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Japan: Wissenschaftler haben Möglichkeit gefunden um Mammuts zu klonen

Dem Forschungszentrum Riken (Japan/Kobe) ist es gelungen, Mäuse zu klonen, die sich bereits 16 Jahre lang im tiefgekühlten Zustand befunden hatten. Zum Klonen wäre am besten Hirngewebe und Blut geeignet, da hier die Erbinformationen sich am besten erhalten würden.

Das Problem beim wiederaufgetautem Erbgut ist nämlich, dass Eiskristalle beim Prozess des Einfrierens das Genom zerstören. Die Forscher entnahmen die DNA der aufgetauten Zellen und pflanzten sie einer Eizelle ein, der man zuvor das eigene Erbgut extrahiert hatte.

Die Zellen teilten sich und es entwickelte sich ein Embryo. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass man mit ihrem Verfahren auch Mammuts wieder entstehen lassen könnte, wenn die Tiere sich im gefrorenen Zustand gut erhalten haben.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Japan, Wissen, Mammut
Quelle: www.freenet.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2008 09:42 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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So viel ich weiß, liegt das Problem im Finden von genetisch intaktem Material. Um die DNA brauchbar zu erhalten, müssten die Tiere nämlich "schockgefroren" worden sein, was kaum unter normalen Bedingungen anzunehmen ist. Die Mammuts werden wohl im "normalen" Tempo erfroren sein.
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04.11.2008 09:59 Uhr von Ice_Cream_Man
 
+4 | -23
 
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04.11.2008 10:00 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Da biste mir knapp zuvor: gekommen.
Hatte gerade die gleiche News, allerdings aus dem Spiegel, eingereicht.

Ein kleiner Hinweis: Deine Überschrift führt ein wenig in die Irre. Tatsache ist, dass es gelungen ist 16 Jahre lang eingefrorerene Mäuse wiederzubeleben und intaktes Erbgut zu entnehmen.

Das könnte irgendwann einmal auch dazu führen, dass Mammuts wieder zum Leben erweckt werden. Aber das wird angesichts fehlender lebendiger Mammuts ohnehin noch sehr schwer.

Besser wäre daher gewesen, die eigentliche Sensation (Erbgut aus tiefgekühlten Mäusen) darzustellen, als das Mammut in den Vordergrund zu heben.
Ansonsten ist die News ok.
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04.11.2008 10:01 Uhr von Major_Sepp
 
+24 | -1
 
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Ice_Cream_Man: Jaaa das sagst du jetzt!

Wenn allerdings die Wirtschaftskrise erstmal völlig zugeschlagen hat, bist du froh um jedes Mammut das d ujagen kannst *fg*
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04.11.2008 10:04 Uhr von Katzee
 
+10 | -7
 
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Wie war das noch mal mit Jurrassic Park? So spielt man Gott ...
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04.11.2008 10:05 Uhr von Ice_Cream_Man
 
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@major_sepp: Stimmt... das könnte verdammt große und leckere Steaks geben. Sorry, hab ich nicht bedacht. :-)

Japans Beitrag gegen den Welthunger.
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04.11.2008 10:06 Uhr von RedFeather
 
+2 | -1
 
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Das ist ein großer Fortschritt.. So könnte man Arten die selbst aussterben würden (selbst mit zoolog. Artenerhaltungsprogramm) klonen und somit vor dem aussterben bewahren.
Ein Mammut wäre sicherlich auch interessant zu studieren.
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04.11.2008 10:07 Uhr von Raptor667
 
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hmm sind Mamuts und Elephanten nicht weitesgehend genetisch verwandt? Mann könnte dann doch die fehlenden Gensequenzen aus dem Elephant nehmen oder?
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04.11.2008 11:04 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ Raptor: Naja, das dürfte nicht so ganz einfach sein. Wenn ich mich recht erinnere sind die genetisch nächsten Verwandten des Elefanten ist beispielsweise ein großes Nagetier, dessen Name ich vergessen habe. Du siehst, Aussehen muss nichts über die genetische Verwandtschaft aussagen. Außerdem hättest Du ja das Problem, dass du mit so einem Gen-Frankenstein, nennen wir es Mammufant, ja auch kein echtes, reines Mammut hast. Außerdem müsstest Du erstmal die ganzen Gene entschlüsseln.
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04.11.2008 11:29 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
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Jurassic Park? Weiss nicht, als anschauung vielleicht ganz gut, wenn man so ein Mammut bspw. im Zoo hält aber sicherlich nicht für unser Ökosystem geeignet.

Ausserdem eine gute Sache um einige gläubige Katholiken näher an die evolution zu bringen.
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04.11.2008 11:45 Uhr von maki
 
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Oberhenne + Herr Kruppa: "Wenn ich mich recht erinnere sind die genetisch nächsten Verwandten des Elefanten ist beispielsweise ein großes Nagetier"

Na da tipp ich doch mal frech auf nen Ameisenbär:
Pelz(chen) vom Mammut und Rüssel(chen) vom Elefanten bzw. ebenfalls vom Mammut. :-D

"Ein kleiner Hinweis: Deine Überschrift führt ein wenig in die Irre. Tatsache ist, dass es gelungen ist 16 Jahre lang eingefrorerene Mäuse wiederzubeleben und intaktes Erbgut zu entnehmen."

Wenn Dein Text korrekt ist, würde ich sagen, dass das mit dem Erbgut eine total nebensächliche Info ist und die Wiederbelebung die absolute Obersensation. (Dass man von nem lebenden Organismus intaktes Erbgut extrahieren kann, ist ja nun echt keine Nachricht wert.)
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04.11.2008 11:50 Uhr von maki
 
+2 | -1
 
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Ach ja, nochmal zu dem Mammuts: Wie schon jemand richtig geschrieben hat, wurden tatsächlich "schockgefrostete" gefunden (wenn uns die Russen nicht die Hucke vollgelogen haben).

Googelt mal nach Ljuba und Dima.

Wenn ich mich recht entsinne, war der Mageninhalt so gut erhalten wie handelsüblicher Tiefkühltruhenspinat.
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04.11.2008 11:54 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ DesWahnsinnsFetteKuh: Ich denke nicht, dass sich die Mammuts ähnlich vermehren wie die Kaninchen oder Kröten in Australien. Und selbst wenn, sie wären auf jeden Fall leichter zu dezimieren.
Und ein Mammut wird denke ich auch nicht mehr und nicht weniger fressen wie ein Elefant.
Als der geneigte "Amerikaner" seiner Zeit die riesigen Büffelherden ausgerottet hat, war das ja auch nicht gut fürs Ökosystem. Wenn man diese Herden wieder im großen Stil züchten würde, wäre es fürs aktuelle Ökosystem auch nicht gut.
Wie man es dreht und wendet....es ist am Ende nichts gut fürs Ökosystem. Wobei ich nichts gegen große Büffelherden hätte.
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04.11.2008 13:41 Uhr von Moppsi
 
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@Oberhenne1980: Vermutlich meisnt du den afrikanischen Klippschliefer!
Nebenbei ein trolliges Kerlchen!

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