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Erstes Museum über Sexualität in China eröffnet - Zutritt nur für Frauen

In der südchinesischen Stadt Guangzhou wurde in der vergangen Woche Chinas erstes Sexmuseum eröffnet. Es hat acht Räume, die an ein Krankenhaus der Stadt angefügt sind und in denen verschiedene Gebiete der Sexualität gezeigt werden.

Der Wissensstand der Frauen - Männer haben keinen Zutritt - soll über Schwangerschaft, Abtreibung und Geburt entsprechend vermittelt werden. Auch das Wissen um die männliche Sexualität, besonders auf dem Gebiet der Psychologie, soll den Besucherinnen näher gebracht werden.

Viele Lehrfilme und etwa 500 Ausstellungsgegenstände sollen dies anschaulich darstellen. Auch der Zielgedanke des Museums soll vermittelt werden. Die Frauen sollten sich entsprechend schützen, um das Problem der selektiven Abtreibungen zu verhindern, denn jeder Mensch sei zu respektieren.


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Frau, China, Museum, Sexualität, Zutritt
Quelle: german.china.org.cn

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.11.2008 10:19 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Sowohl in China als auch Indien wird vielfach die pränatale Bestimmung des Geschlechts vorgenommen und überwiegend weibliche Föten abgetrieben. Dies hängt hauptsächlich mit der Versorgung der Eltern im Alter durch die Männer und den kostspieligen Hochzeiten und Mitgiftgaben bei Frauen zusammen.
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03.11.2008 13:45 Uhr von elenath
 
+3 | -2
 
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So zynisch es klingen mag, aber die Problematik mit angetrieben weiblichen Föten wird sich in naher Zukunft nicht mehr stellen.

Es gibt jetzt schon viel zu wenige Frauen in China um auch nur annähernd das Geschlechterverhältnis von 50:50 zu erreichen. Alleine aus einem gewissen Selbsterhaötungstrieb wird die chinesische Regierung in nächster Zeit massiv gegen diese Praxis vorgehen müssen.
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03.11.2008 15:22 Uhr von dasmussjetztsein
 
+1 | -1
 
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darf ich mal fragen: warum männer keinen zutritt haben? ich dacht wir leben in zeiten der gleichberechtigung, oder müssen männer in china nicht über sexualität aufgeklärt werden?

naja die chinesen werden schon wissen was sie tun, ich für meinen teil finde die ungleichberechtigung nicht gut, aber was weiß ich auch schon.
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03.11.2008 15:28 Uhr von JoeGame
 
+6 | -1
 
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da es hauptsächlich um abtreibung geht, will man wohl hauptsächlich vermeiden, dass die männer während des besuchs einfluss auf die frauen nehmen.
die frauen sollen sich ungestört gedanken machen.

es geht ja in dem museum nicht darum, zu lernen, wie man kinder macht. das bekommen die besucher wohl schon auf die reihe.
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03.11.2008 16:07 Uhr von cyrus2k1
 
+2 | -0
 
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@jsbach: In Guangzhou leben jedoch wesentlich mehr Frauen als Männer, dies habe ich vor kurzem in einer Statistik gesehen. Zudem ist Guangzhou eine reiche Stadt und dieses veraltete Denken bringen dort nur die zugezogenen Menschen vom Land mit. Die Stadt und ihre Bewohner sind ansonsten sehr modern.
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03.11.2008 17:10 Uhr von oliboli
 
+0 | -0
 
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Abtreibung: Das habe ich mich zunächst auch gefragt. Worum es aber genau geht, wird aus der Quelle irgendwie nicht so ganz klar.
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03.11.2008 20:01 Uhr von koemeterion
 
+1 | -0
 
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China, das Land der Unentschlossenen ?! In China ist man sich doch zu feige die behinderten Menschen zu zeigen. "Es gibt doch viel schöneres in china zu sehen als das hier." So hab ich das mal irgendwo im TV gesehn. Da frag ich mich wie die jetzt auf den einen Satz da oben kommen "Alle Menschen sind zu aktzeptieren" (oder so ähnlich) das Land ist komisch o.O
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08.11.2008 23:01 Uhr von komet23
 
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Abtreibung: Das über die Abtreibung aufgeklärt finde ich voll ok Sollte auch in Deutschland mehr erklärt werden was da genau passiert, denn ich stand auch mal vor der Entscheidung Abtreibung ja oder nein aber nachdem ich im Internet ein wenig recherchiert habe und gesehen habe was da genau gemacht wird konnte ich das nicht zulassen und bin im Nachhinein sehr froh darüber, dass ich es nicht getan habe. Ich denke damit wird leider viel zu leichtsinnig umgegangen so nach dem Motto naja wenn ich schwanger werde treibe ich halt ab. Ich denke mit der richtigen Aufklärung würden sich viele rechtzeitig darum kümmern gar nicht erst schwanger zu werden.

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