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München: Bei Verhandlung möchte Angeklagter dem Richter Sexpraktiken vorführen

Einem Mann (50) wurde von der Staatsanwaltschaft Vergewaltigung, Freiheitsberaubung und Körperverletzung vorgeworfen. Was er vorher als vermeintlichen Spaß ansah, wurde jetzt Gegenstand einer Gerichtshandlung vor dem Münchener Landgericht.

Der Mann war am 15. August dieses Jahres bei einem Motorrad-Stammtisch und lernte dabei eine 46-jährige Frau kennen. In den Morgenstunden ging sie mit ihm in seine Wohnung und stand vermutlich einem Sexabenteuer nicht ablehnend gegenüber. Dann überschlugen sich die Ereignisse.

Er stieß sie aufs Bett, zog ihr die Hose aus und fesselte sie ans Bett. Sie sagte noch "Des ist a Gaudi, oder?", um sie dann nach Misshandlungen mit Sexspielzeug zu vergewaltigen. Vor dem Richter wolle er wiederholt mit Verrenkungen die praktizierten Sex-Positionen vorführen. Der Prozess dauert an.


WebReporter: jsbach
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: München, Anklage, Richter, Verhandlung, Sexualität, Angeklagt
Quelle: www.tz-online.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2008 12:12 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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In der Quelle wird es ja noch dramatischer geschildert u.a. er habe sich vor den Richtertisch geworfen um die Sex-Erlebnisse in praxi vorzuführen. Für mich persönlich ein Irrer und ich habe auch bewusst den Namen der Motorradmarke weggelassen. Aber wie das Gericht entscheidet und eine Mitschuld der Frau einräumt...?
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01.11.2008 12:39 Uhr von mustamakkura
 
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wieso ist er ein Irrer, nur weil er auf etwas außergewöhnliche Praktiken steht? Ist selbst auch nicht mein Fall, aber jedem das seine...
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01.11.2008 12:41 Uhr von Carry-
 
+7 | -0
 
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irgendwie selber schuld: also nicht die frau, sondern der typ.
bei einem wildfremden partner sollte man auf solche praktiken vielleicht verzichten. mal abgesehen davon, dass sowas vertrauen voraussetzt, kann man bei einem fremden partner nie sicher sein, ob bzw. mit was er letztendlich einverstanden ist.
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01.11.2008 12:49 Uhr von G.B.hindert
 
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01.11.2008 14:00 Uhr von -=trespasser=-
 
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@ G.B.hindert zum glück bist du KEIN richter!!!
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01.11.2008 14:36 Uhr von Python44
 
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Am frühen Morgen nach einem Bikerstammtisch: waren die beiden hackedicht und sie wollte sich mal so richtig von einem langhaarigen harten tätowierten Biker bürsten lassen... Als Ex-Fahrer der besagten Marke kenne ich die Sorte mittelalter Biker-Groupies, hab mich aber (glücklicherweise) nie auf so ein Niveau herabziehen lassen !

In der Quelle steht, dass er sie nach 10 Minuten gehen ließ als sie heulte - man kann dem Typ sicherlich mangelndes Einfühlungsvermögen in die Bedürfnisse einer Frau unterstellen, aber unter Vergewaltigung stelle ich mir was anderes vor...
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02.11.2008 00:22 Uhr von ZTUC
 
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@Python44: In der Quelle steht, dass die Frau versucht hat sich zu wehren und der Biker dann drohte noch härter vorzugehen. Für mich ist das eindeutig eine Vergewaltigung.

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