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Ausbruch von indonesischem Schlammvulkan durch Tiefenbohrungen

Der Ausbruch des Schlammvulkans Lusi in Indonesien am 29. Mai 2006, der seitdem zur Evakuierung von 30.000 Menschen aus schlammüberspülten Dörfern führte, wird auf Bohraktivitäten der Gas- und Ölförderfirma Lapindo Brantas zurückgeführt.

Einem Abstimmungsergebnis zufolge sehen 42 von 74 Wissenschaftlern auf einem Treffen der American Association of Petroleum Geologists in Kapstadt die Arbeiten am Banjar-Panji-1 Bohrloch, welches 150 m neben dem Vulkan liegt, als wahrscheinlichste Ursache des Ausbruchs an.

Die Förderfirma macht hingegen ein Erdbeben mit einem 280 km entfernt liegenden Epizentrum für den Ausbruch des Vulkans verantwortlich, derseitdem 100.000 Kubikmeter heißen Schlamm pro Tag produziert. Die indonesische Regierung prüft, ob Lapindo Brantas für die entstandenen Schäden aufkommen muss.


WebReporter: ophris
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tiefe, Ausbruch, Schlamm
Quelle: www.cbc.ca

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04.11.2008 19:02 Uhr von ophris
 
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Schwieriges Thema, da sich das Fördergebiet nun mal am indopazifischen
Bereich des Feuergürtels befindet, wo Vulkanausbrüche nichts besonderes
sind. Ich bin gespannt ob die Firma haften muss, oder ob die Geschichte
unter den großen Teppich der
Naturkatastrophen gekehrt wird. Die Aktivität der Förderfirma mag
wichtig für die indonesische Wirtschaft sein, jedoch kann ich mir
vorstellen, dass Lapindo Brantas austauschbar ist, und mögliche Einstellungen von Bohraktivitäten kein Druckmittel sind.

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