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Irakische Regierung verweigert US-Angriffe auf Syrien von eigenem Boden aus

Der irakische Regierungssprecher Ali el Dibag hat den Angriff der US-Streitkräfte auf das benachbarte Syrien scharf kritisiert. Die heimische Regierungspolitik sowie die irakische Verfassung erlaubten es nicht, vom Irak aus andere Staaten anzugreifen.

Vorfälle wie der von US-Soldaten durchgeführte Angriff auf eine syrische Baustelle sollen damit verhindert werden. Stattdessen sei der Irak gewillt, die Beziehungen zum Nachbarstaat Syrien auszubauen.

Während das US-Kommando sein Vorgehen als Anti-Terror-Einsatz rechtfertigt, hat die syrische Regierung den Angriff durch amerikanische Streitkräfte als Aggression gewertet. Die von irakischem Boden aus operierenden Kampfhubschrauber hatten in einem syrischen Dorf acht Menschen getötet.


WebReporter: Longen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Regierung, Angriff, Syrien, Regie, Boden
Quelle: de.rian.ru

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2008 18:36 Uhr von Longen
 
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Es bleibt abzuwarten, wie der Besatzer auf die Forderungen des von ihm besetzten Landes werten und ob er darauf reagieren wird. Schließlich handelt es sich ja um einen Besatzer, der glaubt, weltweit alles zu dürfen, um es nachträglich als Kampf gegen den Terror zu verkaufen. Unbewaffnete Frauen könnten ja theoretisch Terroristen zur Welt bringen...
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29.10.2008 19:27 Uhr von Dangermaus
 
+4 | -22
 
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29.10.2008 19:59 Uhr von usambara
 
+19 | -2
 
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deswegen sind die USA im Irak; er liegt im Herzen der Arabischen Welt und man kann von hier aus in jedes Land einmarschieren
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29.10.2008 20:17 Uhr von Gletscherpriese
 
+19 | -2
 
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frechheit: Was die USA in letzer Zeit bieten ist eine riesen Frechheit.
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29.10.2008 21:55 Uhr von lopad
 
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Logisch schließlich will man nicht ewig von den USA besetzt bleiben und wenn die dann weg sind will man nicht gleich die gesamte Nachbarschaft zum Feind haben.
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29.10.2008 22:18 Uhr von ThePunisher89
 
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Ich warte immer noch auf ein Kriegsverbrechertribunal gegen die US-Regierung/Armee!!
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29.10.2008 22:37 Uhr von Reape®
 
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@punisher: wird es nie geben! die sieger werden immer die richter sein.
war schon immer so und wird immer so bleiben.
würds aber gut finden, sollte es jemals sowas geben, eher wird das bush-system post mortum verurteilt...wenn überhaupt
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30.10.2008 00:42 Uhr von cappucinoo
 
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tja: nun liegen die hoffnungen der restlichen welt auf obama ...
wollen wir mal alle hoffen das er einen wirklichen anderen kurs fährt
dann hätte der irak vielleicht eine echte chance auf einen neuanfang
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30.10.2008 04:09 Uhr von jonadei
 
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Syrien: Informiert euch richtig! Gute Ansage Psychonyze, aber sicher mit dem plakativen Mist, den du uns da auftischt. Ich halte wirklich nicht viel von Verschwoerungstheorien, sondern bin eher Realist und da waere ich auch schon beim Thema - Syrien.
Syrien ist ein diktatorischer Staat, die Regierung, welche sich in ihrer Gesamtheit aus Mitgliedern der alevitischen Minderheit zusammensetzt, regiert ein sonst sunnitisch bevoelkertes Land. Die Ansagen, wie ´Amerika wuerde sich alles erlauben´ und ´Wann kommen die endlich vors Kriegsverbrechertribunal´ sind nur zum Teil berechtigt.
Im Falle Syrien finden enorme Menschenrechtsverstoesse statt und das Regime isoliert sich vollkommen von anderen Staaten in Nahost. Ich kann den Irak verstehen, der es nicht unterstuetzen moechte wie ein Nachbarland angegriffen wird, da ein friedlicher Dialog meiner Meinung nach auch besser ist. Amerika ist der Ansicht solche Regime schon zu Genuege gewarnt zu haben und gehen mit geuebter Jovialitaet an die Sache heran. Irak tut nur gut sich dagegen zu stellen. Das ist mutig, aber sie haben jeden Grund dazu.
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30.10.2008 07:26 Uhr von mort76
 
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sambara, die können in kein einziges Land mehr einmarschieren.
Sie können andere Länder nur noch aus der Luft oder in ganz kleinem Ausmaß angreifen- für einen Einmarsch und eine Besetzung fehlen den USA sowohl die Soldaten als auch das Geld, und das war schon vor der Bankenkrise so. Jetzt erst recht...
Und den Rückhalt in der Bevölkerung haben die auch noch verloren- da verbietet sich ein Angriff auf Iran, Syrien und Nordkorea von alleine, erst recht ein wirklich ernster Konflikt mit China und/oder Rußland.
Einen neuen Krieg anzuzetteln hätte den Republikanern die Wahl retten können, aber die Ressourcen der USA sind diesbezüglich aufgebraucht.
Obama wird zuallererst das Image der USA aufzupolieren versuchen und somit einen Teufel tun, die selben Fehler wie Bush zu machen und sich wider besseren Wissens in neue Kriege verwickeln lassen.
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30.10.2008 07:37 Uhr von mort76
 
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jonadei, ist ein Staat, der Folter erlaubt und KZs und Foltergefängnisse unterhält sowie völkerrechtswidrige Kriege vom Zaun bricht da die richtige moralische Kontrollinstanz, um Syrien zu kritisieren?
Darf man nun die Staaten militärisch angreifen, weil sie exakt das selbe tun?
Wenn ein eigentlich wohlhabendes Land, das sich als Weltpolizei versteht, ohne Not selber schwere Menschenrechtsverstöße begeht und diese von den höchsten Regierungskreisen angeordnet werden, wie kann man das dann von den kleinen Schwellenländern erwarten?

Die Regierung der USA besteht auch nur aus einer kleinen elitären superreichen Kaste- schon die falsche Religion (nicht evangelisch) reicht, um dort keine Karriere machen zu können. Also regiert auch dort eine abgeschottete Minderheit, die mit der Bevölkerung und ihren Interessen rein garnix am Hut hat, über die Mehrheit.
Wie bei uns ja teilweise auch.
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30.10.2008 09:16 Uhr von jonadei
 
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@moert76: Guten Morgen! Ich muss dir zustimmen. Keine Nation der Welt hat eine moralische Verfügung über ein anderes Land. Der einzige Nenner auf dem man sich weltpolitisch bewegt sind die Menschenrechte.
Die USA fordern in anderen Ländern Menschenrechte, setzen sie in ihren eigenen Rigen aber nicht genügend durch bzw. wissen nicht, dass sie nicht eingehalten werden (das ist ja nach wie vor die Frage, lassen wir das mal so stehen).
Der Punkt ist doch der, dass die USA ihre Aufgabe darin sieht, andere Länder zu "befreien" unter Vorgabe von Terrorismusbekämpfung, Demokratie, Waffenbesitz oder irgendeinem anderen triftigen Grund. Leider ist das nicht immer der Fall gewesen.
Syrien ist ein diktatorisches Regime, was rein völkerrechtlich nicht tragbar ist. Wenn man dieses Kredo allerdings konsequent anwände, müsste man genauso die Regierung von Kasachstan, China, Nordkorea, Somalia, Saudi-Arabien, Iran und wahrscheinlich noch 50 weiteren Staaten ablösen.
Es ist also eine Sache der Verhältnismäßigkeit und auch der Sinnhaftigkeit. Moralisch sind die USA jedenfalls offensichtlich auf der richtigen Seite, dennoch ist Demokratie nicht alles.
Vor allem ist es nicht im Sinne des Irak hier zu intervenieren, weshalb das Thema sowieso vom Tisch sein sollte. Denn den Respekt sollte die USA aufbringen können, sie sind zwar das größte und stärkste Kind im Kindergarten, aber können anderen nicht ständig ihr Spielzeug wegnehmen und tun und lassen was sie wollen. Da passt die Kindergärtnerin schon auf.
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30.10.2008 10:50 Uhr von bueyuekt
 
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@jonadei: Schwere Sachlage.

Ist man als Aussenstehender (USA) wirklich dazu verpflichtet
solche Regime zu ändern. Hätte man damals nicht in
Deutschland nicht viel früher Einschreiten müssen....

Für mich ist eins klar:
Moralisch sind die USA für mich erstmal nicht auf der
richtigen Seite, weil es offenbar nicht um die Regime geht,
sondern nur um ihre eigenen Interessen. Man kann eben
nicht anderen irgendwas aufzwingen! Das scheint, für mich,
die USA eben zu tun und somit sind sie moralisch Falsch.

Demokratie ist eben nicht alles. Kein Mensch will wirklich die
Demokratie, sondern Sicherheit und Wohlstand. Wir haben
hier eine Demokratie und wie viele wählen??
Jede andere Staatsform, die vernünftig geführt wird,
funktioniert genauso...Probleme sind eben Missbräuche...
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30.10.2008 12:06 Uhr von jonadei
 
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@bueyuekt: ´Ist man als Aussenstehender (USA) wirklich dazu verpflichtet
solche Regime zu ändern´
Nein, eben nicht, wie ich finde, sondern nur, wenn explizit und vorsätzlich gegen die Menschrechte verstoßen wird.
Moralisch sind die USA ja auch nur offensichtlich im Recht, ich meine es ist vollkommen richtig, dass ihnen die Menschenrechte vielleicht nicht egal sind, aber sie würden keinen teuren, riskanten Krieg beginnen ohne an ihre Interessen zu denken. Der Welt erzählen sie aber in ihrer ganzen Bigotterie sie hätten nur edle Ziele im Sinn.
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30.10.2008 17:08 Uhr von mort76
 
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Wenn es denn wenigstens wirklich um die Menschenrechte gehen würde...aber das ist ja nicht der Fall.
Das sieht man ja besonders gut daran, daß die USA genau das tun, was sie anderen als Menschenrechtsverstöße vorwerfen, und das ist nunmal bestenfalls bigott.
Stichworte "manipulierte Präsidentenwahl", Abu Ghraib, Guantanamo, div. illegale Angriffskriege, Besitz von Massenvernichtungswaffen und und und...

Wenn man bedenkt, daß man für das Geld, daß die für die Kriege rausgehauen haben, der kompletten Welt ein anständiges Schulsystem und eine gute Wasserversorgung hätte aufbauen können...weltweit! Für alle!

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