Zu viel Methan in der Luft - Forscher nennen Anstieg "besorgniserregend"
Im vergangenen Jahr ist der Methangehalt in der Atmosphäre sprunghaft angestiegen. Das stellten Geophysiker des Massachusetts Institute of Technology (MIT) nach Auswertung von Luftmessungen fest.
Waren es im Jahr 1800 vor der massenhaften Verfeuerung fossiler Energieträger noch 700 ppb (Teilchen pro Milliarde Luftteilchen) stieg ihr Gehalt in den vergangenen über 200 Jahren kontinuierlich an. Der Sieben-Jahres-Schnitt lag zuletzt bei 1.773 ppb. 2007 stieg er auf 1783 ppb an.
Methan steht im Verdacht, den Treibhauseffekt um den Faktor 25 im Vergleich zu Kohlendioxid zu beschleunigen. Neben der Erdgasproduktion ist auch die Massentierhaltung eine der möglichen Ursachen, hieß es dazu abschließend.