31.10.08 12:29 Uhr
 1.068
 

Auto-Unfall: Diese Fehler gehen ins Geld

Wenn es gekracht hat, gilt es einige wichtige Dinge zu beachten, damit es bei der Schadensregulierung später keinen Ärger gibt. Auf Platz eins der Fehlerliste im Schadensfall: Die Polizei bei vermeintlichen "Bagatellschäden" nicht anzurufen. Vorsicht, der Schuldige könnte sich später rausreden.

An zweiter Stelle: Vergessen, wichtige Daten wie Fahrer, Versicherung und Kennzeichen aufzunehmen sowie Fotos vom Schaden zu machen. Personalausweis ist ein Muss. Dritter Fehler: Gegen Zahlung eines "Handgelds" die Versicherung zu umgehen. Als Laie kann man den Schaden oft nur schwer einschätzen.

Rang vier: Blind darauf vertrauen, dass der Schuldige den Schaden selbst später meldet. Dies muss sofort passieren. Fehler Nummer fünf: Eine falsche Angabe bei der Versicherung kann zur Zahlungsverweigerung führen. Die Liste setzt sich fort.


WebReporter: Dat_Schumi
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Auto, Unfall, Geld, Fehler
Quelle: www.autobild.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Neue Audis für die Bayern-Kicker
Ab sofort härtere Strafen in Sachen Rettungsgasse, Handy am Steuer uvm.
Neue Gesetze und Regelungen 2018 (Kfz-Steuer, Winterreifen, eCall)

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.10.2008 13:08 Uhr von s8R
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Na interessant, jetz weis ich dass ich keine Unfälle baun darf.
Kommentar ansehen
31.10.2008 13:43 Uhr von coolio11
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
nicht erwähnt wurde: dass es bei den Versicherungen Formulare gibt, die sehr hilfreich sein können. Sie sind einfach und übersichtlich gestaltet. Ich hab so ein Papier immer griffbereit im Handschuhfach.

Ein Autofahrer hatte vor Jahren mal versehentlich mein geparktes Auto beschädigt. Er hatte freundlicher Weise auf meine Rückkehr gewartet und da er sich bereit erklärte, mit mir gemeinsam den Fragebogen auszufüllen und zu unterschreiben, konnte ich ohne Probleme auf das Herbeiholen der Polizei verzichten. Die Versicherung hat den Schaden auch innerhalb kurzer Zeit geregelt, alles lief einwandfrei.
Ich kann jedem nur empfehlen, immer so ein Papier im Handschuhfach dabei zu haben.
Kommentar ansehen
31.10.2008 14:00 Uhr von coolio11
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@DrTroy: ich kann dir nur insoweit zustimmen, dass man in der Tat sehr vorsichtig sein sollte darin, was man zugibt und was nicht. Wer mehr zugibt, als er Schuld war, kann das später in aller Regel nicht mehr rückgängig machen.

Aber der von dir gewählten Formulierung kann ich keinesfalls zustimmen, dass man auch dann keine Schuld zugeben soll, wenn man genau weiß, dass man Schuld hatt. Warum denn nicht, wenn die Sache eindeutig ist??

In der Anfangszeit, ich hatte erst kurz den Führerschein, habe ich mal einen Unfall verursacht. Die Sache war völlig klar, denn ich hatte die Vorfahrt genommen. Ich habe sofort die Schuld anerkannt und bin auch heute noch der Überzeugung, dass ich richtig gehandelt habe.

Warum um alles in der Welt hätte ich bestreiten sollen, dass die Schuld nicht bei mir lag? Es gab doch nicht den geringsten Zweifel!
Bestreiten um des Bestreitens willen? Nein Danke!
Kommentar ansehen
31.10.2008 15:44 Uhr von Schwertträger
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@coolio: Als Laie kann man meist nicht abschätzen, WIEVIEL Schuld man hat.
Gerade als Anfänger sieht man sich oft komplett in der Schuld, obwohl man bspw. nur zu 50% Schuld hat, weil man, sagen wir, die Vorfahrt genommen hat, der andere aber viel zu schnell unterwegs war. Dann trifft denjenigen eine, mitunter nicht kleine, Mitschuld.

Deswegen muss man ja auch nichts abstreiten, sondern einfach nur NICHTS dazu sagen.
So schwer ist es doch nicht, um den heissen Brei herumzureden und zu sagen "um die Feinheiten soll sich die Versicherung kümmern".
Kommentar ansehen
31.10.2008 20:52 Uhr von Shakotai
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Nur ergänzend zu Schwertträger Die Haftpflichtgesetzgebung ist auf den ersten Blick nicht sonderlich umfangreich (BGB §§ 823 ff), wenn man den Palland und/oder andere Ergänzungen hinzunimmt, fällt einem leicht der Kinnladen herunter und man hat länger danach zu suchen. Zudem kommen oft unsere moralischen Haftungsvorstellungen mit den tatsächlich rechtlichen in Konflikt. (zum Beispiel, moralisch: ich habe dem geholfen und mir ist was von seinen Sachen kaputt gegangen, Also sollte ich ihm das zahlen. rechtlich jedoch : Auftraggeberhaftung, also der dem geholfen wurde haftet)

Die von Dr. Troy getätigte Äußerung ist aus dieser Sicht schon mal richtig. Zum Unfallhergang (Darum kommt man nicht herum) so sachlich wie möglich äußern, jedoch keinerlei Schuldzuweisungen oder -Annerkenntnisse tätigen. Die Aussage komplett zu verweigern, macht hier wenig Sinn, man kann sie jedoch, wenn man sehr unsicher ist, auf einen Zeitpunkt nach rechtlicher Konsultation verschieben.

Sehr empfehlenswert ist der Vorschlag von Coolio11. Die meistens mit den Versicherungspolicen ausgelieferten Europäischen Schadensberichte sollten wirklich in jedem Handschuhfach liegen und entweder allein oder zusammen mit dem Unfallgegner ausgefüllt werden.
Sie ersetzen aber in keinem Fall die Benachrichtigung der Polizei! Im Gegenteil, die Versicherungen verlangen zumeist eine Einschaltung der Polizei zur Aufnahme des Schadenherganges. Nur bei Bagatellunfällen, wie von Coolio beschrieben verzichten die Versicherungen unter Umständen darauf. Allerdings ist die Grenze bei Bagatellunfällen fließend, im Allgemeinen werden hier leichte Lackschäden angenommen. Jedoch auch hier kann es erhebliche Unterschiede geben. Bei einem alten Auto kann ein kleiner Lackschaden möglicherweise auspoliert werden, Kosten vielleicht 100 €. Bei einem neuerem hochwertigem Auto und/oder Sonderlack kann die Lackreparatur schon leicht die 1000 € überschreiten. Ob dieses dann noch als Bagatelle gewertet wird ist von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich. Besonders die Billigversicherer fallen hier oft negativ auf.

Refresh |<-- <-   1-5/5   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nordrhein-Westfalen: V-Mann des LKA soll Attentäter Anis Amri angestiftet haben
BMW: Razzia des Bundeskartellamts
Australien: Rekord-Belohnung für Aufklärung von Frauenmorden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?