03.11.08 08:50 Uhr
 302
 

Finanzkrise: Commerzbank nimmt staatliche Hilfe in Anspruch

Die Commerzbank hat am heutigen Montag mitgeteilt, staatliche finanzielle Hilfen zu benötigen. Die Commerzbank will in Form einer stillen Einlage 8,2 Milliarden Euro vom Staat in Anspruch nehmen.

Weiterhin soll der staatliche Fonds der Commerzbank Schuldverschreibungen von 15 Milliarden Euro garantieren. Für die Nutzung der staatlichen Hilfen streicht die Commerzbank im Gegenzug die Dividende für 2008 und 2009. Außerdem werden die Gehälter des Vorstandes bei 500.000 Euro eingefroren.

Die Commerzbank benötigt die Hilfen, weil man im dritten Quartal dieses Jahres einen Verlust von 285 Millionen Euro eingefahren hat.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hilfe, Finanz, Finanzkrise, Commerzbank, Anspruch
Quelle: www.focus.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Griechenland: Einnahmenüberschuss soll an arme Bürger verteilt werden
Niedersachsen: Deutsche Bahn plant Alkoholverbot in Regionalverkehr
Rechter Shitstorm gegen Drogeriemarkt Bipa wegen Frau mit Kopftuch in Werbung

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.11.2008 08:53 Uhr von BerndS.
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Is ja klar hauptsache die Dresdner Bank kaufen und jetzt fast genau diese Summe benötigen....

Irgendwie fühle ich mich verars..t!!

Hauptsache ein Konto für null, jetzt zahlt eben jeder Steuerzahlen für die Commerzbankkunden die Kontogebühr....

Wenn ich etwas bei der Commerzbank hätte, würde ich es aus Prinzip abheben...
Kommentar ansehen
03.11.2008 09:37 Uhr von usambara
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
2007: 20% mehr Gewinn als im Vorjahr
Kommentar ansehen
03.11.2008 09:56 Uhr von ingo1610
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
Schweinerei: ist das.

Die sollen mit dem Geld vernünftig umgehen, dann passiert sowas erst gar nicht.

Wo kommen wir denn hin wenn jeder der mit Geld nicht gut umgehen kann staatliche Hilfe in der Höhe bekommt? Das tollste ist ja noch das die Verantwortlichen dafür nicht zur Rechenschaft gezogen werden. Ist ein Unding.

Darf jetzt ein Spielsüchtiger auch auf staatliche Hilfe hoffen wenn er Geld beim risikoreichen Spiel verloren hat?

Aber zum glück ist so eine Art des Hilferufes auch für das Ansehen schlecht, und die Banken werden sich überlegen ob sie so etwas noch einmal machen. Denn den Banken, die die staatliche Hilfe jetzt in Anspruch nehmen, kann man wohl nicht mehr trauen. Man sollte sich jemanden suchen der mit Geld umgehen kann.
Kommentar ansehen
03.11.2008 10:09 Uhr von Styleen
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
ja wunderbar: Ich hab leider nicht mitbekommen welche Bank mit Porsche den VW-Aktien Deal abgeschlossen hat. Die haben ja auch Milliarden Verbraten. Einfach unglaublich Aktien für 200 das Stück verkaufen und für über 1000 einkaufen bzw jetzt für 499.

Aber das ist ja kein Problem, der dumme Steuerzahler zahlt ja solch grobe Fehler.
Kommentar ansehen
03.11.2008 10:44 Uhr von meisterthomas
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Operation gelungen – Patient im Koma? Das Finanz-Rettungspaket kann uns unsere demokratische Souveränität und den Sozialstaat kosten.

Das muss auch unseren Bankern bewusst sein. Deutsche Bankiers sind und waren, von wenigen Ausnahmen abgesehen kaum jemals politische Bankiers. Bänkisch wurde dagegen die Politik seit Helmut Kohl, indem sie die Gewaltenteilung zwischen politischer und wirtschaftlicher Macht mehr und mehr aufgab und sich hauptsächlich als Gehilfe wirtschaftlicher Macht verstand. Eine Schwäche an der nun auch das Rettungspaket der Bundesregierung leidet.

So obliegt es nun allein der Verantwortung unserer Banker, dieses Rattenfänger-Paket aufzumachen. Doch die eigentliche Krise kommt damit erst in Gang.

Anstatt sich auf diesen politischen Scheiterhaufen zu setzen, wären Standesdisziplin und Selbstverantwortung angesagt. Das neue Insolvenzrecht scheint ausreichend Spielraum zu bieten. Und wo es dennoch nicht reicht, ist eine ehrliche Insolvenz, mit der offenen Option auf Verstaatlichung für das Bankgeschäft selbst hinreichend vertrauensbildend.

Auch Zivilcourage ist eine Vertrauensbildende Maßnahme und gewiss nicht die schlechteste Basis für zukünftige Geschäfte und Stellung der Bankiers in unserer Gesellschaft.

Dagegen straft der Zugriff auf das „Rettungspaket“ nach dem Kauf der Dresdner Bank dieses als ein Lügenpaket.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ukraine: Millionärstochter rast bei Rot über Ampel und fährt fünf Menschen tot
Neurowissenschaften: Angst vor Spinnen scheint angeboren zu sein
Griechenland: Einnahmenüberschuss soll an arme Bürger verteilt werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?