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Habischried: Schüler (10) hat täglich vier Stunden Wegstrecke zum Gymnasium

Eltern eines Gymnasialschülers aus dem niederbayerischen Habischried machten sich Sorgen um ihren Sohn, der einen täglichen Schulweg von vier Stunden zu bewältigen hat. Christoph S. besucht auf eigenen Wunsch hin seit der 5. Klasse ein musisch ausgerichtetes Gymnasium in der Gemeinde Niederalteich.

Da ihr Sohn sehr musikalisch ist, fiel die Wahl auf die zuvor genannte Schule. Als Christoph zum ersten mal den Schulweg antrat, mussten die Eltern feststellen, dass die Busse anders fahren, als im Fahrplan aufgelistet. Den Anschlussbus verpasst er wegen einer Zeitdifferenz von bis zu drei Minuten.

Den Eltern war jedoch wichtig, dass ihr Kind einen angemessenen Schulweg inkl. Verkehrsverbindung hat, weshalb sie sich bemühten, durch Kontaktierung der zuständigen Behörden und Ämter Abhilfe zu schaffen. Jedoch vergeblich. Dem Busfahrer sei es auch nicht möglich, ein paar Minuten auf ihn zu warten.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Schüler, Stunde, Gymnasium
Quelle: www.pnp.de

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38 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2008 12:24 Uhr von Dennis112
 
+98 | -8
 
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Typisch: Das ist wieder typisch öffentlicher Nahverkehr. Das ist das gleiche wenn man mit der Bahn irgendwo hin fährt und dann im Bus weiter fahren will. Man steigt aus der Bahn aus, der Bus steht schon da. Man läuft drauf zu, die Türen schliessen sich, man rennt los, aber der Bus fährt einem direkt vor der Nase weg.
Ist mir schon oft passiert.
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04.11.2008 12:27 Uhr von inept_aider
 
+72 | -15
 
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Wegen einem Schüler werden die Verantwortlichen nicht die ganzen Fahrpläne umschreiben.
Ist ja auch irgendwo verständlich, denn der Aufwand dürfte es in sich haben. Aber 3min ist echt ein Witz.
Armer Schüler.
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04.11.2008 12:27 Uhr von borgworld2
 
+28 | -8
 
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Ich bin mir wirklich unschlüssig was ich davon halten soll.
Damit Busse und Co nicht Pünklich sind sollte jeder mal mitbekommen haben.
Von daher war es meiner Ansicht nach utopisch zu glauben der Junge schafft immer die Anschlussbusse wenn er umsteigt und nur wenige minuten Zeit hat.

Nur bei der Frage wer für das ganze aufkommen soll bin ich mir nicht im klaren.
Aber ich tendire eher dazu, dass es das Problem der Familie ist, denn er will ja umbedingt diese Schule besuchen und dann müssen sie wohl in den sauren Apfel beissen und selbst was dafür tun. Ist beim Studieren ja nicht anderst.
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04.11.2008 12:29 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+40 | -37
 
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öhm, und? Die Eltern haben es also versäumt die öfftl. Nahverkehrsverbindungen zu prüfen.

Die Eltern haben den Sohn auf die entfernte Schule eingetragen weil der Sohnemann "musisch veranlagt" ist.

Die Eltern nerven den Busfahrer anders zu fahren (früher).

Die Eltern nerven die Behörden mit Ihrem Missstand.

Die Eltern sorgen sich nun.

Die Eltern können nicht die ganze Welt nach Ihren Vorstellungen verbioegen nur weil Sie ihren Sohn in diese weit entfernte Schule schicken wollen.

Man muss auch Kompromisse schliessen können.

Sollen Sie sich doch entscheiden für eine Schule in der Nähe, oder umziehen (rat dazu gibts bei umzugs-erprobten harzlern).

Ich versteh nicht was die wollen.

Sollen Sie doch nen Schülerbus in Eigeninitiative organisieren.
Wenn der Bedarf da ist lohnt das sogar.
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04.11.2008 12:29 Uhr von RedFeather
 
+16 | -16
 
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8 Stunden: da hat der Tag nur noch 16 Stunden -7 Stunden schlafen 9 Stunden 2,5 Stunden fertigmachen für die schule und wiederzuhause ,,ankommen" 6,5 Stunden und dann noch Hausaufgaben 1,5 Stunden 5 Stundne Freizeit... das lastet einen ja echt aus.... also ich habs jetz nur mal grob überschlagen ^^

Naja.. hoffentlich hat die Stdt ein einsehen!
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04.11.2008 12:30 Uhr von geeduz
 
+22 | -19
 
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soll: die familie doch umziehen
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04.11.2008 12:32 Uhr von nONEtro
 
+37 | -6
 
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Ich will ich will auch in eine schule im 800km entfernten Berlin gehen weil die da genau die gutaussehende Mathelehrerin haben die ich für meine geistigen ergüsse in diesem Fach brauche.

leider ist der öffentliche Nahverkehr über die Strecke Bodensee - Berlin nicht richtig aufeinander abgestimmt.

habe nun dem Herrn Tiefensee mal einen Brief geschrieben. So toll wie er seine Bahn im Griff hat, wird er mir sicher helfen können.
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04.11.2008 12:33 Uhr von borgworld2
 
+21 | -0
 
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Titel falsch Nur nochmal als Hinweis, der Titel ist eigentlich falsch.
Die 4h sind Hin- und Rückweg!
Ausserdem "nur" 4x die Woche.
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04.11.2008 12:45 Uhr von JoeGame
 
+13 | -0
 
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na da bleibt nur zu hoffen, dass sich der ganze aufwand lohnt.
meine freundin war auch auf einem musischen gymnasium (in ansbach), weil sie für ihr leben gern cello gespielt hat.

nachdem sie dort angefangen hat, ist ihr die lust daran gehörig vergangen. den ganzen tag stücke lernen, die man garnicht spielen will. noten machen auf musik, die man nicht mag.
für eigene musikwünsche ist kein platz.
wie soll da einem kind, welches nicht zum profi ausgebildet werden will, sondern nur spaß am musik machen haben will, nicht die lust am instrument vergehen?

noch während der siebten klasse hat sie der schule nen vogel gezeigt und ist auf ein anderes gymnasium gewechselt.
das cello steht seitdem im keller.
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04.11.2008 12:50 Uhr von Yuggoth
 
+11 | -3
 
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Wo ist das Problem?
Es gibt doch schliesslich Internate wo man den Burschen unterbringen kann wenn die Eltern schon meinen das er eine besondere musische Förderung braucht.
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04.11.2008 12:52 Uhr von NetCrack
 
+13 | -4
 
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Na und? Ich wette es gibt tausende Schüler in Deutschland die einen weiten/langen Schulweg haben, die stehen auch nicht in den Nachrichten. Dumm gelaufen, aber nicht relevant.
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04.11.2008 12:57 Uhr von ConnySan
 
+9 | -0
 
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hier inder Region wo ich wohne, fahren auch Schüler täglich hinund zurück etwa 4 Stunden. Grund dafür ist, das die Komune keine Gelder mehr für einen Schulbus hat.
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04.11.2008 13:01 Uhr von BlackMcAllister
 
+8 | -4
 
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auto?
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04.11.2008 13:04 Uhr von KingPR
 
+5 | -2
 
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Nur: Hinweg oder inkl. Rückweg? Ich bin auch täglich 3 Stunden unterwegs um hin und zurück zu kommen. Und wenn er nicht das nächste Gymnasium sondern ein spezielles Gymnasium auswählt können sie sich ja eigentlich nicht beschweren, es ist ja ihre eigene Schuld das es soweit weg ist.
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04.11.2008 13:06 Uhr von Illiana
 
+5 | -1
 
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naja, wenn man die Quelle liest braucht sich das Landratsamt nicht über die Klagen der Eltern beschweren. Immerhin wandten sich die Eltern vorher an diese:

"Er und seine Frau erkundigten sich im Frühjahr beim Landratsamt nach den Busverbindungen zwischen Habischried und Niederalteich. Erst nachdem alles abgestimmt war, meldeten die Eltern ihren Buben am St. -Gotthard- Gymnasium an. Am ersten Schultag war der Schreck bei der Familie groß: Die Busse fahren anders als zugesichert"
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04.11.2008 13:18 Uhr von ZTUC
 
+5 | -6
 
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Hausaufgaben: Die Hausaufgaben kann man doch auch im Bus machen. Einfach die Zeit sinnvoll nutzen!
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04.11.2008 13:37 Uhr von Carry-
 
+6 | -0
 
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pech gehabt: würde der bus früher fahren, wäre er an anderen haltestellen zu früh und es würden wieder leute ihren anschluss verpassen. man kann die fahrpläne eben nicht so verbiegen, dass man an jeder haltestelle anschluss hat.
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04.11.2008 13:41 Uhr von LowBob
 
+5 | -4
 
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tja ist natürlich schade... aber was solls er wirds schon überleben ;)

ich mein wenn der bus 3min auf ihn warten müsste, würde ein anderer an einer anderen stelle zu spät ankommen und wo möglich noch weitere Busse/Zügge whatever verpassen...

Die eltern sollen sich mal nicht anstellen, als ob ihr junge was ganz besonderes wäre, ich hab ne fahrzeit von 1std 30min gehabt und? wenn hats gejuckt? Diese Pissnelken gehen damit an die Presse?? Ich denk die eltern sind nicht dicht.....
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04.11.2008 13:42 Uhr von CRK277
 
+4 | -0
 
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@Redfeather: Du hast das Wichtigste in deinen Berechnungen vergessen: der Unterricht :D

Somit geht die Tages-Zeit-Statistik des Jungen ins Negative...
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04.11.2008 13:46 Uhr von HoldOn
 
+3 | -1
 
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Es ist nicht nur dieser Einzelfall, sondern es werden die Fahrpläne des Öffentlichen Nahverkehrs oft mit heißer Nadel gestrickt, weil es dem Planungsstab wurscht ist - sie selbst fahren ja mit dem Auto.

Gerade bei Anschlußverbindungen, bei denen es vollkommen egal ist, ob sie z. B. um 08:12 Uhr oder um 08:15 Uhr abfahren, da sie keine weiteren Anbindungen haben, erlebe ich das täglich.
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04.11.2008 14:01 Uhr von Mi-Ka
 
+6 | -3
 
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hier geht es um 10m Radfahren: In was für einer verwöhnten Gesellschaft wird doch leben.
Mich wundert, dass diese Eltern nicht noch von der Regierungen verlangen, dass ein Hartzler abkommandiert wird, ihren geliebten Sohn den Arsch abzuwischen.


mann mann, auf dem Land leben zu wollen, Sonderwünsche ob der Schule zu haben und dann nicht einmal auf Kompromisse eingehen zu wollen.
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04.11.2008 14:20 Uhr von Mi-Ka
 
+6 | -0
 
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Sorry, 10min und nicht 10m war gemeint.

Bis zum Bahnhof sind es nämlich laut Routenplaner 3km.
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04.11.2008 15:29 Uhr von Hirnfurz
 
+9 | -2
 
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Na und? Die Realschule der Nachbarstadt hat mich wegen Überfüllung nicht mehr aufgenommen, ebenso wie andre Schüler. Mussten dann in die nächstgrössere Stadt fahren, wo die Realschule noch Kapazitäten hatte. Ich war auch 4 Stunden (2 hin und 2 zurück) unterwegs. Daran finde ich nix besonderes. Danke fürs Minus.
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04.11.2008 15:55 Uhr von narumi-chan
 
+3 | -2
 
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oh man: sie wollen keine sonderbehandlung, na sicher doch, sonst gingen die ja nicht an die presse.
ich frühjahr nachgefragt nach den busfahrzeiten, schon mal an fahrplanänderungen gedacht, die werden gerne im sommer geändert und dann kommt sowas raus.
haben die eltern schon mal dran gedacht bei den eltern der mitschüler rumzufragen, ob die den ein stück mitnehmen können, damit der seinen anschlussbus schafft?
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04.11.2008 16:44 Uhr von Intersurf5
 
+4 | -6
 
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Erst muss was passieren: Wenn dem Wurm aber was passieren sollte auf der Strecke schreien alle es waren nur 3 Minuten die hätte man rausholen können wenn man es gewusst hätte ...
HAAAALLLOOOO

JETZT WISST IHRS !!!!!!

Stellt den Fahrplan um !!

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