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Afghanistan: Über 40 Tonnen Haschisch beschlagnahmt

Afghanische und internationale Streitkräfte haben in einer gemeinsamen Aktion im Süden Afghanistans ein Drogenlabor zerstört und dabei über 40 Tonnen Haschisch beschlagnahmt und vernichtet.

Nach Aussage eines Sprechers der US-Streitkräfte wird der Drogenfund mit der Taliban in Verbindung gebracht. Durch die Vernichtung der Drogen soll den Taliban die finanzielle Grundlage entzogen werden.

Erst vor ein paar Monaten hatte die afghanische Polizei 236 Tonnen Haschisch entdeckt. Afghanistan gilt mit 90% der Weltjahresproduktion als Nummer eins im Opiumanbau und ist nach Ansicht der Vereinten Nationen der weltweit zweitgrößte Haschischproduzent.


WebReporter: Gutmensch
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Afghanistan, Tonne, Haschisch
Quelle: www.lefigaro.fr

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2008 16:30 Uhr von mr_bob_dobalina
 
+13 | -2
 
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drogenlabor: ich wusste nicht dass ein naturprodukt wie "haschisch" einem "labor" entspringt ^^

da wird der preis ja wieder steigen ;-)
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03.11.2008 16:32 Uhr von kingmax
 
+1 | -0
 
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hier ein video davon: http://www.youtube.com/...

ok video ist schon etwas älter, aber es kam mir nur dieses in den sinn
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03.11.2008 16:44 Uhr von uhrknall
 
+2 | -7
 
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und ich dachte immer, die Taliban haben mit den Drogen nichts am Hut. Bevor die Amis kamen, gab es so gut wie keine Drogen-Produktion dort. Seltsam...
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03.11.2008 16:46 Uhr von Dr.G0nz0
 
+3 | -4
 
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wen juckts? in deutschland wird eh fast nur gras geraucht und selbst das hasch kommt zum allergrössten teil aus nordafrika.

keine höheren preise also für uns ... ;)
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03.11.2008 17:17 Uhr von usambara
 
+4 | -1
 
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na und peanuts, die jahresproduktion beträgt das 100fache und mehr.
du kannst das auf jedem basar dort kaufen, 1$ für 10g-ungestreckt.
zu zeiten der taliban-herrschaft war die quali schlecht und
schwarzer mangelware- selbst in holland
dank der Besatzung Afghanistans hat sich das geändert ;-)
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03.11.2008 18:11 Uhr von ohnehund
 
+8 | -0
 
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Krisen über Krisen erst wird Benzin teuerer und nun warscheinlich auch noch

Haschisch...

wie soll das noch enden...???

lach
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03.11.2008 18:48 Uhr von dyonisos75
 
+0 | -0
 
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der größte cannabis produzent der welt: ist californien!
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03.11.2008 19:31 Uhr von Valmont1982
 
+2 | -1
 
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Offiziell wurde es vernichtet. Inoffiziell wird es in Umlauf gebracht. Hab mal vor ein paar Jahren gelesen, dass die Regierung der USA selbst Drogen importiert um das Budget aufzubessern.
Glaube, dass der damalige Gewinn 1 Milliare US$ p.a. war...
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03.11.2008 19:54 Uhr von El Indifferente
 
+2 | -1
 
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@uhrknall: "Bevor die Amis kamen, gab es so gut wie keine Drogen-Produktion dort."

Das ist so absolut nicht richtig. Afghanistan war schon immer ein klassisches Drogenanbau Land. An die Weltspitze haben sie sich allerdings schon in den 80er Jahren gesetzt, als sie von der Sovietunion besetzt waren. Nachdem die Russen weg waren ging die Drogenproduktion wieder etwas zurück um jetzt, nach dem Einmarsch der Amerikaner wieder in exorbitante Höhen zu steigen.

Die Taliban verkaufen Drogen nicht deswegen, weil sie irgendetwas damit am Hut hätten, sondern nur um ihren Kampf gegen Amerika & Co. finanzieren zu können.
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03.11.2008 20:02 Uhr von usambara
 
+2 | -0
 
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@El Indifferente: das vor der Invasion der Amis Haschisch nur aus Nord-Afghanistan kam, wo die USA die NordAllianz
gegen die Taliban rüstete, musste auch erwähnen.
Das die afghanische Regierung sich mit Opiumhandel
am Leben hält auch.
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03.11.2008 20:07 Uhr von kingoftf
 
+3 | -1
 
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Mist, da hat mir einer meine Wochenend-Party versaut....


Möchte nicht wissen, wie viele der Soldaten sich dort mit dem Zeug eindecken und mit nach Hause nehmen, um ihren Sold aufzubessern. Und die CIA hat ja auch schon früher in Südamerika den Drogenanbau gefördert.

Zugleich waren es die USA, die in ihrem Kampf gegen den Kommunismus sich eben dieser Drogen bedient haben, um unzählige, mehr oder weniger verdeckte Operationen durchzuführen. Was schon lange vor dem Vietnamkrieg begonnen hatte, setzte sich in Afghanistan fort. Der kalte Krieg schuf viele fragwürdige Koalitionen zwischen der CIA und regionalen Warlords, denen ihre militärische Hilfe mit den Erlösen des Drogenhandels bezahlt wurde.
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04.11.2008 22:52 Uhr von Arschgeweih0815
 
+0 | -0
 
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Besser wären gleich Angriffe auf die Mohnfelder: Sein Gras kann sich notfalls jeder Süchtige im Keller anbauen. Die finanziellen Erträge dürften sich hier in Grenzen halten.
Besser wäre es, wenn sich die Koalitionstruppen um den Opiumanbau kümmern würden. Mit Heroin finanzieren Warlords und Taliban ihre Waffen und korrumpieren die fragile öffentliche Ordnung in Afghanistan. Der Mohnanbau erreicht dort jedes Jahr neue Rekordmarken.

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