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Wirkungslosigkeit des Integrationsgipfels: Die Ditib klagt an

Trotz nunmehr schon zweier Treffen mit ranghohen Regierungsvertretern sieht der türkisch-islamische Dachverband, kurz Ditib, keine Verbesserung der Situation für Immigranten in Deutschland. Für das nun folgende Gespräch am sechsten November wurde ein Forderungskatalog ausgearbeitet.

Durch ihn sollen die Hürden für den Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft herabgesetzt werden. Der gerade eingeführte Einbürgerungstest soll wieder komplett gestrichen werden, hier würde eine Teilnahme an Integrationskursen reichen. Auch Familienzusammenführungen sollen erleichtert werden.

Trotz des von Angela Merkel als Meilenstein bezeichneten nationalen Integrationsplans, der die Einbürgerung von 15 Millionen Menschen in Deutschland vereinfachen soll, sieht die Ditib auch im Bildungssystem und bei den Antidiskriminierungsgesetzen Handlungsbedarf.


WebReporter: Hexenmeisterchen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Integration, Wirkung
Quelle: www.rundschau-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2008 11:57 Uhr von de_waesche
 
+19 | -1
 
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wie bitte?! 15 millionen menschen sollen zusätzlich eingebürgert und - besser noch - integriert werden? das käme einem nationalen ausverkauf gleich! berlin als mega-metropole mit 1/5 deutscher bevölkerung. ich kotz gleich...
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04.11.2008 11:58 Uhr von oneWhiteStripe
 
+13 | -0
 
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Wer hätte das erwartet: "...Forderungskatalog ausgearbeitet..."

so einen hätte ich auch schon erarbeitet. Für die Leute von der Ditib. aber ich denke dass diese "leute" immer gleich beleidigt sind und grundsätzlich immer mehr einfordern als sie bereit sind zu geben...wird das ganze hier in deutschland furchtbar nach hinten losgehen.

opfer werden unschuldige auf beiden seiten sein. also wundert euch nicht wenn die ersten moscheen brennen. ich hoffe dies wird NIE passieren...aber wenn ich mir das hass-potential (von den medien geschürt!) auf beiden seiten angucke..frage ich mich wie lange es dauert bis wieder ein rudel türken deutsche totschlägt oder ein rudel deutscher türken totprügelt.

und wen erwischts? natürlich wieder diejenigen die friedlich leben wollen, türken und deutsche,...

und ich muss sagen: nein, wir brauchen nicht noch mehr islam-konforme regelungen. auch brauchen wir keinen aufstand der anständigen (wo wären die auch? im bundestag? lol) sondern nen anständigen aufstand.

der wird kommen..nur fraglich ist wer zuerst mit der gewalt beginnt...
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04.11.2008 12:03 Uhr von de_waesche
 
+15 | -0
 
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ich bin nicht rechts. aber das maß des tolerierbaren ist bei mir fast überschritten. und angesichts dieser zahlen sehe ich große probleme auf die gesellschaft zukommen. der plan ist schlicht und einfach zu hoch gegriffen. man sollte den deutschen mal einen größeren anreiz geben die familie zu vergrößern und nicht 15 mio fremde ins land holen um dem bevölkerungsschwund zu begegnen.
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04.11.2008 12:05 Uhr von Bandito87
 
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@de_waesche: Da gebe ich dir vollkommen recht. Ich habe nix dagegen, wenn wir Flüchtlinge aufnehmen. Aber irgendwo ist auch mal Schluss. Sonst sind wir bald das größte Fluchtlingslager der Welt!!
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04.11.2008 12:08 Uhr von borgworld2
 
+8 | -0
 
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Beim Wort "Forderungskatalog" bin ich fast lachend vom Stuhl gefallen.
Ja ich hatte auch mal so nen Forderungskatalog, aber weder der Lottogewinn, noch Rente mit 30 bei vollen bezügen noch ein vernünftiger Gärtner sind in Erfüllung gegangen...
So ist das eben.
Die können von mir aus bleiben wo der Pfeffer wächst!
Wer glaube die wer sie sind, damit sie die Einwanderungsrichtlinen von Deutschland beeinflussen wollen?
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04.11.2008 12:20 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+7 | -0
 
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Ditib Forderungen: Diese Forderungen können wir getrost genauso wieder zurückgeben für das fordernde Land!
Auch dort sind in den geforderten Bereichen große Lücken bekannt.

Ich bin diese Integrations-Forderungen/Förderungen (fast) schon leid. Auf dem Weg zur Arbeit (3km?) fahr ich an 2 Moscheen (oder sowas*) vorbei.

(*können auch Synagogen sein .. weiss ich nicht genau)
Weg: Berlin - Reinickendorf/Wedding/Mitte

Dazu sieht man auf der Str. hauptsächlich Einwanderer/Zugezogene, wie soll ichs nur nennen ohne gleich als Buhmann dazustehn!?
Ich fühl mich hier echt schon "verdrängt".
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04.11.2008 12:54 Uhr von HoldOn
 
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Die 5.größte Stadt: der Türkei heißt Berlin-Neukölln.
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04.11.2008 12:56 Uhr von psycoman
 
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natürlich wirkungslos: Was hat die Ditib denn erwartet? Man hält einen Gipfel ab und ein paar Monate später sind alle integriert?

So ein Gipfel zwischen der Regeirung, Ministeriumsvertretern und deutschen sowie ausländischen Interessenverbänden ist doch prinzipiel zu begrüssen. Hier kann klargemacht werden, was wer möchte und es können Vorschläge zur Umsetzung der Ziele vorgelegt werden.
Anschließend kann man sich vielleicht auf einen Kompromiss einigen.

Aber bis die Behörden das umsetzen dauert das natürlich einige Zeit.

Also ich finde einen Test zur Einbeürgerung nicht verkehrt, denn wenn man die Staatsbürgerschaft haben möchte, sollte man schon etwas über das Land, die Geschichte und die Kultur wissen, vorallem, wenn man in diesem Land zum Teil sogar aufgewachsen ist. Einige Fragen die ich gesehen habe wüssten viele Deutsche aber auch nicht korrekt zu beantworten.

In dem man die Einbürgerung erschwert, passt man sich doch nur internationalen Standards an, denn die meisten Länder lassen nur diejenigen Ausländer herein, die dem Land nutzen.

Um als Beipspiel einmal die Türken, als größte Ausländergruppe in Deutschland, anzuführen.
Eiin türkische Arbeitsloser oder Bauer wird hier wohl nicht benötigt, ein Facharbeiter oder Akademiker, der also etwas für die Wirtschaft tun kann, hingegen schon.

Die Familienzusammenführung sollte man auf die Kernfamilie beschränken. Also Eltern und Kindern, eventuell Großeltern. Schon wenn man Geschwister hnzunimmt, summiiert sich das zum Teil erheblich.

Ich bin eigentlich gegen die Doppelte Staatsbürgerschaft, da man sich bei so etwas einfach mal entscheiden muss. Mir ist natürich die Problematik bewusst, das man zwischen zwei Staaten und Kulturen hin und her gerissen ist. Aber meiner Meinung nach muss man sich eben entscheiden, wo man zugehörig sein möchte. Es ist ja auch völlig okay weiterhin Türke zu bleiben, dadurch erwachsen einem ja keine Probleme im täglichen Leben, wenn man nicht gerade Beamter werden will.

Mal eine Frage an die Türken hier:
Bietet die Ditib eigentlich Integrationsprogramme an? Also etwa Hilfe bei der Einbürgerung und eingliederung? Falls Nein, frage ich mich warum nicht. Wenn man seinen Landsleuten helfen will, dann auch bei soetwas. Meckern kann jeder, wenn man mit gutem Beispiel voran geht, ist meckern aber doch wesendlich konstruktiver, denke ich.

Ich finde es zu Beispiel bedauerlich, dass die türkischen Behörden einem Türken den Wechsel zur deutschen Staatsangehörigkeit unnötig erschweren. Von allen Türken die ich kenn die nur deutsche sein wollten, habe ich gehört, dass es unnötig schwer, kompliziert und teuer ist die türkische Staatangehörkeit aufzugeben. Man werde quasie wie ein Verräter behandelt. Aber vielleicht hatten diese paar Leute einfach pech. Ich hoffe einfach mal, dass das nicht die Regel ist. Vorallem weil es schon ziemlich umständlich und teuer ist Deutscher zu werden.
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04.11.2008 13:28 Uhr von HoldOn
 
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Der Ditib hat recht! Der Forderungskatalog muss dringend erweitert werden:
1. Die Zahl der aufgenommenen Ausländer pro Jahr wird limitiert.
2. Von diesen Ausländern müssen
- 50% die Facharbeiterprüfung abgelegt haben
- 30% ein abgeschlossenes Studium vorweisen können
- 10% müssen ein ausreichendes Vermögen zur Existenzgründung vorweisen
- 10% erhalten per Wildcard die Einreise

Und falls diese Regierung und Ditib nicht in der Lage sind, dies entsprechend zu formulieren - sie können das alles aus den Einwanderungsregelungen von Australien, Neuseeland, der Schweiz, Kanada, USA, Skandinavien usw. abschreiben.

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