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China schiebt Organ-Verpflanzungstourismus einen Riegel vor

Drei Krankenhäuser in den Regionen Beijing, Tianjin und dem autonomen Gebiet Xinjiang sind in diesem Jahr bestraft worden, weil sie ungesetzliche Organ-Verpflanzungen für Ausländer durchführten, erklärt der Vizegesundheitsminister. Sie dürfen ein Jahr lang keine Transplantationen mehr vornehmen.

Dies meldete die Zeitung "Ta Kung Pao" am gestrigen Tage. Genaue Einzelheiten sind momentan nicht bekannt. Sollten die Kliniken bei neuen Vergehen erwischt werden, wird ihnen und den Ärzten die Lizenz zur Organtransplantation entzogen, sagte ein Regierungsmitglied auf einem Fachkongress in Beijing.

Die Kliniken sind die ersten drei Einrichtungen, die diszipliniert wurden, nachdem im März letzten Jahres die Regierung menschliche Organtransplantationen mittels verbindlicher Bestimmungen regulierte. Ausländer flogen dorthin, weil dort schneller transplantiert wurde und es billiger war.


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WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: China, Organ, Verpflanzung
Quelle: www.chinadaily.com.cn

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2008 12:05 Uhr von Leeson
 
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Hmm: Ist das jetzt gut oder schlecht?

Gut für die Touristen die neue Organe bekommen, schlecht für die Asiaten die genau auf diese Organe warten und Touristen sie ihnen wegschneppen weil die mehr Geld zahlen.
Aus der Quelle geht nur hervor, dass es sich um Leber und Nierentransplantationen handelt.
Bei beiden Arten kann der Spender weiter leben, also könnte man höffen ds keine Menschen ür Organe getötet werden.

5*
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03.11.2008 17:08 Uhr von oliboli
 
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Rassistisch? So wie es aussieht, ist das Problem nicht der illegale Organhandel, sondern die Tatsache, dass die Organe an Ausländer gehen. Damit habe ich nun doch eher ein bisschen Mühe.

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