01.11.08 10:51 Uhr
 532
 

Wiesbaden: 500.000 Euro Vergleich wegen Diskriminierung gescheitert

Als Sule Eisele-Gaffaroglu ihrem Arbeitgeber, der R+V Versicherung, bekannt gab das sie schwanger sei, wurde sie von einer Arbeitsstelle im Außendienst abgezogen. Für sie wurde dann ein Mann eingestellt mit besseren Konditionen. Nach dem Mutterschutz bekam sie dann einen weniger bezahlten Posten.

Nach dieser Erfahrung reichte sie beim Arbeitsgericht Wiesbaden eine Klage ein wegen Diskriminierung. Sie wirft der R+V Versicherung vor, dass diese Maßnahme nur ergriffen wurde, weil sie türkischer Abstammung und eine Frau sei. Sie gab weiter an, dass sie deswegen einen Nervenzusammenbruch erlitt.

Der Anwalt der R+V Versicherung verweigert jeden Vergleich und sagte aus, "Wir werden wegen der Sache keinen Cent zahlen". Das Urteil der Richter wird am 16. Dezember erwartet.


WebReporter: majkl
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Euro, Vergleich, Wiesbaden, Diskriminierung
Quelle: www.faz.net

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ex-Paralympics-Star Oscar Pistorius wurde bei Gefängnisschlägerei verletzt
Moskau: Russischer Geheimdienst vereitelt angeblich Terroranschlag zu Neujahr
Österreich: Gasstation-Explosion fordert einen Toten

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
01.11.2008 09:15 Uhr von majkl
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich finde das so eine Klage ein Witz ist und den Vorwurf der Diskriminierung sehe ich da persönlich nicht. Aber man kann es ja mal versuchen ein Haufen Kohle abzuzocken.
Kommentar ansehen
01.11.2008 11:14 Uhr von Hier kommt die M...
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
hmm: Die neue Stelle war nicht schlechter bezahlt, sie war lediglich im Innendienst, wo sie im Versicherungsgewerbe natürlich keine Provisionen bekommt. Insofern hätte sie zwar nicht weniger Gehalt, wohl aber im Endeffekt weniger Verdienst wegen der wegfallenenden Provisionen.

Wie lange sie wohl bei der entandenen Differenz für die halbe Million hätte arbeiten müssen? lol..mit Sicherheit ne ganze Weile^^

Die Firma sagt übrigens, sie hätte schlecht gearbeitet und damit wäre sie im Außendienst natürlich eher schädlich in dem Gewerbe.

Die Klage ist ein völliger Witz, weil die Summe absolut überzogen ist. Außerdem holt die mal wieder die übliche Rassismuskeule raus, weil sie türkischstämmig ist..lachhaft, denn sie sieht sehr "integriert" aus.

http://www.hr-online.de/...
Kommentar ansehen
01.11.2008 12:03 Uhr von Hier kommt die M...
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
jup: aber mit 500.000 hätte sie ne ganze Weile finanziell ausgesorgt gehabt..auf die bequeme Art..^^

Und bis die Kohle aus wäre, würde sich keiner mehr an den Namen erinnern.
Kommentar ansehen
01.11.2008 15:49 Uhr von Wanne85
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Es gab auch schon Gerichtliche sachen von Deutschen Damen aus. Also beschuldigt hier mal nicht direkt die Türkisch / Ausländischen Menschen.

Eine Frau die Schwanger ist, sollte so nun wirklich nicht diskrimiert werden.

Aber ich gebe auch zu das es falsch ist, wenn sie sagt sie wurde diskrimiert weil sie Türkisch Abstämmig wäre. Schwachsinn sowas.
Kommentar ansehen
01.11.2008 16:44 Uhr von G.B.hindert
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Direkt entlassen: und wenn möglich noch ne Gegenklage einreichen!

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Ex-Paralympics-Star Oscar Pistorius wurde bei Gefängnisschlägerei verletzt
Moskau: Russischer Geheimdienst vereitelt angeblich Terroranschlag zu Neujahr
Österreich: Gasstation-Explosion fordert einen Toten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?