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Kongo: Flüchtlingslager stehen leer

Ein erster Hilfskonvoi der UN, welcher zehntausende Flüchtlinge in den Gebieten der Rebellen versorgen sollte, fand im Osten des Kongos nur leere Flüchtlingslager vor. Dies teilte ein Sprecher der OCHA (UN-Büro zur Koordinierung humanitärer Angelegenheiten) der Nachrichtenagentur Reuters mit.

Die Unterkünfte in den Camps sind offenbar zerstört worden. Noch ist unklar, ob die Flüchtlinge aus den Camps vertrieben worden sind, oder ob sie in ihre Häuser zurückgekehrt sind. Allein in der Region Nord-Kivu geht man von circa 50.000 hilfsbedürftigen Flüchtlingen aus.

Zwölf Geländewagen und zwei Lkw mit UN-Soldaten und Hilfsgütern hatten am Montag die Front zwischen Rebellen und Regierungssoldaten passiert. Bisher sind etwa 17.000 Blauhelme in dem Staat stationiert. Zurzeit gibt es einen von den Rebellen ausgerufenen Waffenstillstand, welcher auch eingehalten wird.


WebReporter: underclass hero
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Flüchtling, Kongo
Quelle: de.reuters.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.11.2008 08:37 Uhr von Lapetos
 
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Die Gewalt scheint endlos: Die Lage dort wird immer dramatischer. Kämpfe zwischen der kongolesischen Armee und den CNDP-Rebellen haben sie (die Flüchtlinge) wohl in die Flucht getrieben.
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04.11.2008 09:59 Uhr von maxfaxx
 
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keiner vertraut mehr den Blauhelmen, alle wurden bereits damals von denen Enttäuscht !
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04.11.2008 11:46 Uhr von Sven_
 
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die realität: eingefangen in computerspielen: FarCry2

Nur das die Realität leider nicht endet....
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04.11.2008 12:05 Uhr von marshalbravestar
 
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die: wissenschaftlichen wirtschaftlichen und sonstige mittel für den aufbau afrikas sind schon LÄNGST vorhanden rohstoffe und land haben sie auch genug ...DA KOMMT BEI MIR DER VERDACHT auf das manche menschen wohl etwas dagegen haben das sich dieser kontinent entwickelt ;-)
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04.11.2008 12:14 Uhr von HoldOn
 
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@marshalbravestar: Du hast recht, es gibt Einige, die verhindern wollen, dass sich dieser Kontinent entwickelt:
- die afrikanischen "Regierungen"
- die "politischen Führer"
- die "Rebellen"
- die "Freiheitskämpfer"
- das Volk selbst
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04.11.2008 13:26 Uhr von Urbanguerilla
 
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@HoldOn: Ich glaube Bravestarr meint nicht das die "afrikanischen Regierungen" daran Schuld sind,

In gewisser Weise sind sie es auch. Aber diese Länder stehen unter Druck von unseren westlichen Banken. Diese Länder haben Schulden die sie NIE zurückzahlen können. Und so wird das Land zwangsenteignet.

Ist schon komisch wie es dazu kommen kann das Länder in denen es kaum Wirtschaft gibt, Schulden haben die nach allen logischen Rechnungen nie zurückgezahlt werden können.

Die "Afrikanischen Regierungen" sind im Endeffekt nur Marionetten und Schuldeneintreiber.

Tja leider existiert Sklaverei noch im 21 Jhr.

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