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Ulm: Kaulquappen gesund aus dem All zurück

Die Universität Ulm informierte am heutigen Freitag darüber, dass die 35 Kaulquappen des Krallenfroschs unversehrt mit einem Sojus-Raumschiff TMA12 in Kasachstan gelandet sind. Sie waren in eigens dafür entwickelten Aquarien zur internationalen Raumstation ISS entsendet worden.

Die Kaulquappen waren insgesamt zwölf Tage im All. Dort wollte man mittels Tests in der Schwerelosigkeit ergründen, wie sich ihr Gleichgewichtssinn verhält. Das soll den Forschern helfen, Rückschlüsse auf uns Menschen zu ziehen.

Man hatte schon drei Mal Kaulquappen ins All ausgesendet, aber diesmal schafften sie es erstmalig, bereits zweieinhalb Stunden nach der Landung das Schwimmverhalten der Tiere zu analysieren. Nun werden bei den "All-Kaulquappen" und einer Kontrollgruppe zyklisch die Schwerkraftsensoren überprüft.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: All, Ulm
Quelle: www.freenet.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2008 21:42 Uhr von corazon
 
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Was man nicht mittlerweile oben in den Forschungsstationen alles an Experimente durchführt, ist ja sensationell. Mich würde aber interessieren, wie man herausfiltert, was tatsächliche Gleichgewichtsstörungen sind und was Muskelschwäche aufgrund des langen Weltraumaufenthaltes. Stelle ich mir bei Tieren schwierig vor.
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31.10.2008 22:02 Uhr von ophris
 
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Kosmische Strahlung: mich würde interessieren, ob die Tiere eventuell Schäden durch die recht harte kosmische Strahlung genommen haben.
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01.11.2008 07:27 Uhr von Jerryberlin
 
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Ein kleiner Schritt für die Frösche: Ein großer für die Kaulquappen!
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01.11.2008 08:54 Uhr von ophris
 
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@hostmaster @terrorostorm: Super Kommentare :-)

Meine Frage relativiert sich durch die Aussage von terrorstorm. Ich hatte zunächst auch die Strahlenempfindlichkeit der Tiere im Kopf - aber auch keine Höhenstrahlung wie beim Fliegen?

Ist diese imaginäre Grenze vielleicht der Van-Allen-Gürtel?
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01.11.2008 10:19 Uhr von vostei
 
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01.11.2008 15:57 Uhr von vostei
 
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@Terrorstorm: das ist auch kein Wunder - die Apollobesatzungen, die zum Mond unterwegs waren bekamen etwa sechs bis sieben mSv ab innerhalb der acht oder neun Tage der jeweiligen Mission. Das ist ungefähr so viel, wie wir hier außen in naja - so drei, vier Jahren verkraften müssen.

Es ist nun mal so, dass man bei Astronauten eine gewiss höhere Strahlenexposition in Kauf nimmt - und nochwas der Van-Allen-Gürtel eigentlich zwei sind - einer in ca 1.000 bis 6.000 km Distanz, ein weiterer in 20.000 km Distanz, soooo arg ist das Richtung Mond garnicht...

Kritischer wird´s erst wenn es Richtung Mars geht, da kann man aber das Raumschiff mit Wassertanks abschirmen und außerhalb tragen die Astronauten ohnehin Anzüge, die TEILWEISE schützen - eine weitere Möglichkeit besteht darin Medizin zu benutzen, die die Möglichkeiten, wie Mensch die Strahlung verkraftet etwas erweitert, bzw ältere Leute auf die Mission zu schicken - auch die packens besser mit der Strahlung als Junge...

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