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Tiefensee: Boni stellen eine Gefahr für den Börsengang dar

Die in Aussicht gestellten Boni für die Bahn-Manager stellen nach Meinung von Verkehrsminister Tiefensee eine Gefahr für den Börsengang der Bahn dar. Die Gehälter der Manager seien hoch genug und der Börsengang keine Zusatzleistung die besonders bezahlt werden müsse.

Der Verkehrsminister und der Bahn-Vorstand liegen wegen diesem Themas bereits seit Tagen im Klinch. Beide zeigten sich vom jeweils anderen enttäuscht. Wolfgang Tiefensee muss sich für sein Vorgehen in dieser Sache heute vor dem Verkehrsausschuss rechtfertigen.

Der Ministerpräsident von Mecklenburg-Vorpommern fordert eine Aussetzung des Börsenganges der Bahn. Angesichts der Finanzkrise fürchtet er eine gravierende Verschlechterung des öffentlichen Personennahverkehrs, durch Stilllegung unlukrativer Strecken nach dem Börsengang.


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WebReporter: Katzee
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gefahr, Börse, Bonus, Tiefe, Börsengang
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.11.2008 10:52 Uhr von Katzee
 
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Wieder das alte Spielchen: Der "goldene Handschlag" für die Bosse soll mit Gewalt durchgesetzt werden. Von Gewissen keine Spur. Hauptsache die eigene Kasse stimmt.
Schon Vergessen, Herr Mehdorn: Die Bahn hat der Steuerzahler
aufgebaut und finanziert und der sollte auch in erster Linie vom Börsengang profitieren.
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05.11.2008 11:21 Uhr von immerganzruhig
 
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Kann denn diesen Herrn Mehdorn keiner entfernen?
Seit unser "Basta-Schröder" den 1999 geholt hat, gehts mit der Bahn bergab.Ach ja: Die Vorstandsbezüge Mehdorns im Geschäftsjahr 2006 lagen bei 3,184 Millionen Euro.
Scheint ihm und seinen Spiessgesellen nicht zu reichen..
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05.11.2008 11:38 Uhr von soadillusion
 
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Die 3 Mios sind doch im Vergleich mit Herrn Ackermanns Bezügen "ein Witz". Trotzdem soltle man ihn absetzten ebenso den Tiefensee.
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05.11.2008 12:36 Uhr von oneWhiteStripe
 
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Mehdorn, nicht dass er uns jetzt dann den Herrhausen gibt ;-))

Friede den Hütten!
Krieg den Palästen!

;-)
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05.11.2008 13:38 Uhr von ThomasHambrecht
 
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Ein absoluter Fall von Selbstüberschätzung die Manager sollen erstmal 50.000 Arbeitsstunden (grob 30 Jahre) a 20.- Euro arbeiten.
Dann wissen sie wieviel man arbeiten muss um nur - eine - Million zu erhalten.

Die Leistung der DB hängt von den Leuten ab, die ihr Leben lang unter 20.- Euro für die DB arbeiten - nicht von den Managern.
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05.11.2008 13:46 Uhr von Flens_DS
 
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@Author: "Herr Mehdorn: Die Bahn hat der Steuerzahler
aufgebaut und finanziert und der sollte auch in erster Linie vom Börsengang profitieren."

Das die Bahn nicht von den Herren in Berlin aufgebaut und modernisiert wurde stimmt so schon. Da muss ich dir Recht geben. Das das Geld um dies zu fördern auch zu einem nicht unwesentlichen Teil aus den Steuereinnahmen kommt ist auch richtig. Nur das du sagst das die Steuerzahler die Bahn aufgebaut haben... nein das stimmt nicht.

Ich sehe niemanden der Nachts auf auf der Baustelle neben mir steht und im Regen einen Schienenwechsel durchführt. Man wird höchstens noch angeschissen weil man zu laut ist.

Aufgebaut haben die Bahn die Mitarbeiter. Die die unterdurchschnittlich verdienen und nicht, wie es Herr Mehdorn von sich selbst gesagt hat, im unterem Durchnitt.

Zum ganzen Thema...
Weg mit den Bonuszahlungen.
Aufteilung der Gewinne unter allen Mitarbeitern.

Gruß
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05.11.2008 14:47 Uhr von clownie
 
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Tägliches Geschäft: Das Schlimme an der ganzen Sache ist doch eigentlich, dass das ganze gang und gäbe ist. Jedes Jahr machen sich die sogenannten Spitzenmanager die Taschen weiter voll.

Komischerweise will Tiefensee erst nichts gewusst haben, dann doch, dann wieder nicht?!

Einzig richtiges Fazit: Mehdorn und Tiefensee raus!
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02.05.2009 13:32 Uhr von FPL
 
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@immerganzruhig diesen Herrn Mehdorn keiner entfernen?
Mann hat dich erhört

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