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Finanzkrise: Im Oktober verloren Aktionäre durch Kurseinbrüche Billionen Euro

Wie die Ratingagentur "Standard & Poor's" (S&P) ermittelte, verloren Aktionäre durch die immensen Kursverluste an den Börsen der Welt im Monat Oktober 2008 zusammen 5,79 Billionen Dollar (umgerechnet 4,52 Billionen Euro).

Seit Jahresbeginn setzten Börsenspekulanten somit insgesamt 16,22 Billionen Dollar in den Sand.

Dagegen beklagten Aktionäre an den Börsen Deutschlands im Monat Oktober "nur" rechnerische Verluste von 235 Milliarden Dollar (184 Milliarden Euro).


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WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Aktion, Finanz, Finanzkrise, Kurs, Oktober, Aktionär, Billion
Quelle: www.n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2008 18:57 Uhr von Mobakko
 
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Feeehler aber der ist schon in der Quelle.
Ist schon peinlich, wenn ntv die englische BILLION mit der deutschen BILLION übersetzt. Eine englische Billion ist nämlich "nur" eine Milliarde. <.<
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04.11.2008 19:06 Uhr von Artim
 
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@mobakko: hättest du Recht wären seit Jahresbeginn 16,22 Milliarden Dollar in den Sand gesetzt worden. Angesichts eines Rettungspackets von 500 Milliarden und einem Oktoberverlust von 235 Milliarden stimmt da allerdings was nicht mit deiner Aussage.
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04.11.2008 20:03 Uhr von ophris
 
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Kann es sein, dass da etwas mit den Zahlen in der Quelle vertauscht wurde. Die englische Billion sind unsere Mrd (?). 16,22 Billionen kommt mir, trotz dem regen Treiben an den Börsen weltweit, verdammt viel vor.
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07.11.2008 22:51 Uhr von jsbach
 
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Die Börsenkapatalisierung: aller 30 DAX-Werte lag vor ein paar Monaten noch bei einer Billion US-Dollar. Ich habe momentan keine aktuelle Zahlen
und müsste das rausrechnen. Aber mit den Zahlen müssten ja ganze Volkswirtschaften ausgerottet sein.
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08.11.2008 09:54 Uhr von maki
 
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Das sind doch mal geile Renditen! Zwar nicht grad mit dem gewünschtem Vorzeichen, aber immerhin... :-D

"Aber mit den Zahlen müssten ja ganze Volkswirtschaften ausgerottet sein."

Island am Arsch, Ungarn am Arsch, Simbabwe megamässig am Arsch, Amiland mehr oder weniger am Arsch...

Und die Luftnummer mit den Kreditkarten ist doch noch immer nicht geplatzt, oder hab ich da was verpasst?

Aber kein Problem, das Meiste war sowieso nur nichtexistentes Geld. :-D
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11.11.2008 21:14 Uhr von Babalou2004
 
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gerade gefunden Wenn die Börsenkurse fallen, regt sich Kummer fast bei allen, aber manche blühen auf : Ihr Rezept heißt Leerlauf.
Keck verhökern diese Knaben Dinge, die sie gar nicht haben, treten selbst den Absturz los, den sie brauchen- echt famos !
Leichter noch bei solchen Taten tun sie sich Derivaten : Wenn Papier den Wert frisiert, wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen, haben Sparer nichts zu lachen, und die Hypothek aufs Haus heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft`s hingegen große Banken, kommt die ganze Welt ins wanken- auch die Spekulantenbrut zittert jetzt um Hab und Gut !
Soll man das System gefährden ? Da muss eingeschritten werden : Der Gewinn, der bleibt privat, die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite, und das bringt erneut Profite, hat man doch in jenem Land die Regierung in der Hand.
Für die Zeichen dieser Frechen hat der kleine Mann zu blechen. Und- das ist das Feine ja- Nicht nur in Amerika !
Und wenn Kurse wieder steigen, fängt von vorne an der Reigen- ist halt Umverteilung pur, stets in eine Richtung nur.
Aber sollen sich die Massen das mal nimmer bieten lassen, ist der Ausweg längst bedacht : Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in „ Die Weltbühne“

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