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Russland: Studie belastet Theorie über das Aussterben der Mammuts

Bislang war es Stand der Dinge, dass das urzeitliche Mammut aufgrund der paläolithischen Jäger der Gattung Homo sapiens ausgestorben sei. Doch Untersuchungen an Mammutknochen ergaben, dass die tonnenschweren Tiere an schweren Knochenkrankheiten litten.

Wassili Senin, Mitarbeiter am Institut für Archäologie und Ethnografie, hatte Knochen der Urzeitelefanten untersucht und dabei Anzeichen für Osteoporose, Knochenerweichung und andere krankhafte Veränderungen am Skelett festgestellt. Somit waren die Tiere auch für Menschen leichter erlegbar.

Die Menschheit aber sei nicht für das Aussterben verantwortlich. Der russische Wissenschaftler vermutet geologische und ökologische Ursachen. Mammute lebten bis zum Ende der letzten Eiszeit (Pleistozän) vor rund 10.000 Jahren in den Steppen der eiszeitlichen nördlichen Halbkugel.


WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Russland, Erbe, Theorie, Aussterben, Mammut
Quelle: de.rian.ru

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2008 12:32 Uhr von DeputyJohnson
 
+25 | -0
 
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Man sieht: Es ist eine Mischung aus vielem. Es gibt nicht EINE Ursache für das Aussterben...
Gute News, 5 Sterne ;)
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31.10.2008 13:06 Uhr von El-Garcia
 
+17 | -1
 
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Gut so: Endlich sind wir Menschen mal nicht Schuld am aussterben einer Spezies xD
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31.10.2008 15:35 Uhr von Guschdel123
 
+5 | -0
 
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Erstmal: Gute News, was fehlt wäre eine Information über die Anzahl der untersuchten Knochen. Wird ja auch leider in der Quelle nicht gegeben, ist aber wichtig. Nur weil 10 von 30 Menschen Ostheoporose (rein fiktive Zahlen) haben, sterben wir ja nicht gleich aus...Wenn jetzt 10 von 30 Mammuts leicht zu erlegen sind, würden sie auch nicht sofort ausgerottet. Je weiter wir in der Technik in die Zukunft schreiten, desto besser lernen wir die Vergangenheit kennen.
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31.10.2008 15:39 Uhr von MR-T
 
+4 | -0
 
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Es gibt nicht eine Ursache aber manchmal eine Hauptursache ;-). Im Laufe der Evolution sterben immer wieder Rassen aus, dass ist "natürlich", dafür entwickeln sich neue oder alte passen sich an und entwicklen sich weiter. Momentan haben wir aber das Problem, dass der Mensch massiv fast überall in die Lebensräume von Tieren und Pflanzen eingreift, so dass der natürliche Prozess gestört ist. Ein bisschen vergleichbar mit extremen Naturkatastrophen, wie der vermutliche Meteoriteneinschlag bei Mexiko. Normalerweise erholt sich Tier- und Pflanzenwelt durch Anpassungen wieder, aber der Mensch ist ja kein einmaliges Ereignis sondern forciert eine ständige Veränderung, da fällt die Anpassung vermutlich schwer.
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31.10.2008 15:51 Uhr von Guschdel123
 
+1 | -0
 
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@ MR-T: Der ist nicht nur vermutet...In Yucatán gibt´s dazu beweise, wenn man sich nur mal das Satellitenbild anschaut. Es gibt einen Ring aus versch. Gebirgsketten. Dieser Einschlag war vor ~65 Millionen Jahren und der Meteorit hat einen Durchmesser von 7-10 Kilometern. Ich selber war schon auf einer Rundreise in Yucatán, wo man solche Satellitenbilder gezeigt bekommen hatte, sehr imposant muss ich sagen. Der Haken an der ganzen Sache: Das Aussterben und der mutmaßliche Einschlag liegen rund 200-300.000 Jahre auseinander.
Quelle: http://www.chinatoday.com.cn/...
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31.10.2008 15:52 Uhr von Tleining
 
+0 | -2
 
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neu? Also so neu ist das imo nicht. Als ich vor Jahren mal mit der Schule (Grundschule oder OS) im Museum war, wurden als Gründe für das Aussterben der Mammuts die Klimaveränderung und die mangelnde Anpassungsfähigkeit der Tiere angeführt. Der Mensch spielte zwar auch eine Rolle, aber bei der Jagd nach Mammuts sind immer auch Menschen gestorben, deshalb war das nach damaligen Stand der Dinge nicht ausschlaggebend. Weiß nicht warum das jetzt von der Quelle als große Neuigkeit dargestellt wird. Eindeutig war da nie was.
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31.10.2008 15:54 Uhr von Guschdel123
 
+1 | -0
 
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Nachtrag: @ El-Garcia: Naja die Quelle sagt, dass die Mammuts somit für die Homo Sapiens leichter zu erlegen gewesen wären. Also 50:50 ;D
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31.10.2008 18:26 Uhr von Babalou2004
 
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auch hier wieder der Mensch nimmt sich einfach zu wichtig.
Babalou
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31.10.2008 19:35 Uhr von ophris
 
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Veränderung der Vegetation: hier in SN gab es mal eine News in der erklärt wurde dass das Aussterben der Mammuts mit der Veränderung der Vegetation zusammen hängt.

Durch einen Wechsel von Kalt- und Warmzeiten verändert sich natürlich auch die Flora. Sprich die Mammuts hätten sich entweder einem anderen Nahrungsangebot anpassen müssen, oder mit Ihrer Nahrung migrieren.

Da sich in den nördlichen Permafrostböden recht viele Mammuts finden lassen, kann man eigentlich von einem geschichtlich recht plötzlichen Ereignis ausgehen, welches in "kürzester Zeit" viele Tiere umbrachte.

Die von den Forschern und vom Autor wieder gegebenen Befunde deuten auf eine verschlechterte Ernährungssituation der Tiere hin.

@Ralph: Tolle News die ich auch entsprechend bewertet habe.

LG,

ophris :-)

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