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Urteil: Minister-Fahrerin hat keinen Anspruch auf einen Sonderbonus

Das Düsseldorfer Arbeitsgericht hat die Klage einer 50-jährigen Chef-Fahrerin auf eine monatliche Bonuszahlung und auf Gleichbehandlung abgewiesen. Die Fahrerin hatte erfahren, dass der Chauffeur des NRW-Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers eine regelmäßige Sondervergütung erhält.

Hierbei handelte es sich jedoch um eine Spezial-Vereinbarung, die individuelle Nachteile des Fahrers von Ministerpräsident Rütgers ausgleicht. Die Klägerin muss sich mit einer monatlichen Grundgehaltszahlung von 3.375 Euro zufrieden geben.

Sollte sie jedoch pro Halbjahr mehr als 20.000 Kilometer dienstlich fahren, kann das Land ihr eine monatliche Zulage von 530 Euro gewähren, wenn der Fahrgast dieser Zahlung zustimmt. Diese Voraussetzungen lagen bei der Klägerin jedoch nicht vor.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Fahrer, Minister, Sonde, Anspruch
Quelle: www.rp-online.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2008 19:03 Uhr von ConnySan
 
+6 | -2
 
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man ist die gierig !! Die hat schon genügend Geld was die bekommt, und dann will di noch mehr haben.
Sie hätte mal mit jemanden sprechen sollen der davon Ahnung hat, und nicht gleich Klagen.
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30.10.2008 19:26 Uhr von Durchblicker78
 
+5 | -1
 
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Gier Ich glaubs nicht. Die kassiert fast 3400 €/mtl. für nicht einmal 20 TKM im Jahr?

Die sollte man mal zeitweilig den Job eines Fahrers in der Privatwirtschaft (Post/DHL/Taxi...) machen lassen ,aber zum jeweiligen Tarif bitte.

Doppelte bis dreifache Arbeit bei halbem Lohn (in Relation zu ihrem Job). Vielleicht denkt sie dann mal darüber nach das sie eine VERDAMMT GUTEN Job hat.
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30.10.2008 19:30 Uhr von ZTUC
 
+3 | -1
 
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Kommentar: @Durchblicker78
20 TKM pro Halbjahr, also 40 TKM im Jahr.

Ihr Kollege bekommt offenbar das Geld. Als Chauffeur ist man nicht nur ein besserer Taxifahrer sondern hat auch viele andere Aufgaben und muss viele Bereitschaftszeiten leisten (auf Abruf bereit stehen).

Denke 3.375 EUR brutto im Monat sind o.k. und wenn der Kollege mehr bekommt, dann denkt doch jeder, dass dies einem auch zusteht.
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30.10.2008 19:48 Uhr von Durchblicker78
 
+2 | -1
 
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Hast Recht mit dem Halbjahr,hab ich übersehen. Aber nichtsdestotrotz ist es immer noch SEHR viel. Verglichen mit einem Fernfahrer sind sind nicht einmal 40 TKM ein Witz. Die Bereitschaftszeiten... na und? Der Berufskraftfahrer fährt am Tag fast 16 Stunden,der träumt von Bereitschaftszeiten...
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30.10.2008 20:27 Uhr von ZTUC
 
+2 | -1
 
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@Durchblicker78: Hier mal paar Infos zum Chauffeur

http://de.wikipedia.org/...

"Neben der Ausübung des jeweiligen Kernaufgabengebietes liegt die Pflege der Oberklassenlimousine in der Verantwortung des Chauffeurs. Im Gegensatz zum Berufskraftfahrer handelt es sich dabei nicht um ein anerkanntes Berufsbild. dennoch ist ein entsprechendes Wissen in den Bereichen Auftreten und Umgangsformen, Fahrsicherheit, Personenschutz und Erste Hilfe dienlich."

Personenschutz wird ein LKW-Fahrer wohl kaum leisten und darin wird er in der Regel auch nicht ausgebildet sein. Der Chauffeur muss z.B. in Situationen wie Anschläge oder Attentate auf seinen Kunden/Chef blitzschnell und instinktiv richtig reagieren.

weiter:

"Die Tätigkeit des Chauffeurs ist sehr zeitintensiv. Der Einsatz kann unabhängig von der Uhrzeit, an sieben Tagen in der Woche notwendig sein. Eine wöchentliche Arbeitszeit von mehr als 60 Stunden ist nicht unüblich. Neben diesen Punkten ist eine absolute Diskretion über das was in der Limousine, im Büro, im Haus gesehen und gesprochen wird unabdingbar."

60 Stunden arbeitet man also im Schnitt. Die Frau bekommt also nicht mal nen Stundenlohn von 15 EUR brutto.

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