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Düsseldorf: Bundesanstalt für Arbeit gab 55 Cent aus, um 30 Cent einzutreiben

Carola S. rief bei der Arbeitsagentur an und fragte an, welchen Betrag sie überweisen müsste. Man nannte ihr den Betrag von 133,73 Euro, den sie auch sofort überwies. Aber kurze Zeit später bekam sie eine Rechnung über 30 Cent Stundungszinsen vom Amt.

Die 41-Jährige versteht nicht, wieso die Mitarbeiterin es ihr nicht damals direkt am Telefon gesagt hat. Zumal das Porto in Höhe von 55 Cent nicht in Relation zur Forderung steht. Die Bundesanstalt soll monatlich Hunderte solcher Forderungen im Centbereich versenden.

Der Bund der Steuerzahler NRW: "Kosten und Aufwand stehen im krassem Missverhältnis. Die Arbeitsagentur sollte ihre Computer mit einer Sperre für diese Mini-Rechnungen einrichten."


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WebReporter: corazon
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Düsseldorf, Cent
Quelle: www.express.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2008 15:05 Uhr von corazon
 
+0 | -0
 
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Wird den Hartz IV-Empfängern im kommenden Haushaltsjahr wieder abgezogen. Der Budget der ARGE bleibt ja unberührt.
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29.10.2008 15:12 Uhr von Raptor667
 
+49 | -4
 
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jawohl ein Hoch auf unsere Behörden. Wo kämen wir den hin wenn die 30 Cent nicht eingetrieben werden würden? /ironie off
Dieses Land geht vor die Hunde und die machen rabbatz wegen 30 Cent...wenn es ja net so traurig wäre würd ich ja lachen...
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29.10.2008 15:14 Uhr von ZTUC
 
+25 | -12
 
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55 cent fürn Brief zahlt die ARGE sicher nicht: 1. Ich denk mal, die ARGE bzw. der Staat bekommt sicher rabatt von der Deutschen Post

2. Solcherlei Briefe werden oft automatisch erstellt, dadurch kommt es auch dazu, das entsprechende Kleckerbeträge eingetrieben werden. Würde man es aber manuell machen, wäre die Verwaltungskosten weit aus höher als was man sich durchs Porto spart.

3. Würde man auf Kleinbeträge verzichten, dann würde doch jeder bissl weniger überweisen, da man davon ausgeht, dass man dann sowieso kein Nachforderung bekommt. Würde das die Masse machen, würde sich das ziemlich summieren und auch wieder die Kostenersparnis weit übersteigen.
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29.10.2008 15:18 Uhr von efer
 
+13 | -7
 
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Solche Vorgänge sind über Datenbanken und strikte Programme vollkommen automatisiert. Die Kosten, in diesen Prozess einzugreifen, um diesen Brief auszusortieren sind weitaus höher als die 55 Cent. Ist also vielleicht nicht schön aber logisch, dass solche Briefe rausgehen.
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29.10.2008 15:32 Uhr von Hummel-Man
 
+25 | -2
 
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Abfrage: Das wäre nur EINE Abfrage im IT-Programm und schon kann man diese Briefe unterdrücken ...
Aber Logik und Beamte das schliesst sich wohl völlig aus ...
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29.10.2008 15:41 Uhr von stohrm2007
 
+13 | -1
 
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Es ist doch: einfach nur Haarsträubend wie Steuergelder verprasst werden
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29.10.2008 15:42 Uhr von sedy
 
+9 | -2
 
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lol: 133,73 Euro :D:D sry :D:D
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29.10.2008 15:58 Uhr von rudi68
 
+9 | -0
 
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Nicht nur bei Bundesanstalten: Solche Rechnungen werden nicht nur bei den Bundeseinrichtungen erstellt und versendet.
Mir wurde auch schon einmal von einem großen Dienstleister eine Papierrechnung zugesendet mit der der Forderung nach 18 Cent.
Wie hier schon erwähnt wurde, laufen die Aktionen dort bei der Rechnungserstellung vollautomatisch. Die dafür verwendeten Programme kann man bestimmt entsprechend optimieren, dass solche Rechnungen nicht erstellt werden oder die Erstellung notfalls bestätigt werden müsste. Doch die Anpassung würde ja wiederum bezahlt werden und für die Prüfung benötigt man Personal. Bei den Großunternehmen wird aber gerade beim Personal gespart.
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29.10.2008 16:08 Uhr von JaySatla
 
+7 | -3
 
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haha: Haha 30 Verdammte Cent Mein Gott
Haben doe echt nichts Besseres Zu tun
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29.10.2008 16:17 Uhr von macrohb
 
+4 | -1
 
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mir auch schon passiert: bei meinem ehemaligen arbeitgeber habe ich mal 2 rechnungen zu gesicht bekommen, als ich in der buchhaltung tätig war, von einem bekannten deutschen telekommuniktationsdienstleister *g*. die eine rechnung bezog sich auf 2 cent und die andere auf sogar nur 0 cent. weiß gar nimmer wieso die beträge zustande kamen, ich glaube, da wurde der eigentlich fällige betrag mit einer gutschrift verrechnet oder so. aber schon sehr strange ;))).
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29.10.2008 16:20 Uhr von ted1405
 
+6 | -1
 
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*lach* ... das kenn´ ich! Bei mir war es eine Stundung von zuviel bezahlter Halbwaisenrente. Ich hab´ damals auch angerufen und gefragt, was noch offen ist und den genannten Betrag sofort in die Überweisung gegeben.
Ein paar Tage später kam dann eine Forderung über ->>> 8 CENT!!! <<<- per Brief. Tja ... das waren dann angeblich die Zinsen, die in der Zeit vom Nachfragen bis zum Verbuchen der Überweisung angefallen waren.

Ganz großes Kino.

... komm´ ich jetzt ins Feeeehhrnnseeehn? :-D
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29.10.2008 16:22 Uhr von Arminius81
 
+3 | -1
 
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traurig aber wahr: Und es passiert jeden Tag ^^
Diese news wundert mich keines falls . Hatte auch genug mit diesen bürokraten zu tun und ich wünsch es keinem .
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29.10.2008 16:34 Uhr von LoneZealot
 
+4 | -0
 
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mehr geben: Man könnte es noch auf die spitze treiben:

Man überweisst 40 cent. Dann kommt ein weiterer Brief in dem steht man habe zuviel gezahlt. Man schreibt zurück und bittet, das Geld dem Roten Kreuz oder einem Kinderheim zu spenden, natürlich mit Spendenquitung.

DAS ist dann Aufwand. Das gleiche kann man problemlos mit Strafzettelrechnungen machen, einfach ein paar Cent MEHR überweisen. So kommt man nicht dran und die Ämter haben richtig Party und hocken nicht nur die hälftes des Tages dumm rum und trinken Kaffee auf Kosten des Steuerzahlers.
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29.10.2008 18:04 Uhr von JJJonas
 
+0 | -4
 
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automatisch: ja das liegt daran das sowas automatisch passiert und dem computer recht egal ist wie hoch die schulden sind.

er druckt und kuvertiert es. fertig.
eigentlich ist die software schuld.
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29.10.2008 18:16 Uhr von luckybamboo
 
+1 | -0
 
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50 Cent-Forderung berechtigt Meine Heimat-Verbandsgemeindeverwaltung hat mir kürzlich ein Mahnschreiben mit der Androhung der Zwangsvollstreckung zugeschickt. Wegen 0,03 € !! Incl. Mahn- und Portogebühren war die Forderung am Ende um mehr als das 100-fache !! gestiegen. Also da sind Anschreiben wegen 50 Cent doch durchaus berechtigt... :-)
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29.10.2008 18:19 Uhr von Scimitar-
 
+2 | -0
 
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beamte mehr gibts da nicht zu sagen.
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29.10.2008 18:23 Uhr von casus
 
+3 | -3
 
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Was wenn das umgekehrt laufen würde? Stellt Euch das mal vor....

"Durch einen Rundungsfehler in der Software, wiesen im Jahr über 10 Millionen einen Fehlbetrag von 0,5 Euro/ Cent Lohnsteuerrückerstattungen auf. Wie der Bund der Steuerzahler berichtete steckte das Finanzamt so einen Betrag von 10000000*0,5/100= 50.000 Euro in die eigenen Taschen."

Das mit einem entsprechend grossem Schriftsatz in der Bild und dann schaun wie mal, wie die Schlagzeilen und Kommentare dann lauten würden.... ;-)
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29.10.2008 18:32 Uhr von casus
 
+0 | -2
 
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Geschäftsprozesse Von wegen Software ändern.

Sicher, das wird funktionieren.
Aber wer traut sich mal, den kompletten Ablauf der Strecke eines Euro´s durch eine grosse Firma zu Skizzieren? Mit einer Kostenbewertung an jeder Station und für jede Handlung und für jede Rescource die für den jeweiligen Teilschritt vorgehalten werden muss.

Und wenn das dann steht, baut doch mal "huch, hier werden 50 Cent durch einen anderen Geschäftsprozess gelenkt." ein.

Einen weiteren Geschäftsprozess der auf Dauer etabliert wird und auf Dauer Kosten verursacht.

Es dauert nicht umsonst eigentlich sehr lange, Geschäftsprozesserichtig auf die zu erstellende, unterstützende Software abzubilden. Und es gibt genug Fehler dabei....

Und dann war da noch die
Editfunktion *argl*
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29.10.2008 18:51 Uhr von floridarolf
 
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armes deutschland :(: das ist die deutsche Bürokratie umständlich unverständlich unverantwortlich!
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29.10.2008 20:41 Uhr von Carry-
 
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hmm: wenn solche beträge nicht eingefordert werden würden, würde jeder seine rechnungen um 0,50 euro kürzen. bei zig millionen rechnungen, würden so riesige verluste entstehen.
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29.10.2008 20:54 Uhr von FirstBorg
 
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gute rechnung: Das ist ja gar nciht mal so dumm... wenn sie es nicht eintreiben, haben sie ein minus von 30 cent. So haben sie ein minus von 55 cent.
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29.10.2008 20:54 Uhr von FirstBorg
 
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korrektur: Sollte am Ende 25 Cent heissen, NICHT 55.
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30.10.2008 00:50 Uhr von interkonsum
 
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Kenne ich von meiner Krankenkasse: Allerdings ging es da um 10 Cent :-))
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30.10.2008 11:17 Uhr von scuba1
 
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Eine Konsequenz: wäre wenn die Leute die diesen Müll verzapfen auch selbst für die Folgen aufkommen würden aber sowas ist bei unseren Staatsbediensteten ja nicht vorgesehen und daher können sie machen was sie wollen denn es ist ja nicht ihr Geld was sie verbraten.
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30.10.2008 14:16 Uhr von Rockopage
 
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Ein Konto: Ich sehe hier nicht das Problem, jede gespeicherte Person hat ein Konto und bei Fehlbeträgen kann der ausgleiche der zu viel oder zu wenig ausgezahlten Beträge am nächsten Monat ausgeglichen werden. Das Prinzip funktioniert bei Versandhäusern doch auch. Die Angaben zu den Zahlungen werden bei der Monatlichen Rechnung erklärt.Und wenn der Empfänger fragen hat kann er sein zuständigen Berater anrufen, bei den Telefonflatrates sollte das kein Problem sein.

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