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Forschung: Mikroben könnten Säugetierarten ausgerottet haben

Im Indischen Ozean liegt die zu Australien gehörende Weihnachtsinsel. Dort konnte man beobachten, dass die mit Schiffen auf die Insel eingewanderte Hausratten, die zwei einheimische Arten innerhalb von nur neun Jahren ablösten.

Eine Untersuchung ergab aber, dass die heimischen Ratten nicht von den Eindringlingen dezimiert wurden, sondern wahrscheinlich durch den von ihnen eingeführten Krankheitserregern Trypanosomen. Das sind Blutparasiten, die die Tiere befallen hatten und schließlich ausrotteten.

Die angesiedelten Hausratten selber waren dagegen immun. Jetzt vermuten die Forscher, dass generell Krankheitserreger in der Lage gewesen sein könnten, ganze Säugetierarten auszurotten. Bisher hielt man dies nicht für möglich.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Mikrobe
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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05.11.2008 15:04 Uhr von corazon
 
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Das könnte tatsächlich eine Lösung für einige ausgestorbene Tierarten sein, aber bestimmt nicht für die Mehrzahl.

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