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Holzklotz-Verfahren: Paukenschlag am ersten Tag

Am ersten Prozesstag im so genannten Holzklotz-Verfahren vor dem Landgericht in Oldenburg hat zunächst die Frage im Raum gestanden, ob dem Angeklagten ein Dolmetscher gestellt werden müsse.

Der Angeklagte ist zwar deutscher Staatsbürger, geboren wurde er aber in Kasachstan, seine Muttersprache ist Russisch und seine Deutschkenntnisse sind beschränkt.

Das Gericht war nicht bereit, die Anklage ins Russische übersetzen zu lassen oder dem Angeklagten einen Dolmetscher zu stellen, so dass die Verteidiger gleich am ersten Tag einen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden der Strafkammer gestellt haben.


WebReporter: rawsiebers
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tag, Verfahren, Holzklotz
Quelle: www.spiegel.de

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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2008 17:11 Uhr von rawsiebers
 
+0 | -0
 
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Unabhängig davon, ob der Angeklagte schuldig ist und ob man ihm seine Schuld nachweisen kann, obliegt es natürlich dem Gericht, jedem Angeklagten ein faires Verfahren zu bieten. Das, was dort geschieht, könnte diesem Grundsatz zuwider laufen.
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04.11.2008 17:21 Uhr von Intersurf5
 
+85 | -15
 
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Was soll der Scheiss: wenn der einen Dolmetscher braucht dann gebt ihm einen , nachher wird wieder eine komische Sache wegen Verfahrensfehler daraus !!
Der muss lange lange lange weggesperrt werden !!!
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04.11.2008 17:23 Uhr von Dangermaus
 
+112 | -11
 
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Der lebt seid 14 Jahren in Deutschland und kann Deutsch verstehen udn Sprechen.

Ich finde es Okay wie das Gericht da gehandhabt hat.
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04.11.2008 17:24 Uhr von Python44
 
+132 | -5
 
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Komisch: im Fernsehinterview sprach er doch fließend Deutsch, mit Akzent, aber dann müßte man auch Bayern und Küstenbewohnern Dolmetscher stellen ;o)
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04.11.2008 17:26 Uhr von Klecks13
 
+23 | -18
 
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hmm dieser Richter hat wohl nie gelernt, über die nächsten 5 Minuten hinaus zu denken.. Mit seinem Entschluss, den Dolmetscher zu verweigern, macht er ein mögliches Urteil von vornherein anfechtbar. Gerade in solch einem Fall sollte das nicht passieren!
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04.11.2008 17:31 Uhr von midnight_express
 
+43 | -2
 
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Er soll einen Dolmetscher bekommen: Sollte er schuldig sein, wäre es eine absolute Pleite, dass er frei kommt wegen eines Verfahrensfehlers.
Eine Schande ist es, wenn er hier schon 14 Jahre lebt und nur mangelhafte deutsche Sprachkenntnisse hat.
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04.11.2008 17:37 Uhr von ohnehund
 
+49 | -6
 
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Du Holzklotz von Brücke geschmissen Frau Tod....

Du Lebenslang in Knast.....

Du verstehen......
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04.11.2008 17:46 Uhr von Pitbullowner545
 
+16 | -3
 
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also: ich muss sagen, der Verteidiger ist nicht blöd

wenn der befangenheitsantrag nicht stattgegeben wird ist das Urteil nachher problemlos anfechtbar
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04.11.2008 17:49 Uhr von rawsiebers
 
+6 | -4
 
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Mehr zu lesen über das Verfahren gibt es auf der Homepage der Verteidiger:

www.fairesverfahren.de

http://www.fairesverfahren.de

http://www.fairesverfahren.de
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04.11.2008 17:50 Uhr von Klecks13
 
+5 | -1
 
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@ Pitbullowner: genau das meine ich auch!
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04.11.2008 18:16 Uhr von 102033
 
+5 | -50
 
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04.11.2008 18:21 Uhr von Carry-
 
+19 | -6
 
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hmm: er ist deutscher und hat sich vor deutschen behörden gefälligst in deutscher sprache zu verantworten. das verfahren sollte dadurch auch nicht anfechtbar sein. aber wie ich unsere täterfreundlichen gesetze kenne, wird man schon einen weg finden diesem mörder zu helfen.
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04.11.2008 18:21 Uhr von Deniz1008
 
+17 | -8
 
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wie? ein deutscher? deutschkenntnisse beschränkt? die deutsche staatsbürgerschaft sofort entziehen und danach, sobald bewiesen ist das er der täter ist, abschieben.

was wohl cdu-koch und andere dazu sagen?

ironie off*
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04.11.2008 18:38 Uhr von DirkKa
 
+13 | -1
 
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Seltsamerweise konnte er in dem TV- Interview recht fließend Deutsch sprechen und auch verstehen.
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04.11.2008 19:00 Uhr von diehard84
 
+13 | -8
 
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am besten: den holzklotz nehmen und damit solange auf dieses subjekt einschl___n bis er __t ist!
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04.11.2008 19:03 Uhr von Cybertronic
 
+7 | -6
 
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Warum nicht: wie bei ALICE IM WUNDERLAND die Königin : "Ab mit dem Kopf"
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04.11.2008 19:48 Uhr von carpx
 
+9 | -21
 
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04.11.2008 19:49 Uhr von lennoxx80
 
+8 | -19
 
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04.11.2008 19:55 Uhr von Hallo 2400
 
+10 | -8
 
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Welche faire Chance hatt die frau gehabt hört auf: Mit fairen Verfahren der Hund Für den ist Knast noch zuweinig Weg mit solchen Ges.
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04.11.2008 20:08 Uhr von Siddhartha68
 
+5 | -1
 
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Es wäre mehr als fair: diesem Herrn ein Dolmetscher anzugedeihen.

Schließlich sind die ganzen Brochuren, die man beim Eintritt nach Deutschland bekommt, wo drin steht, auf welchem Amt man welches Geld holen kann, und welche Rechte man hier hat, auch alle in russisch gedruckt, damit man sich nicht so anstrengen muss, um sein Recht (sprich unser Geld) zu bekommen.
/ironie off/
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04.11.2008 20:09 Uhr von west89
 
+2 | -15
 
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04.11.2008 20:10 Uhr von CAA
 
+7 | -2
 
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wtf? aus der quelle:
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Bis 2003 lebte er im Haushalt seiner Eltern, wo stets russisch gesprochen wurde. Auch mit seinen wenigen russisch-stämmigen Freunden spricht er nicht deutsch, sondern russisch. Wenn er schimpfe, so seine Verteidiger, schimpfe er auf russisch. Wenn er träumt, träumt er russisch. Deutscher ist er nur auf dem Papier.

Er wurde verurteilt wegen Raubes, Diebstahls, Drogenbesitzes, Trunkenheit im Straßenverkehr und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort
--------------

warum ist er doch gleich hier?
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04.11.2008 20:11 Uhr von Copykill*
 
+8 | -2
 
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Gebt ihm einen Dolmetscher: 1. Ist er noch verdächtigt und im Sinne unseres Recht noch nicht schuldig.
2. Besser er soll einen Dolmetscher bekommen, als das wegen Verfahrensfehler evtl. sogar noch ein nicht optimales Urteil gesprochen wird.
3. Wenn er dann schuldig gesprochen wird, dann sollte man ihn unter eine 150m hohe Brücke legen und ein 6Kg schweren Holklotz ins Gesicht fallen lassen.
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04.11.2008 20:41 Uhr von Sentinel2150
 
+13 | -11
 
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Der shortnews Mob rollt wieder: Schuldig Schuldig Schuldig. Bringt ihn um!

Sehr gut, das von den Schreiern keiner Richter ist.
So und jetzt kommts und schreit von mir aus auch über mich: Bringt ihn um.

Ich denke er wird freigesprochen. Warum?
Mangel an Beweisen. Er wurde unter Druck gesetzt (Jaja du kriegst deine Drogenersatzmittel wenn du gestehst) und die Polizei hat nen Sündenbock gebraucht.
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04.11.2008 21:03 Uhr von Rashik
 
+5 | -3
 
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wozu dolmetscher? also mal vorweg, die vorverurteilungen sind trotz der ja scheinbar recht klar liegenden faktenlage auf Grund der in unserem Staat immer noch herschenden Unschuldsvermutung definitiv so nicht angebracht. "Wegsperren" könnt ihr gern schreien wenn das Urteil gesprochen ist.

Was den Dolmetscher angeht glaube ich nicht dass er einen braucht noch einen bekommen sollte sondern dass das nur ein Trick des Verteidigers ist.
Da er seit 14 Jahren hier lebt und die Staatsbürgerschaft hat sollte er vor Gericht auch in Deutsch aussagen. Denn wo führt das denn hin? Muss das Gericht einem Urfriesen auch einen Dolmetscher stellen, der hätte sogar noch eher anrecht da drauf da seine Sprache offiziell anerkannt ist.
Oder der Urbayer der nur seinen bayrischen Dialekt ann, kriegt der auch einen Dolmetscher? Und wenn nein, warum nicht?

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