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Russland: Dank deutscher Unterstützung kommt die Landwirtschaft wieder in Gang

Zum Ende der Sowjetunion brach die Versorgung mit heimischen Agrargütern in Russland fast vollständig zusammen. Nun soll die Landwirtschaft modernisiert werden. Und zahlreiche deutsche Unternehmen leisten Aufbauhilfe.

Der Aufbau ist allerdings schwierig. Trotz Anstrengungen schaffte die russische Landwirtschaft im vergangenen Jahr gerade einmal ein Wachstum von 3,3 Prozent, verglichen mit sieben Prozent Gesamtwachstum ein eher geringer Wert.

In den 90er Jahren wurde Russland daher folgerichtig zu einem der größten Lebensmittelimporteure weltweit. Das ist zwar auch heute nicht anders, aber zumindest in der Fleisch- und Milchwirtschaft hat sich einiges verbessert, nicht zuletzt dank deutscher Experten und Berater.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Russland, Unterstützung, Dank, Gang, Landwirt, Landwirtschaft
Quelle: www.spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.11.2008 16:13 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+0 | -0
 
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Es ist sicher nicht nur die Technik. Hinter einer funktionierenden Landwirtschaft steckt auch immer eine abgestimmte Organisation, auch wenn die Gemeinsame Marktordnung der EU sicherlich nicht der Idealfall ist. Und Russland sollte dank seines immensen Umfangs eigentlich in der Lage, sich zumindest besser versorgen zu können als bisher. Die deutsche Unterstützung ist da auch nicht uneigennützig, schließlich gibt es Importbedarf an High-Tech-Maschinen.
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02.11.2008 16:43 Uhr von Bibi66
 
+17 | -7
 
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Finde ich ja toll: dass mit deutscher Unterstützung die russische Landwirtschaft wieder in Gang kommt.

Nur....
WAS IST MIT DER DEUTSCHEN LANDWIRTSCHAFT???
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02.11.2008 16:48 Uhr von Ossi35
 
+13 | -0
 
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@Bibi66: Wir sind ein Industrieland, demensprechen spielt bei uns die Landwirtschaft eine kleinere aber dennoch nicht zu verachtende Rolle. Das einzige Problem unserer Bauern ist eigentlich die schlechte Bezahlung durch den Konkurrenzdruck durch Billiglohnländer.
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02.11.2008 16:56 Uhr von Jaf83
 
+10 | -14
 
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@DrTroy: Russland ist vielleicht eine Militärische Großmacht, keiner spricht hier von einer Wirtschaftsgroßmacht.

@Bibi66

Wovon redest du? Was soll mit der Deutschen landwirtschaft sein? Meinst du vielleicht die bekommen nicht genug Geld in der Arsch geschoben?
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02.11.2008 17:00 Uhr von Jaf83
 
+3 | -7
 
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ops. ^^ in DEN Ar...
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02.11.2008 17:04 Uhr von Jaf83
 
+2 | -2
 
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Wer weiss welche Prioritäten die haben, vielleicht wollen die Russen erst mal nicht so viel in die Landwirtschaft investieren.
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02.11.2008 17:27 Uhr von ohnehund
 
+3 | -1
 
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Find ich gut und im Austausch mit Russland kann Deutschland wieder aufrüsten!!!

lach

Waren die Deutschen nicht schon mal da vor dem 2.WK, mit Landwirtschaft und so...??
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02.11.2008 17:35 Uhr von Great.Humungus
 
+5 | -6
 
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Ich find es toll das wir ihnen Aufbauhilfe geben und sie uns im Gegenzug mit dem Benzinpreis an der Nase herum führen.
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02.11.2008 18:26 Uhr von Babalou2004
 
+5 | -0
 
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hallo DrTroy: das hat sich auch besonders in diesen Gebieten gezeigt, in denen vorzugsweise Deutsche (meist Schwaben) von der Zarin Katharina angesiedelt wurden. diese waren blühende Landwirtschaften. Dann kam Stalin und der Krieg (an dem er einen erklecklichen Anteil der Schuld hatte).Er siedelte diese Deutschen nach Kirgisien, Sibirien, usw.
Und was geschah in diesen ehemaligen Gebieten?
Sie verkamen und wurden zu Armenhäusern.
Babalou
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02.11.2008 18:42 Uhr von Ezo
 
+7 | -3
 
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@Great.Humungus: wie dumm......
glaubst du es waren hilfen für lau? wie naiv und weltfremd kann man sein lol. es sind alles private konzerne die nicht anderes als profit im sinn haben,glaubst du die machen das aus menschenliebe? die maschinen fachkräfte werden sicherlich genauso bezahlt wie hier in d, die fachkräfte sogar teuerer weil ausland. außerdem bauen die sie die infrastruktur auf in der hoffnung einen großen und langfristigen kunden zu gewinnen. das sind keine geschäfte die auf ein paar monate ausgelegt sind.

es zeigt sich wieder sehr gut das durchschnittliche niveau eines sn lesers. überschrift gelesen -->keine ahnung von der welt-->post ins forum geschissen....
nur weil hilfe darsteht muss man schon sehr naiv sein das diese hilfe ohne gegenleistungen gegeben werden. es können sich eher die deutschen freuen andere nationen würden sowas genauso machen und sich ihren anteil am kuchen sichern.
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02.11.2008 20:03 Uhr von all-in
 
+6 | -1
 
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Lest doch mal den originalen Artikel. Wie Ezo schon sagte, es sind private deutsche Unternehmen, die in Russland tätig sind. Diese Unternehmen machen große Gewinne mit ihrer Tätigkeit in Russland. Aufbauhilfe ist da wohl das fasche Wort. Es geht in dem Fall logischerweise um Geld. Die privaten Unternehmen machen Gewinne und Russlands primärer Sektor gewinnt endlich wieder an Bedeutung.

Da können sich einige noch so sehr darüber beschweren, dass zusätzliche Konkurrenz für die deutschen Bauern entsteht, die deutsche Regierung hat in diesem Fall nichts mit der ganzen Sache zu tun, sondern es sind, wie schon gesagt, private Firmen, die ihr Recht auf freies Unternehmertum nutzen.
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03.11.2008 10:53 Uhr von ZTUC
 
+1 | -0
 
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@Judas II: "je schlechter es dem rest der welt geht, desto besser gehts uns."

Selten son Schwachsinn gelesen. Deutschland ist Exportnation und zwar von sehr teuren Gütern. Je besser es unseren Kunden geht, desto eher kaufen sie deutsche Qualtiät.

Wer soll denn z.B. unsere Autos kaufen, wenn´s dem Rest der Welt scheiße geht?
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03.11.2008 11:50 Uhr von bigpapa
 
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Geld allein macht nicht satt: Die Russen verdienen zwar ne Menge mit Ihren Erdgas. Aber sie haben anscheind keine Experten die ihnen helfen einen moderen Argrawirtschaft aufzubauen. Und keine passenden Maschinen. Und keine Leute die als Ausbilder für die Teile fungieren.

Das ist genau das selbe als wenn du mit einer Motorsäge versuchst einen Baum zu sägen, aber den Benzinhahn nicht aufdrehst.

Gruß

BIGPAPA
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03.11.2008 13:29 Uhr von finalcp
 
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Lebensmittellieferungen: Ich habe meinen Wehrdienst noch in der DDR abgeleistet (1988-90) und wurde damals für mehrere Wochen mit meiner Einheit nach Rostock zum Überseehafen abkommandiert.

Dort wurden grosse Frachter mit Kartoffeln beladen, produziert in der DDR für den Export nach Russland.
Im Laderaum standen ca. 30 russische Soldaten, die die Kartoffelsäcke dann verstauen mussten, wir waren für den reibungslosen technischen Ablauf zuständig (Wartung und Einweisung der verwendeten Armee-NVA-Autokräne).

Was die DDR dafür im Gegenzug bekam, weiss ich nicht. Jedenfalls war es bezeichnend, das so ein grosses Land mit sovielen fruchtbaren Böden es nicht fertigbrachte, sich selber zu versorgen. Aber so war es, Moskau verlangte und die DDR musste liefern (vielleicht lief das ja noch unter Reparationsleistungen?).

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