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Krebsmittel "Glivec" wirkt höchstwahrscheinlich auch gegen Neurofibromatose

Der Wirkstoff "Imatinib" kam bisher erfolgreich gegen Krebserkrankungen zum Einsatz als "Glivec". Nun hat eine kleine Studie von US-Forschern ergeben, dass es wohl auch gegen Neurofibromatose wirksam ist. Im Zuge der Erkrankung können sich am ganzen Körper und auch an inneren Organen Tumore bilden.

Der Fall eines dreijährigen Mädchens erregte Aufsehen. Das Kind hatte einen inoperablen riesigen Tumor im Hals-Rachenbereich, der ihr das Luftholen erschwerte. Das Kleinkind bekam drei Monate lang das Medikament verordnete, danach hatte sich der Tumor um 70 Prozent zurückgebildet.

Entscheidend für die Bildung ist ein sogenannter Signalstoff namens c-Kit - und genau dieser wird von Imatinib blockiert. Allerdings müssen die Heilchancen erst noch in umfangreicheren Untersuchungen erforscht und bestätigt werden. Bislang wurde an gentechnisch veränderten Mäusen experimentiert.


WebReporter: fuxxy
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs
Quelle: www.wissenschaft.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2008 17:29 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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Neurofibromatose: ist eine schlimme Krankheit, die im besten Fall zur Entstellung des Erkrankten, im ungünstigstem zum Tode und relativ häufig auch zu einer geistigen Behinderung (durch Wuchern des Materials ins Gehirn) führt. Gut das man jetzt wahrscheinlich ein Mittel gefunden hat.
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01.11.2008 20:20 Uhr von Ysanne
 
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@KingPR: Der "beste Fall" ist nicht unbedingt ein entstelltes Äußeres durch Fibrome auf der Haut. NF gibt es in verschiedenen Varianten, von harmlos bis sehr schwer. Harmlos kann beduten, dass wenige Fibrome, kaum sichtbar auf der Haut erscheinen. Der genetische Defekt ist aber der gleiche wie bei einem schweren Fall der Erkrankung.

Würden sich diese Ergebnisse verifizieren, wäre das ein großer Schritt in der NF-Forschung (in der schon sehr viel passiert).

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