01.11.08 11:11 Uhr
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Tarifstreit: Erste Arbeitsniederlegungen in der Metall- und Elektroindustrie

Im Lauf der aktuellen Tarifrunde der IG-Metall ist es in mehreren deutschen Bundesländern zu ersten Warnstreiks gekommen, nachdem die Gewerkschaft ein Angebot der Arbeitgeber in Höhe von insgesamt 2,9 Prozent abgelehnt hat.

Die Protestaktionen sollen am kommenden Montag noch weiter ausgeweitet werden, um der Gewerkschaftsforderung in Höhe von acht Prozent mehr Lohn für die 3,6 Millionen Beschäftigten des Metall- und Elektrogewerbes Nachdruck zu verleihen.

In den Bezirken Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen werden die Verhandlungen am 11. bzw. 13. November fortgesetzt - beide Regionen stehen im Fokus der Verhandlungsparteien, da dort in den letzten Jahren jeweils Pilotabschlüsse zustande kamen.


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WebReporter: vostei
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Elektro, Metal, Tarif, Metall, Tarifstreit
Quelle: www.tagesschau.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.11.2008 10:04 Uhr von vostei
 
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Das Angebot von 2,1 Prozent + einmalig 0,8 in den letzten Monaten diesen Jahres deckt nicht einmal das, was durch die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge und die Inflation "gefressen" wird - kein Wunder, dass die Gewerkschaft von "unanständig" im Zusammenhang mit diesem "Angebot" spricht.
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01.11.2008 11:52 Uhr von Yes-Well
 
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Ist doch kein Problem. Leute, wir schmeißen 1/3 der Belegschaft raus, und der Rest bekommt die geforderte erhöhung.

Manche bekommen echt nichts mit. Haben die sich mal die Prognosen für Nächstes Jahr angesehen?

Der Schrotthandel bricht gerade zusammen. Bei den meisten Händler bekommt man schon kein Geld mehr für sein Altmetall. Weil kein mehr gebraucht wird.

Hier gibt es ein Werk, Schöllerwerke heißen die, die haben über 1000 Mitarbeiter. Die stellen um auf Kurzarbeit. Keine Aufträge mehr vorhanden.

Aber hauptsache die Fordern mehr Lohn.
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01.11.2008 12:03 Uhr von vostei
 
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@Yes-Well: Ich hätte kein Problem damit, wenn mann das Lohnniveau auf den Stand 2003 zurückschrauben würde:

- wenn die Preise für Lebensmittel, Sprit und Miete auch entsprechend gesenkt werden würden

und ich die gleiche Menge Arbeit wie damals zu verrichten hätte... (Traum) ^^

worauf will ich wohl hinaus? Hm?

Die Herrschaften haben fünf Jahre Profit abgeschöpft und mein Geld wird trotz "Lohnerhöhungen" immer weniger wert. Allein um auf 0 zu bleiben müsste ein Tarifabschluss von ca 5-6 Prozent her...
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01.11.2008 14:00 Uhr von papa-schlumpf1970
 
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@ Yes-Well: Bist Du etwa einer von denen, der der den Mist unserer sogenannten "Experten" vertraut?

Wenn ich mir die reale Wirtschaftsentwicklung / Lohnentwicklung der letzten Jahre anschaue, kann ich mich nur wundern, wieso jemand so einen Unsinn glauben kann.
In der Wirtschaft geht es mal bergauf mal bergab.
-Wenn es bergab geht: "Keine Lohnerhöhung, es geht bergab."
-Wenn es aufgeht heißt es: "Keine Lohnerhöhung, sonst ist der Aufschwung in Gefahr."

Die Fakten sprechen eine deutliche Sprache:
Unternehmenseinkommenswachstum*: 39 %
Bruttolöhne/-gehälter*: -3%

* innerhalb der letzten 7 Jahre, real (verbraucherpreisbereinigt)
Quelle: http://www.jjahnke.net/...

----

Übrigens:
reale Lohnerhöhung = Lohnerhöhung - Inflation
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01.11.2008 14:35 Uhr von papa-schlumpf1970
 
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Nachtrag: Wenn also eine Gewerkschaft 8% mehr Lohn fordert und am Ende rund 4% rauskommt, dann ist das bei 3,2% Inflation eine reale Lohnerhöhung um 0,8%. (nicht berücksichtigt die realen Lohnstagnation/-kürzungen der letzten Jahre)

Noch gravierender: Ein Hartz IV-Empfänger, dessen Leistungen nicht erhöht werden, hat eine reale Kürzung von 3,2% zu verkraften!
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01.11.2008 20:32 Uhr von jsbach
 
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Für mich eine: Frechheit. Inflationsrate über dem Lohnabschluss und nur weil Öl/Benzin billiger geworden ist, fällt die auch nicht auf Null zurück.
Wie viele schreiben -ich bin weiß Gott kein Linker - aber bei den satten Gewinnen, soll die Unternehmen auch, dem "arbeitenden Humankapital" auch daran teilhaben lassen?
Normalerweise ist es so gewesen. Forderung der Gewerkschaft durch zwei ist Tarifabschluss. Also etwas über vier Prozent. Dann hat man auch nicht den Teufel mehr, aber zumindest einen Infl.-Ausgleich.
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01.11.2008 21:06 Uhr von KingPR
 
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Sollen sie: die 8% mehr Lohn ruhig bekommen. Wenn der Gewinn danach nicht mehr stimmt werden halt welche vor die Tür gesetzt.
Können sie sich dann selbst zuschreiben.

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