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Auf dem Mars gab es eine Milliarde Jahre früher als angenommen Wasser

Wissenschaftler haben auf dem Mars Anzeichen dafür entdeckt, dass bereits vor 2,5 Milliarden Jahren Wasser auf dem Planeten vorhanden war. Ihre Theorie wird durch den Fund von Opal erhärtet. Dieses Mineral kann sich nur bilden, wenn sich vulkanisches Gestein mit Wasser verbindet.

Dies würde bedeuten, dass der Mars einmal lebensfreundlich gewesen sein könnte. Die Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter" (MRO) hatte das Mineral aufgespürt und mittels der Analyse seiner chemischen und mineralogischen Zusammensetzung identifiziert.

Zuvor waren schon Phyllo-, Schichtsilikate und von Wassermolekülen angelagerte Sulfate entdeckt worden, die ein Alter von ca. drei bis dreieinhalb Milliarden Jahren aufwiesen. Die Forscher hoffen nun, im Canyon "Vallis Marineris" Spuren von früherem Marsleben zu entdecken.


WebReporter: corazon
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Jahr, Wasser, Milliarde, Mars
Quelle: www.freenet.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2008 18:58 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Würde mich nicht wundern, wenn es auf dem Mars schon Leben gegeben hätte. Die Anzeichen verdichten sich mit jeder neuen Mars-Mission.
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30.10.2008 19:35 Uhr von georgyy
 
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seeehr interesant möglicherweise steht und sowas auch bevor......könnte ja sein dass der Mars durch zu viel hitze ausgetrocknet ist oder ähnliches und und das gleich bevor steht......
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30.10.2008 19:37 Uhr von lennoxx80
 
+3 | -7
 
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Nur interessehalber welche Anzeichen auf Leben auf dem Mars haben denn die vorigen Mars-Missionen ergeben?
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30.10.2008 19:47 Uhr von MaRAGE
 
+4 | -2
 
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@lennoxx80: Sowas wie Wasser o0 ???

Wasser ist die Grundlage jeglichen Lebens und deswegen war der Fund von Wasser in gefrorener Form (aka Eis ;)) ja auch so eine Sensation.
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30.10.2008 20:17 Uhr von MrDesperados
 
+12 | -1
 
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Naja Wasser ist die Grundlage für Leben, wie WIR es kennen.
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30.10.2008 20:34 Uhr von Guschdel123
 
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mhm: Sowas ist mal interessant...Evtl. können wir daraus in sagen wir mal 50 Jahren mit 1-2 weiteren Marsmissionen mehr Informationen daraus schöpfen, was passiert ist...Durch größere Marsbodenschichten/Sedimentablagerungen könnte man daraus evtl. wirklich etwas erfahren...Hach, das gute am Weltall ist, dass man immer neue Sensationen hat und kaum Enttäuschungen(: Mich fasziniert nach wie vor, wie ein Roboter über diese Entfernungen informationen oder Bilder an unseres Empfangsstationen senden kann. Wohl mit einer der Technologien, wo unser Fortschritt am meisten sichtbar wird.
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30.10.2008 21:06 Uhr von DerSchließer
 
+2 | -2
 
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Wissenschaft oder Glaubenschaft: Wie kommt man denn auf 2,5 Milliarden Jahre? Durch fossille Funde? Wie will man denn das Alter einer extraterristrischen Gesteinsprobe bestimmen?
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30.10.2008 21:10 Uhr von Valmont1982
 
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Interessante News wie fast immer von Corazon. Toll... 5*
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31.10.2008 00:52 Uhr von ArthurG
 
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Also warum suchen die nach Molekülen? Die brauen doch bloß nach Pfandflaschen suchen, das wäre ein Beweis.
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31.10.2008 11:44 Uhr von MrDesperados
 
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Wieso kann der Mars keine Strahlung abschirmen? Man sollte sich vorher besser informieren, bevor man sowas schreibt. Alle paar 10.000 Jahre kippt bei uns auf der Erde das Magnetfeld (N und S tauschen) und verschwiindet für ein paar Jahre fast komplett. Wenn deine Magnetfeld These wirklich zutreffen würde, dann würde jetzt hier niemand News lesen.

Der Sonnenwind selbst, erzeugt ein schwaches Magnetfeld um einen Planeten herum, wenn dieser kein eigenes Starkes Magnetfeld besitzt. Allerdings auch nur auf der Tagseite des Planeten. Scheinbar hat das ausgereicht um uns vor der Tödlichen kosmischen Strahlung zu schützen.

Wenn es also bei uns geklappt hat, warum dann nicht beim Mars?
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31.10.2008 12:07 Uhr von Shakotai
 
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@Fang di Katz: Ich möcht zu gerne wissen woher du deine Weisheiten schöpfst. Und vor allem, warum sie gegen jede Wissenschaftlichen Erkenntnisse stehen.
Der Mars hat ein Magnetfeld. es ist zwar mit 0,5 Nanotesla wesentlich geringer als das Feld der Erde (ca. 50 Mikrotesla) nachdem der Mars aber nur etwa ein 10tel der Erdmasse aufweist, zudem noch geologische Besonderheiten, wird das wenig verwundern.
Weiter übersiehst du, dass auf der Erde nicht nur das Magnetfeld sondern auch die Atmosphäre zur Minderung der kosmischen Strahlung beiträgt. Diese ist auf dem Mars zwar, begründet durch die geringere Schwerkraft (etwa 0,5 g) und die fehlende Vegetation wesentlich dünner wie auf der Erde. Dennoch wäre sie mit geeigneten Mitteln ausbaubar.
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31.10.2008 18:34 Uhr von Shakotai
 
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@Fang di Katz: Grundsätzlich sollte man auch bei wissenschaftlichen Erkenntnissen vorsichtig sein. So haben kurz nach Einführung der Eisenbahn rennomierte Wissenschaftler errechnet, sie dürfe nicht schneller wie dreissig Kilometer die Stunde fahren, da sonst der Sauerstoff aus den Waggons gedrückt würde und die Fahrgäste elendig ersticken würden...

Zum terraforming des Mars gibt es schon seit längerem eine Studie der NASA die in der Bild der Wissenschaft ausführlich besprochen wurde. Dabei gehen die Forscher davon aus, dass sie bestimmte stark sauerstoffproduzierende Algen- und Pflanzenarten auf dem Mars heimisch machen und intensiv kultivieren. Diese sollten in einem Zeitraum von 200 Jahren in der Lage sein eine Athmospähre aufzubauen, die für den Menschen dünn, aber atembar ist. Zum Zeitpunkt dieser Studie gab es jedoch zwei Unbekannte: das Vorhandesein von Wasser sowie die Beschaffenheit des Bodens, der vielleicht eine Bepflanzung unmöglich machen könnte. Das Thema Wasser ist seit der letzten Marsmission von Tisch, das Thema Boden noch nicht ganz. Die Untersuchungen des Landers ergaben einen Bestandteil, der sich negativ auf Pflanzewuchs auswirken könnte. Sie wissen jedoch nicht, gehen aber davon aus das dieser Bestandteil nur lokal vorhanden ist.
Das es Leben auf dem Mars gegeben hat, steht zudem für die Wissenschaft weistestgehend fest. In den Bodenprobem der Lander wurden Stoffe nachgewiesen, die von Bakterien erzeugt werden. Ob es jedoch höher entwickeltes Leben (Planzen und Tiere) gegeben hat, werden zukünftige Landungen belegen müssen. Auch, ob es diese Bakterien nicht vielleicht noch gibt. Die Lander sind für derartig genaue Untersuchungen nicht ausgestattet.
Zu ´in eigener Sache´: In meinen Augen ein unverzichtbarer Bestandteil der Streitkultur. Das eine andere Person eine andere Meinung hat, ist nur natürlich. Die Auseinandersetzung mit ihrer Meinung gibt mir doch die Möglichkeit meine Sichtweise auch mal aus anderen Augen zu sehen und sie auch auf Schwachstellen zu prüfen, notfalls auch aufgrund falscher Grundinfos zu verwerfen. Natürlich sollte man dann auch in der Lage sein, die Meinung, und zwar ausschließlich die Meinung des anderen anzugreifen. Ich für meinen Fall möchte hernach noch in der Lage sein mit dieser anderen Person ein Bier trinken zu gehen um die Diskussion vielleicht fortzusetzen. Wenn zu diesem grundsätzlich nicht in der Lage bin, sollte ich mich eher von einem Psychodoc auf komplexe untersuchen lassen... :-)
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31.10.2008 20:13 Uhr von Shakotai
 
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@Fang di Katz: Mit Links zu entsprechenden Berichten kann ich leider nicht dienen, vor allem deshalb, weil ich trotz Internetzugriff immer noch auf Printmedien stehe. (Mit dem Computer unter dem Arm kann man sich so schlecht auf die Couch flacken)
Auf die Schnelle habe ich nur folgendes gefunden. Die Quelle dürfte auch dir seriös genug sein. http://www.spiegel.de/...

Den Nachweis biologischer Spuren (z. B.) in Meteoritengestein zu führen ist nicht neu. M. W. wurde dies erstmalig in den 90ger Jahren bei einem Meteorfund aus der Arktis (Antarktis?) festgestellt. Jedoch ist es immer noch sehr umstritten, wobei ich mich des Eindruckes nicht erwehren kann, dass hier vielfach nicht sein darf was nicht sein soll.

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