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"Star Trek"-Technologie könnte bei Marsmission zum Einsatz kommen - Prototyp existiert

Das Raumschiff Enterprise verfügte zum Schutz vor Protonenstrahlen über einen Magnetschirm, den Ingenieur Scotty bei Bedarf aktivieren konnte. Eine derartige Technologie könnte auch ein Raumschiff auf dem Weg zum Mars vor der kosmischen Strahlung schützen. Bisher gab es keinen Schutz davor.

Die Strahlung ist für Astronauten gefährlich, da sie Krebs und andere Krankheiten hervorrufen kann. Eine Mars-Reise nähme mindestens 18 Monate in Anspruch. Bisherige Ideen zum Schutz vor der Strahlung gelten als undurchführbar. Auch von dem Magnetschirm wurde das angenommen.

Der Wissenschaftler Bob Bingham aus Oxford hat mit portugiesischen Kollegen in Lissabon einen Prototypen des "Schildgenerators" entwickelt. Dieser könnte alle Partikel ablenken, die durch Sonnenstürme entstehen. Er erzeugt eine Magnetfeld-Blase um das zu schützende Objekt.


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WebReporter: sluebbers
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Star, Einsatz, Star Trek, Technologie, Techno, Prototyp
Quelle: www.n-tv.de

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36 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2008 15:23 Uhr von sluebbers
 
+0 | -0
 
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Es ist immer wieder erstaunlich, welche Technologien von Science-Fiction zur Realität werden. Es wird interessant, was in dem Bereich noch entwickelt werden wird.
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04.11.2008 15:39 Uhr von Danieldm
 
+28 | -12
 
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fehlt nur noch das beamen und wir sind startklar
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04.11.2008 15:51 Uhr von Oberhenne1980
 
+34 | -2
 
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Ich bin wahrlich kein Trekkie, aber ich glaube mich zu erinnern gelesen zu haben, dass man bei Star Trek damals bewusst versucht hat physikalisch mögliche Technolgie zu "erfinden", um die ganze Serie glaubwürdiger zu machen. Sprich, das meiste, was da an Technologie genutzt wurde, wäre nach den Gesetzen der Physik nicht unmöglich. Von daher wäre es auch denkbar, dass damals Physiker ihre Visionen in Star Trel verwirklichten und nun die Zeit für deren Umsetzung gekommen ist.
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04.11.2008 15:51 Uhr von kathrinchen
 
+16 | -1
 
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hmm, soweit mir bekannt ist, wurden die Autoren der Serie doch damals wissenschaftlich beraten.ich kann mir durchaus vorstellen, dass vieles, was damals nur theoretisch möglich war, heut in die Praxis umgesetzt werden kann.
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04.11.2008 15:55 Uhr von Smudo77
 
+12 | -4
 
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sci-fi autoren: @sakurinchen:

sind normalerweise wissenschaftlich oder technisch vorbelastet. die spinnen Technologien nur weiter, die später oft Realität wird. War bereits bei Jules Verne so.
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04.11.2008 16:08 Uhr von phil_85
 
+20 | -2
 
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Hmm: also auch so hohe Magnetfelder sind alles andere als ungefährlich. Da man die Teilchen auf relativ kurzer Strecke aufhalten muss, braucht man sehr hohe Felder. Diese muss man von den technischen Bauelementen fernhalten und idealerweise auch von den Menschen (nicht umsonst darf man beispielsweise in MRTs keine metallischen Gegenstände mitnehmen und dass MRTs gepulst sind, liegt nicht nur an der ungeheuren Wärmeentwicklung :))

Aber ne idee ist es natürlich, würde mich mal interessieren, wie genau sie die Felder erzeugen wollen.

Star Trek wurde von Physikern beraten und (fast) alles dort ist theoretisch machbar. Nur dem Beamen von Materie stehe ich noch extrem skeptisch gegenüber.
Ferner ist der Warpantrieb so wohl auch nicht realisierbar, da man für ein Schiff der Größenordnung einer Enterprise mehr Energie bräuchte um die Warpblase zu erzeugen, als im Universum vorliegt :d
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04.11.2008 16:25 Uhr von Smudo77
 
+3 | -31
 
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04.11.2008 16:37 Uhr von Runeblade
 
+11 | -4
 
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@ phil und smudo: Danke für deine aufschlussreichen Kommentar. Kriegst ein dickes Plus von mir..

Und Smudo, deine kontraproduktive Art kannst du dir sparen. Minus von mir
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04.11.2008 17:41 Uhr von Pitbullowner545
 
+5 | -0
 
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och: die treibende kraft hinter dem warp antrieb war wörtlich "geld und einen haufen nackte weiber..."

im übrigen wirft da wohl wer wieder den schutzschirm und den navigationsdeflektor durcheinander..
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04.11.2008 17:52 Uhr von nobody4589
 
+3 | -0
 
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die umgekehrte technik wird immo im Cern für den LHC benutzt
dort wird versucht durch sich überlappende felder teilchen davon abzuhalten ihre vorgesehene bahn zu verlassen.
hier soll das ganze halt rundherum gehn anstatt innen drin
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04.11.2008 18:00 Uhr von exchangefrank
 
+2 | -2
 
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@Danieldm: beamen ist schon möglich, dass hat ein versuch vor ein paar jahren erbracht, wo ein proton von einer stadt in eine andere weiter entfernte stadt wieder auftauchte. war aber ein versehen dass das passierte und wird auch nicht auf menschen angewandt, da man dabei sterben würde
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04.11.2008 18:11 Uhr von cheetah181
 
+2 | -1
 
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Daniel_Jackson: "und wenn Obama an die Macht kommt, werden alle Gelder für die Raumforschung gestrichen und es muss wieder jahrelang gewartet werden, bis was passiert..."

Na bei McCain würde ich nicht unbedingt aufs Gegenteil vertrauen, allein schon wegen Palin. ;)

Es hat schon einen Grund, warum 76 Nobelpreisträger sich in einem offenen Brief für Obama ausgesprochen haben.

Dass Obama nicht unbedingt viel in die Nasa investieren wird stimmt aber.
Gibt auch noch genug auf der Erde zu erforschen.
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04.11.2008 18:37 Uhr von Celinna
 
+2 | -1
 
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irgendwann: sollte man sich schon Gedanken zur Weltraumtechnologie machen, die nicht weiter zu entwickeln wäre fatal. Wenn die Erde mal so kaputt ist das man nurnoch mit Sauerstoffmaske an die Luft kann muss man sich spätestens da mit Ersatzplaneten beschäftigen die man bevölkern kann.
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04.11.2008 18:44 Uhr von Deniz1008
 
+1 | -2
 
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wieso glühen und leuchten die ufos so komisch? denke sich mal einer was :)
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04.11.2008 18:50 Uhr von maki
 
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Wie das geht? Also ich würde es etwa so machen (bzw. erstmal experimantell probieren):

Aussenhaut ist aus Titan oder ähnlich widerstandsfähigem Zeugs, klaro.
Darunter stellt Euch ein Gitternetz vor, an dessen Verbindungspunkten jeweils ein sechsspuliger E-Magnet sitzt, dessen sechs Spulen ein lokal rotierendes (und eventuell zusätzlich noch mit einer Lücke versehenes) Magnetfeld erzeugen, welches sich mit den Feldern der Nachbar-SixMags geschickt synchronisiert überschneidet.

Somit wird das Strahlengedöns einfach von Gitterpunkt zu Gitterpunkt weitergereicht und um die Karre drumherumgelenkt. :-)

Ach ja, und die SixMags sitzen natürlich auf einer ordentlichen Stahlhülle, welche die Magnetfelder vom Inneren fernhält, klaro.
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04.11.2008 19:05 Uhr von MBGucky
 
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wer hats erfunden? von wegen Star Trek: Star Trek gibt es erst seit 1979.
Verschiedene Schirmfeldtechniken wurden allerdings schon in der deutschen Sciencefictionserie "Perry Rhodan" benutzt. Und das schon seit 1961.

Lesen bildet ;)
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04.11.2008 19:26 Uhr von CHR.BEST
 
+3 | -1
 
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Dies uns das: @MBGucky: Stimmt nicht, Star Trek gibt es seit 1966, Star Wars seit 1977 und Perry Rhodan tatsächlich seit 1961. Wie war nochmal die Rangfolge? Normalenergetischer, Hyperenergie-Überladungs- und Paratronschirm, wenn ich mich nicht irre ;-)

@Autor: "Das Raumschiff Enterprise verfügte zum Schutz vor Protonenstrahlen ..."

Protonenstrahlen? Soweit ich weiß ballert man im Star Trek Universum mit Phaserstrahlen und Photonentorpedos/Quantentorpedos. Protonentorpedos gibt es nur im Star Wars Universum.

Magnetfelder zur Ablenkung des sog. Sonnenwindes (allerlei elektrisch geladene Teilchen) einzusetzen ist keine neue Idee. Interessant wird diese Methode auch deshalb, weil man theoretisch auch Festkörpermagneten, die keinen Strom benötigen, starke Magnetfelder erzeugen können.
Für ganz starken Magnetfelder (wie in einem Computer-Tomographen) sind allerdings Spulen aus Supraleitern unumgänglich.

Trotzdem, jedes Gramm Gewicht, daß man bei einem Marsraumschiff einsparen kann, ist natürlich ein Gewinn.
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04.11.2008 19:44 Uhr von MBGucky
 
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oh, stimmt. Star Trek gibts seit 1966, den Kinofilm kam 1979.
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04.11.2008 19:46 Uhr von DirtySanchez
 
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hm die serie ist von 1968, die gesetze des elektromagnetismus, die dahinter stecken, gab es schon 100 jahre früher. alles was gelungen ist, die prinzipien ingeneurstechnisch umzusetzen.
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04.11.2008 19:51 Uhr von DirtySanchez
 
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@exchangefrank:
tatsächlich wurde kein proton "gebeamt", sondern ein photon. das photon wurde außerdem nicht abgescannt und irgendowhin teleportiert, sondern es entstand ein neues photon mit den selben eigenschaften wie das alte.
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04.11.2008 19:59 Uhr von otty
 
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Holodeck: sollte irgendwann die "Holodeck-Technologie" kommen......
sperrt mich bitte dort ein und schmeisst den Schlüssel bzw. was es da so gibt zum absperren wech!
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04.11.2008 20:07 Uhr von leucen
 
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ich glaub in "illuminati" hat vittoria auch mal gesagt: science-fiction gründet sich auf guter science(wissenschaft)" oda so ähnlich. ein beispiel hättn wa ja
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05.11.2008 00:03 Uhr von cheetah181
 
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Daniel_Jackson: Was Obama und die Weltraumforschung angeht hast du vermutlich recht, aber ist denn die Alternative für dich ernsthaft besser?

Ach ja, das Minus kommt nicht von mir.
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05.11.2008 00:23 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ Daniel-Jackson: Nicht vor 2500? Derart pessimistisch würde ich nicht sein.

Vor grad mal knapp 100 Jahren wurde der erste anerkannte "Flug" mit einem Flugzeug anerkannt...der ging über 37 meter.
Heute sind wir schon mit einem Beim auf dem Mars. Von daher könnte ich mir vorstellen, dass da durchaus früher was geht.

Ich finds übrigens ebenfalls begrüßenswert, dass die NASA unter Obama sicher auch wieder mehr um irdische Belange kümmert. Das tut unsere DLR ja auch.
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05.11.2008 07:04 Uhr von jpanse
 
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und was tun bei Phasenfluktuationen? Die haben keine Energie die sie aus dem Warpreaktor umleiten können und das Hilfsenergiegitter besteht dann aus Duracellbatterien? Ich find das schon klasse...man wurde ja immer etwas von oben herablassend belächelt wenn mal sagte das man Star Trek schaut und als reaktion bekam man immer zu hören: So ein quatsch, dass ist doch alles nur mist...das geht doch eh nie...

Schaut euch um ihr Ungläubigen!!!! Selbst Bill Gates hat mal gesagt das 640kb Ram für einen Rechner ausreichenwürden, mehr brauch kein mensch und wie ist es heute? 2-4 Gigabyte RAM sind normal...

Also findet einer Dr. Zefram Cochrane der soll mal loslegen...er bekommt seine weiber und das Geld!

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