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Anlagemanagement der Sozialversicherer besser als sein Ruf

Im Fahrwasser der aktuellen Finanzkrise kamen auch die Sozialversicherer in den Verdacht, unsichere Anlagen getätigt zu haben. Immerhin verwalten auch sie rund 43 Milliarden Euro. Eine durchgeführte Prüfung des Bundesversicherungsamtes (BVA) ergab jedoch weitestgehend Entwarnung.

So unterliegen die deutschen Sozialversicherer (Renten-, Kranken- Pflegeversicherung sowie die gesetzliche Unfallversicherung) recht rigiden Vorschriften, die die Anlagepolitik regeln. So dürfen die Versicherer nahezu ausschließlich in "sichere" Anlagen investieren. Aktien, Spekulatives ist Tabu.

Natürlich sind Pleiten, wie die der Lehmann Brothers, auch an ihnen nicht spurlos vorbeigegangen. Jedoch hält sich der Verlust in überschaubaren Grenzen. Die Investitionen in derlei Banken überstiegen in keinem Fall die Einlagensicherung des Sicherungsfonds inklusive der erwarteten Zinsen.


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WebReporter: shakotai
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Sicherheit, Anlage, Ruf
Quelle: www.focus.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2008 20:49 Uhr von shakotai
 
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In normalen Zeiten war das Kapitalanlagegesetz /die Vorschriften für die Sozialversicherer der Bundesrepublik Deutschland schon oft genug Ziel heftiger Angriffe. Zu alt, zu unflexibel und vor allem zu unrentabel. Nun, allen Unkenrufen zum Trotz wurde es nicht erheblich aufgeweicht und der Erfolg zeigt sich jetzt in Krisenzeiten.
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30.10.2008 08:09 Uhr von politikerhasser
 
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Diese Meldung wäre wohl erheblich aussagekräftiger und glaubwürdiger, wenn eine unabhängige Institution dahinter stehen würde und nicht gerade das BVA!
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30.10.2008 10:40 Uhr von maki
 
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Klingt für mich eher nach: verlustig gegangener Milliarden. :-D
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30.10.2008 10:51 Uhr von phil_85
 
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Tja: das veraltete hat sich halt an realistischen Wertsteigerungen orientiert und nicht an dem Größenwahn bzw der Abzockerei weniger einzelner aber sehr einflussreicher Leute.

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