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Australien lehnt deutschen Einwanderer ab - Grund ist sein behinderter Sohn

Seit zwei Jahren bereits arbeitet der deutsche Arzt Bernhard Moeller im südaustralischen Bundesstaat Victoria. Doch statt der dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung erhielt der Mediziner nun eine Ablehnung. Sein behinderter Sohn sei eine "Belastung für die Allgemeinheit", teilten die Behörden mit.

Moeller bezeichnete die Reaktion auf sein Gesuch als "traurig und empörend", wie er gegenüber dem Fernsehsender ABC erklärte. Dabei gibt es derzeit sogar einen chronischen Ärztemangel in der Region. Doch wegen des "Down-Syndroms" seines Sohnes hielten sich die Behörden streng an ihre Auflagen.

Die dauerhafte Behinderung seines Sohnes stelle eine "langfristige finanzielle Belastung des Gesundheitssystems" dar, hieß es. In Australien kann Einwanderern, die bestimmte Gesundheitsvorgaben nicht erfüllen, die dauerhafte Aufenthaltserlaubnis entzogen werden.


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WebReporter: Ralph_Kruppa
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutsch, Australien, Sohn, Grund, Einwanderer
Quelle: www.n-tv.de

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90 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.10.2008 10:10 Uhr von Ralph_Kruppa
 
+9 | -1
 
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Noch ne Ergänzung: Erst vor wenigen Tagen kam folgende Nachricht über den SN-Ticker:

http://www.shortnews.de/...
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31.10.2008 10:17 Uhr von tullamore_dew
 
+15 | -5
 
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naja Man könnte es ja auch über staatliche Verträge regeln, dass der Vormund die finanziellen Kosten für Medikamente & Behandlungen/Untersuchungen tragen muss...

Somit würde der Einwanderung geldlich gesehen nichts mehr im Wege stehen
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31.10.2008 10:19 Uhr von borgworld2
 
+49 | -26
 
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Das mag hart klingen, aber sie haben recht.
Es ist eine "langfristige finanzielle Belastung des Gesundheitssystems" und das gilt es natürlich zu vermeiden.
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31.10.2008 10:23 Uhr von Major_Sepp
 
+61 | -14
 
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borgworld2: Weißt du, wenn unsere Regierung genauso Argumentieren würde müssten wir mindestens 2 Millionen Leute rauswerfen...
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31.10.2008 10:30 Uhr von borgworld2
 
+73 | -10
 
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@Major_Sepp: Da wäre ich dafür!
Natürlich nur BEVOR man sie eingebürgert hat.
Danach hat man sie am Hals und muss sich um sie kümmern.
Meiner Ansicht nach hat der Staat erstmal für das Wohl der eigenen Bevölkerung zu sorgen.
Wir sind nicht die Heilsarmee und das Geld liegt nicht auf der Strasse, jeder Arbeitnehmer muss dafür hart arbeiten und es ist ja nicht so, dass wir keine Hilfprojekte unterstützen oder so.
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31.10.2008 10:37 Uhr von Major_Sepp
 
+15 | -6
 
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borgworld2: Da kann ich dir nur voll zustimmen!

Die Australier werden es in dieser Hinsicht aber immer leichter haben. Dadurch, dass sie komplett abgeschottet vom restlichen Teil der Welt sind entscheiden tatsächlich sie es selbst wer rein darf und wer nicht.
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31.10.2008 10:46 Uhr von the-driver
 
+33 | -52
 
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31.10.2008 11:04 Uhr von idomsa
 
+13 | -9
 
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@ Wolfsburger: In der Tat, das war auch mein erster Gedanke. Bin ich jetzt ein Nazi?
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31.10.2008 11:29 Uhr von jonadei
 
+22 | -25
 
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@Driver: Ich habs mir auch gedacht. Diese ganzen egozentrischen Klappspaten hier. Versetzt ihr euch da mal in die Lage der Familie. Man versichert sich ja schließlich dementsprechend, um solche Kosten zu mindern. Ich finde die meisten Reaktionen einfach nur disqualifizierend, unüberlegt und in erster Linie menschenverachtend.
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31.10.2008 11:34 Uhr von Siddhartha68
 
+17 | -6
 
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@Wolfsburger: Dass genau Du Dich über wenig Leistungswillige echaufieren musst, ist mir ein Rätsel. In einem anderen Thread gibst Du offen zu, dass Du für lieber Stütze kassierst und das fehlende Geld schwarz erarbeitest. Wo ist denn da der Unterschied zwischen denen und Dir ?
Nein, die ehrlichen Arbeitnehmer in diesem Land ernähren nicht die gesamte Welt, sondern Leute wie Dich. Und unter den 80 Mio. Menschen bist Du mit Sicherheit mit Deiner Einstellung zur Arbeit nicht dabei, den Rest der Menschheit mit zu finanzieren.
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31.10.2008 11:40 Uhr von dirkdetolle
 
+9 | -5
 
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endlich mal die warheit: das sind auch meine Worte
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31.10.2008 11:41 Uhr von Nordwin
 
+13 | -7
 
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behinderte unerwünscht


was für eine geniale werbung für Australien oO


ne ernsthaft, die begründung find ich iwie einfach nicht in ordnung, besonders wenn jemand in dieser region auch direkt mithelfen würde die lebensumstände zu verbessern (was n arzt halt so macht), denn dann kann man ja gleich anfangen behinderte nur noch als belastung für den staat zu sehen und so gut wie möglich ausm verkehr zu ziehen.
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31.10.2008 11:50 Uhr von jonadei
 
+12 | -20
 
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Es erinnert einfach: zu stark an das lebensunwerte Leben des 3. Reichs
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31.10.2008 12:02 Uhr von erdengott
 
+17 | -4
 
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Ganz normal für Einwanderung: Es ist weltweit absolut üblich nur Leute einwandern zu lassen die wirtschaftlich Vorteile fürs Land bringen oder Engpässe ausbügeln. Das ist eine rein egoistische Angelegenheit, wer den anderen auf der Tasche liegt, sei es auch aus noch so verständlichen Gründen, kommt halt nicht rein.
Nur weil man das in D die letzten Jahrzehnte bei der eigenen Einwanderungspolitik nicht gerafft hat ist Australien da nicht besonders zu verdammen.
Wer seine gesellschaftlichen Solidarsysteme für die Problemfälle der Welt öffnet, hat sehr schnell keins mehr.
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31.10.2008 12:05 Uhr von borgworld2
 
+14 | -2
 
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@Nordwin: Es ging Australien bestimmt nicht darum Behinderte aus dem Verkehr zu ziehen.
Sondern nur darum seine Bürger nicht zusätzlich zu belasten.
Ich zumindest sehe da einen sehr deutlichen Unterschied.

Damit Behinderte irgendwo eine Belastung für den Staat und die Bevölkerung sind ist nunmal so.
Für die "eigenen Behinderten" müssen nunmal Familie/Staat/Krankensystem aufkommen und damit die Arbeitnehmer des Staates.
Das ist jetzt wirklich wertfrei gemeint, denn die meisten können nichts für ihre Behinderung.
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31.10.2008 12:07 Uhr von RedFeather
 
+14 | -23
 
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..ich finde die kommentare hier auch ZIEMLICH DANEBEN!!!

Wieso sollten Behinderte nicht in ein Land einwandern dürfen?! Wieso wird da ein Unterschied gemacht. Alle Menschen sind gleich! Ich finde es wirklich schlimm dass man so etwas verweigert! Behinderte haben es sowieso schon schwer (je nach Behinderung) am sozialen Miteinander teilhaben zu können. Jetzt wird da wieder jemandem ein Steinhaufen in den Weg gelegt.
Sicherlich ist es eine weitere Belastung für das Gesundheitssystem aber sollten nicht alle Menschen egal ob behindert oder nicht, die gleichen Chancen haben? Irgendwann wird nochmal verboten, dass Farbige einwandern, weil die die Straßen so dunkel wirken lassen... (ein krasser vergleich aber trotzdem!)

Ich find es schlimm dass die Menschen in der Art und Weise unterschieden werden...
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31.10.2008 12:07 Uhr von dasmussjetztsein
 
+15 | -4
 
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was hat das mit dem 3. reich zu tun? die australier haben gesagt, einen behinderten einzubürgern sind zu hohe kosten für die allgemeinheit. was ist daran jetzt egoistisch bzw. verwerflich? wonach sollen sie bei der einbürgerung sonst gehen? nach der augenfarbe, oberweite oder hautfarbe?

sie haben sich als einbürgerungskriterium den nutzen für die gesellschaft ausgesucht und dies ist meiner meinung nach das objektivste und sinnvollste kriterium.

man stelle sich einmal vor, millionen menschen mit behinderung werden eingebürgert, sie können natürlich aufgrund ihrer behinderung keinen beitrag für die gesellschaft aufbringen und liegen somit den anderen auf der tasche. ist das fair? klar werden jetzt die ganzen politisch korrekten menschen mir hier ein latentes nazitum unterstellen usw. aber ich find, dass es für eine gesellschaft keinen sinn macht menschen einzubürgern die der gesellschaft nur kosten verursachen.

noch eine bitte an all die weltverbesserer. ich möchte explizit darauf hinweisen, dass ich in meinem kommentar NIRGENDWO sagte, dass behinderte aus deutschland ausgewiesen werden sollten oder ähnliches!
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31.10.2008 12:15 Uhr von dasmussjetztsein
 
+5 | -3
 
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@redfeather: wenn doch alle menschen gleich sind, dann sollten doch auch alle menschen gleich behandelt werden. also möchtest du das menschen mit behinderung exakt gleich behandelt werden wie menschen ohne behinderung? klingt natürlich unglaublich politisch korrekt, aber hast du mal überlegt, dass eine sonderbehandlung von menschen mit behinderung auch eine ungleichbehandlung ist?

ich bin nicht der meinung das alle menschen gleich behandelt werden sollten, denn meiner meinung nach sollten mensch die mehr leisten können dies, zum wohle derer die weniger leisten können, auch tun.
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31.10.2008 12:20 Uhr von Major_Sepp
 
+15 | -5
 
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Wer sich hier: angeekelt fühlt der hat den Sinn der Kommentare definitiv nicht verstanden!

Es geht den Australiern doch nicht darum, dass der Mensch behindert ist! Das gleiche hätten sie auch mit jemandem gemacht, der z.B. an einer chronischen Krankheit leidet.

Es geht darum, dass die Australier nicht gewillt sind ihr Geld mit "Ausländern" zu teilen, ihren Nutzen aber gerne beanspruchen (Immerhin ist der Vater des Jungen Arzt)

Ich für meinen Teil war von dem rigorosen Verhalten der Australier verblüfft. Es ist eben das krasse Gegenteil zur deutschen Vorgenhensweise!

Wenn das keine Erwähnung mehr finden darf ohne dass sich irgendwelche ewig Gestrigen sich in einen Dritte-Reich-Ekel-Wahn reinsteigern, kann ich auch nichts mehr sagen....
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31.10.2008 12:45 Uhr von ciller
 
+9 | -14
 
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unverschämt wie manche hier über: behinderte menschen denken bzw fordern, betet mal lieber das ihr nicht auch eines tages solche kinder bekommt.

hallo das ist ein arzt der kann bestimmt für sich selbst + kind sorgen, so schlecht verdienen ärzte nun auch nicht.
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31.10.2008 12:52 Uhr von jonadei
 
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Die Diskussion: rutscht ins absolut Unethische ab.
Versetzt euch mal bitte in die Lage des Behinderten. Der ist nicht hirntot, sondern weiß ganz genau, was mit ihm passiert. Ich hab selber einen Freund mit Down-Syndrom, der so ziemlich alles mitbekommt. Es ist einfach nur dermaßen unmenschlich Leute aufgrund WIRTSCHAFTLICHER Gründe nicht einwandern zu lassen. Behinderte haben ein Recht darauf, dass ihnen geholfen wird, ein Recht auf ein normales Leben und sollten gerade in solchen Sachen Gleichberechtigung erfahren. Alles andere, was daran vorbeigeht ist unmoralisch.
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31.10.2008 12:57 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Ein Beitrag zur Versachlichung: "Niemand darf wegen seiner
Behinderung benachteiligt werden."

Wo findet man diesen kurzen, aber passenden Satz?
Wer weiß es?
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31.10.2008 12:58 Uhr von skipjack
 
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So gemein es auch klingen mag: kann man doch x sehen, wie es mit Zuwanderern in anderen Ländern ausschaut...

Hier hätte wohl Asyl gereicht oder ein Antrag auf Eingliederung...

Was sagt eigentlich die UN(O) dazu, ist das nicht klassische Diskriminierung???
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31.10.2008 12:59 Uhr von Ralph_Kruppa
 
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Bevor: hier irgendein "Unsinn" gepostet wird, direkt im Anschluss die Antwort.

Dieser Satz steht im Grundgesetz, Artikel 3, Abs. 3, 2. Satz.
Wer´s nicht glauben will - Guckst Du hier!
http://www.bundestag.de/...

Und jetzt nochmal zurück zum Thema. Vielleicht hilft dieser Zwischenruf......
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31.10.2008 13:07 Uhr von jonadei
 
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Die meisten Leute: geben sich hier offen verfassungsfeindlich. Es ist schlicht eine Diskriminierung untersten Niveaus mit fadenscheinigen Argumenten.

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