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Forschung: Anzahl der Sonnenflecken verantwortlich für Regenmenge in Südamerika

Forscher der Universität Buenos Aires und dem Nationalen Forschungszentrum für Agrartechnologie haben Aufzeichnungen der Pegelstände des 4.000 Kilometer langen Rio Paraná analysiert und festgestellt, dass der Wasserstand des Flusses kausal mit den Sonnenflecken in Verbindung steht.

In der Zeit von 1904 bis 2003 habe sich die Wassermenge um ca. ein Fünftel erhöht, was mit der globalen Erwärmung zusammenhänge. Die zyklisch alle elf Jahre auftretende Flusspegelschwankung hinge aber mit 99-prozentiger Gewissheit mit den sich im selben Zyklus veränderten Sonnenflecken zusammen.

Durch die verstärkt auftretenden Sonnenflecken würde es in den tropischen Teilen Südamerikas zu höheren Temperaturen kommen, die das Wasser in den Gewässern verdampfen und später in den Regionen um den Rio Paraná niederschlagen lassen.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forschung, Sonne, Regen, Anzahl, Südamerika
Quelle: www.wissenschaft-aktuell.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2008 12:40 Uhr von corazon
 
+1 | -0
 
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Bin mal gespannt, ob sich diese Kausalität auch in anderen Regionen unseres Globus nachweisen lässt oder nur auf tropische Gebiete beschränkt ist.
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03.11.2008 18:21 Uhr von Shedao Shai
 
+3 | -0
 
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@bertl058: leider ist genauso bewiesen, dass die sonnenaktivität in den letzten hundert jahren ziemlich brav ihren normalen aktivitätszyklus eingehalten hat und auch die einstrahlungsleistung nicht wirklich gestiegen ist.

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