft).

Ich würde lieber wenig Geld mit den ganzen Tag MMORPG spielen verdienen als wenig Geld mit den ganzen Tag putzen/Unkraut jäten...

Ich hoff ich vertue mich nu nicht mit den Bericht, falls jemand die Zeitschrift zur Hand hat einfach mich korrigieren...
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06.11.2008 10:28 Uhr von Becksbecca
 
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@ DomenicBitreactor moment... Bitreactor... war das nicht mal eine Torrentbase?
Da gibt´s sicher einige "Idioten" die sich freuen würden, dir mal auf den Rechner zu gucken. Dann viel Spaß beim zahlen!

Und btw.: Ich persönlich seh nicht ein für ein (durchaus nicht schlechtes, aber für mich langweiliges) Game jeden Monat weiter zu zahlen, wenn ich mir es bereits teuer im Laden gekauft hab. Geht ja bei Sacred 2, Diablo 3 usw. auch kostenfrei...

@ Topic:
In anbetracht der Tatsache, dass diese Goldfarmer den ganzen Tag nichts anderes arbeiten, ist es doch nur normal, das man die besteuert - wäre es statt Haupt- ein Nebenverdienst, fände ich es übertrieben, dass auch noch zu besteuern.
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06.11.2008 11:06 Uhr von Zaooza
 
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ungern Gesehen von Blizzard: Laut AGB von dem MMORPG "World of Warcraft" ist es nicht gestattet, Gold ("WoW-Währung" in-Game), sowie Rüstungen, Gegenstände usw. zu verkaufen, geschweige zu kaufen. Dies hat zur Folge, dass der Account mit sofortiger Wirkung gesperrt bzw. gelöscht wird.

http://www.wow-europe.com/...
Punkt 7 in der Liste

Ich kann leider nicht sagen, ob sich dem Verstoß, wenn dieser aufgedecktwird, rechtliche Schritte anschließen. Wenn dem so sein sollte, würde sich der Staat gleich mit straffällig machen.

(war mein erster Kommentar hier, hoffe passt so einigermaßen in das SN-Niveau Schema) ;)
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06.11.2008 11:57 Uhr von Talena
 
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Sollen sie doch: würde mich freuen, wenn die Chinafarmer dafür blechen müssen.

Es geht nämlich nicht um die normalen Spieler, die sich ihr virtuelles Gold zusammen sammeln, sondern um die "Firmen", die 24/7 in Schichten Chinafarmer-Charaktere Gold sammeln lassen (über reale Angestellte oder durch Bots), welches sie dann auf Webpages zum Kauf für echtes Geld anbieten.

Vielleicht hört dann auch der Werbespam im Handelschannel langsam wieder auf. Allein bekommt Blizzard das nämlich leider nicht in den Griff.

P.S: Ich halte Leute, die sich bei den Farmern Gold kaufen, eh für Loser....
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06.11.2008 13:09 Uhr von Zaooza
 
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Zwang: Es sollte auch noch erwähnt werden, dass dies auch von kriminellen Banden ausgenutzt wird. Diese geben sich als eine Firma aus und zwingen viele Jugendliche dann mehr als 12h durchgehend, ohne Pause, zu spielen.

Ist zwar schon ein älterer Bericht aus 2006, aber doch auf das Thema zutreffend:

http://www.gamestar.de/...

und das Video von der Tagesschau ist hier zu finden:

http://www.tagesschau.de/...

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