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OLG Köln: Wiedergutmachung für unberechtigten SEK-Einsatz (Update)

Acht Jahre musste das Opfer eines völlig unberechtigten SEK-Einsatzes kämpfen, jetzt hat ihm das Oberlandesgericht Köln Recht gegeben.

Als Schmerzensgeld für den nicht gerechtfertigten Einsatz eines Sondereinsatzkommandos (SN berichtete) wurde ein Betrag in Höhe von 30.000 Euro ausgeurteilt.

Weil die Höhe des Schadensersatzes noch geklärt werden musste, wurde das Verfahren durch das Oberlandesgericht nochmals an das Landgericht abgegeben.


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WebReporter: rawsiebers
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Update, Einsatz, SEK, Wiedergutmachung
Quelle: www.wdr.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.10.2008 15:25 Uhr von rawsiebers
 
+0 | -0
 
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Endlich Richter, die den Bürger nachhaltig vor überzogener Behördenwillkür schützen und dafür sorgen, dass wenigstens Wiedergutmachung geleistet wird.
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30.10.2008 15:48 Uhr von rawsiebers
 
+3 | -2
 
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Hoffnung: auf mehr solcher Urteile, siehe auch hier
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30.10.2008 15:55 Uhr von Oturan717
 
+1 | -1
 
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8 Jahre: Also acht Jahre hätt ich nich ausgehalten.

Aber die ausdauer hat sich gelohnt. ;)
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30.10.2008 15:58 Uhr von gofisch
 
+7 | -0
 
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wie die quelle das beschreibt, erscheint auf den ersten blick die entschädigung gerächt. doch nimmt man einen weiteren artikel (auch von wdr):

http://www.wdr.de/...

sieht es wie ein witz aus. zitat:

"Die Bilanz des Einsatzes: Rippenbrüche, schwere Prellungen, Schäden an der Wirbelsäule. Hoss musste seine Firma auflösen, das Haus verkaufen, ist heute schwer behindert und arbeitsunfähig. Die Vorwürfe stellten sich als völlig haltlos heraus."

30 tausend euro für eine behinderung und verpfuschtes leben. und da soll man ja noch froh sein, dass sich überhaupt ein richter gefunden hat, der dem kläger recht gab. unter rechtstaat verstehe ich ein wenig was anderes. da ist auch kein trost, dass es wohl nirgendwo besser ist, wenn man opfer von staatsgewalt wird.
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30.10.2008 15:59 Uhr von Talena
 
+0 | -13
 
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30.10.2008 15:59 Uhr von gofisch
 
+1 | -0
 
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oh man wie komme ich jetzt von gerecht auf gerächt - zu schnell tipseln rächt sich. -.-
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30.10.2008 16:39 Uhr von lolkopf
 
+6 | -1
 
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Haja: der deutsche Rechtsstaat. Wird man von Bullen zum Krüppel geschlagen, erinnert sich keiner, es interessiert sich keine Sau und man bekommt (falls überhaupt) einen Witz an Entschädigung, dafür, dass das ganze Leben verpfuscht ist. Stellt euch mal vor, 16 normale Bürger ziehen einen Bullen aus dem Auto und schlagen ihn so brutal zusammen. Das wiederum würd´ ein Mordsgeschrei geben - und die Leute verschwänden für viele Jahre im Loch.

Ist aber typisch so. Hab selber schon (wenn auch keine tätlichen) Erfahrungen in die Richtung gemacht. Willkür und Verlogenheit pur. Am Ende kann sich plötzlich keiner mehr dran erinnern. Und als kleiner Mann bist du wieder der Arsch. Danke Deutschland.
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30.10.2008 16:43 Uhr von Bierlie
 
+0 | -2
 
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und dann gleich ein Wortspiel :) Naja wenn er sein volles "Gehalt" ( die " weil er ja ne Firma hatte und nicht unbedingt ein kontinuierliches Gehalt hat) zusätzlich monatlich bekommt ist das schon ansatzweise gerecht. Ich frage mich nur wie man diese ganze verletzungen zu stande kommen. Ne 200-Stufen Streppe heruntergeworfen oder was !?
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30.10.2008 16:48 Uhr von gofisch
 
+7 | -1
 
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laut wdr-artikel getreten und auf den rücken gesprungen. war aber bestimmt gerechfertigt. so ein gefesselter handwerker am boden kann saugefährlich sein. da muss man ja die präventivmassnahme verstehen. </ironie>

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