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"Jürgen Ponto"-Witwe Ignes Ponto will gegen "Baader-Meinhof"-Produzenten klagen

Ignes Ponto beabsichtigt laut Hinweisen des Magazins "Der Spiegel" nun eine Klage gegen die Filmemacher von "Der Baader-Meinhof-Komplex" vorzunehmen.

Die Witwe des durch die "Rote Armee Fraktion" getöteten Jürgen Ponto möchte nämlich mit ihrer Klage bewirken, dass die Mordszene nicht mehr ausgestrahlt wird, da es sich um Geschichtsfälschung handeln würde. Ignes befand sich nämlich während der Schüsse nicht auf der Terasse, sondern in einem Zimmer nebenan.

"Die Szene ist nach Abwägen aller uns zur Verfügung stehenden Informationen entstanden. Hätte sich für uns aus den Recherchen ergeben, dass Frau Ponto die Tötung ihres Mannes aus nächster Nähe mitansehen musste, hätten wir das natürlich so gedreht", so Produzent Bernd Eichinger zum "Spiegel".


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WebReporter: Aguirre, Zorn Gottes
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Produzent, Witwe
Quelle: www.20-cent.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2008 14:28 Uhr von TrangleC
 
+8 | -1
 
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Albern. Wenn alle Filme die sich auf tatsächliche Ereignisse beziehen 100% korrekt sein müssten...

Andererseits wär das vielleicht garnicht so schlecht. Dann gäbe es diese ganzen ekligen Ami-Kriegsfilme nicht.
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02.11.2008 11:42 Uhr von The.Avenger
 
+1 | -0
 
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Ich glaube Bernd Eichinger, dass er versucht hat, die Geschichte nach bestem Wissen und Gewissen zu drehen. Einige Angaben über den Ponto-Mord sind nun mal widersprüchlich in den Aussagen der Beteiligten (auch Terroristen).

Allerdings ist es auch relativ unerheblich, WO genau nun Frau Ponto bei den Todesschüssen auf ihren Mann stand, ob sie es nun von der Terrasse aus oder im Zimmer mitansehen musste, wie ihr Mann starb, es ist so oder so grausam genug gewesen.

Ferner sollte man auch noch bedenken, dass Frau Ponto bereits ihr Bundesverdienstkreuz an H. Köhler zurückgeschickt hat, weil sie und ihre Familie mit dem ganzen Film nicht einverstanden sind, da der Film zu wenig auf das Leid der Opfer einginge und einige Leute und der Terror angeblich glorifiziert würde.
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02.11.2008 16:58 Uhr von Hawkeye1976
 
+1 | -0
 
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Zu der Sache Bundesverdienstkreuz: Wie ernst soll man die Hinerbliebenen eines Opfers nehmen, wenn diese den Bundespräsidenten für die Veröffentlichung eines Films verantwortlich machen bzw. dafür, dass der Bundespräsident sich nicht über die im GG garantierte Kunstfreiheit hinweggesetzt und den Film "verboten hat"?

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