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Quartalsergebnisse bei internationalen Ölmultis steigen auf Rekordniveau

Der US-Konzern Chevron gilt als zweitgrößter US-Ölkonzern. Nun hat das Unternehmen überraschend positive Quartalsergebnisse für den Zeitraum Juli bis September gemeldet. Chevron steigerte seinen Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 100 % auf 7,9 Milliarden US-Dollar.

Dabei verhinderten die Umweltkatastrophen am Golf sowie gestiegene Preissensibilität beim Ölverbrauch ein "Weiter so wie bisher". Ohne die Wirbelstürme an der US-Golfküste wäre der Gewinn sogar noch einmal rund 400 Millionen US-Dollar höher ausgefallen, hieß es dazu weiter.

Bereits im Vorfeld hatten die Nummer 1 der US-Branche, Exxon Mobil sowie die britisch-niederländische Shell, Quartalszahlen vorgelegt. Exxon wies mit 14,8 Millionen US-Dollar sogar den höchsten jemals ausgewiesenen Quartalsgewinn überhaupt aus.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Rekord, Quartal
Quelle: www.ftd.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2008 22:02 Uhr von Mag-Lite
 
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Krank: Es sind 14,8 Milliarden Dollar. Nicht Millionen.
Und das alle 3 Monate. Einfach nur krank.
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01.11.2008 00:00 Uhr von uss_constellation
 
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Kein Wunder: Je krasser der Preisanstieg aufgrund der Nachfrage und der Spekulanten in den vergangenen Monaten war, desto größer war der Spielraum für diese Konzerne kleinere Preissteigerungen zur Gewinnmaximierung darin zu verstecken. Die Rekordgewinne sind für mich eine völlig logische Konsequenz aus den letzten Monaten. Die Mitnahmementalität entspricht dem kapitalistischen System. Dass der Rest der Gesellschaft daran krankt, interessiert erstmal nicht. Zu erkennen, dass dies die Finanzkraft der eigenen Kundschaft langfristig einschränken wird, erfordert Weitblick, den diese Konzerne wohl nicht haben. Die Welt hat in diesem Jahr erheblich an fossilen Brennstoffen eingespart. Und das Einsparen wird weitergehen. Wer ein sparsames Auto gekauft hat oder sein Haus besser gedämmt hat, wird das nicht wieder verkaufen oder wegreissen. Entsprechend bescheiden werden die Zahlen fürs vierte Quartal und im nächsten Jahr ausfallen, sofern es nicht wieder so eine absurde Preisralley gibt.

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