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Wiederherstellung von Joseph Beuys Atelier in Kleve kostet rund drei Millionen Euro

Dem Museum Kurhaus in Kleve, das 2004 zum "Museum des Jahres" gewählt wurde, stehen umfangreiche Renovierungs- und Sanierungsarbeiten bevor. Dort wird jetzt mit der Wiederherstellung des einstigen Künstler-Ateliers von Joseph Boys (1921-1986) begonnen.

Der Allroundkünstler Beuys hatte die Räume nach einer schwierigen Krise in den 50er Jahren, von 1957-1964 gemietet und diese als Künstleratelier genutzt. Neben bedeutenden Frühwerken von Beuys wurde dort auch ein Mahnmal an die Kriegstoten (steht jetzt in Büderich) geschaffen.

Neben anderen musealen Unikaten besitzt das Klever Kurhaus auch eine der umfassendsten Sammlungen des Mentors von Beuys, Ewald Mataré. Ein Museumssprecher sagte dazu: Es sei "die einmalige Chance, die Schnittstelle zwischen Lehrer und Schüler in einem Haus spürbar zu machen".


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Euro, Million, Kleve, Joseph Beuys, Atelier
Quelle: www.ln-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2008 19:15 Uhr von jsbach
 
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Selbst einem Laien dürfte der Name Beuys etwas sagen. Für mich ist er trotz seiner Eigenheiten, einer der berühmtesten Künstler Deutschlands, der weltweite Anerkennung fand.
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30.10.2008 20:59 Uhr von DerSchließer
 
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Zum Kommentar: kann ich nur sagen:
Selbstverständlich ist er jedem geläufig, da er so umstritten war.

Der beste Beweis, wie man aus Sch... Geld machen kann...

Echt krank der Typ - Und (leider) viel kranker seine Anhänger.
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31.10.2008 04:19 Uhr von Pitbullowner545
 
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och: das geld sparen die dann einfach durch betrug beim Sozialsystem einfach ein..

der staat bekommt von diesem kreis nämlich immer noch 1,5 Millionen wieder..
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31.10.2008 13:22 Uhr von Tyrooon
 
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@wok! Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun. Man kann über Kunst sicherlich streiten. Doch einem Künstler, der insbesondere zu seiner Schaffenszeit nicht dem Kunstverständnis der Masse entsprach, einzig eine ökonomische Intention zu unterstellen, zeugt von einer beschränkten Perspektive.
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31.10.2008 13:53 Uhr von Tyrooon
 
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Man sollte auch immer das Gesamtwerk betrachten. Z.B. Jasper Jones, der Jahre lang der teuerste lebende Künstler war. Mit seinem Gemälde „Flag“ präsentierte er zwar mit der schichtweisen Übermalung collagierter Zeitungspapierstreifen eine neue Technik, doch portraitierte er im Grunde nur die amerikanische Flagge. Dennoch erzielte er Rekordpreise, so dass er „Flag“ in den darauf folgenden Jahren wieder und wieder malte. Und auch die Repliken erzielten immer wieder Rekordpreise, was Jones letztlich in eine Schaffenskrise führte.
Doch sollte man vielleicht die Karikierung des Kunstbetriebs als eigentliches Kunstwerk sehen. Diese gipfelte bei Jones in einer „Flag“-Replik, die er zum Schluss weiß übermalte und die somit nur eine weiße, vermeintlich leere Leinwand zeigt…
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31.10.2008 14:05 Uhr von Pitbullowner545
 
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ich: hätte kein problem mit Kunstförderung, wenn dafür nicht andere bereiche so massiv brach liegen würden..

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