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US-Raketenabwehr auf polnischem Boden in gut drei Jahren einsatzbereit

Nach Angaben des Direktors der US-amerikanischen Raketenabwehrbehörde, General Henry Obering, werde die beschlossene Raketenabwehranlage in Polen zwischen Ende 2011 und Anfang 2012 seinen Dienstbetrieb aufnehmen.

Zudem darf das Projekt auf eine finanzielle Unterstützung durch die Raketenabwehrbehörde hoffen. Schließlich sei Washington dazu bereit, die Raketenabwehranlage mit 400 Millionen Dollar zu unterstützen.

Der für die Anlage vorgesehene Ort ist ein militärischer Stützpunkt in Redzikowo in der Nähe der Stadt Slupsk. Darauf hatten sich polnische und amerikanische Politiker in einem Vertrag geeinigt.


WebReporter: Longen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Jahr, Rakete, Boden, Raketenabwehr
Quelle: de.rian.ru

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.10.2008 14:59 Uhr von Longen
 
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Gewalt erzeugt Gegengewalt, egal ob sie manifest oder präventiv erfolgt, also dürfen wir uns vielleicht auf eine Raketenabwehranlage in der russischen Exklave um Königsberg freuen. Die Lage des Ortes "Redzikowo" bei googlemaps/GoogleEarth ist einen Blick wert. Ob das der beste Ort für Abwehrstellungen gegen iranische Raketen ist, wage ich zu bezweifeln.
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29.10.2008 18:36 Uhr von gruen
 
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@Hawtin: sehr gutes beispiel.

wieso ist das eigentlich kein skandal, dass die in europa einfach so nen raketenstützpunkt bauen? wieso dürfen die amerikaner einfach überall auf der welt ihre interessen durchsetzen?
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29.10.2008 19:54 Uhr von Timido
 
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@gruen: Weil Polen ein souveränes Land mit eigener Regierung ist und sie mit den USA entsprechend übereingekommen sind.

Nur weil dir das nicht passt, hast du auch kein Recht, den Polen vorzuschreiben, was sie tun und lassen sollen. Das macht dich nicht besser als das Land, was du kritisierst.

Genausowenig, wie die Stationierung von 7500 russischer Soldaten auf Georgiens ehemaligen Gebieten.

Übrigens steht es jedem frei, amerikanische Interessen zu boykottieren. Geh´ nicht zu mehr zu McDoof, kauf eine Intel/AMD-Prozzis mehr, trinkt keine Coke und schau dir im TV auch keine amerikanischen Filme an oder höre keine amerikanischen Lieder.

Dazu gehört aber auch ein Verzicht auf die eigenen liebgewordenen Annehmlichkeiten. Bist du dazu bereit?

"Wasch mit den Pelz, aber mach micht nicht nass." funktioniert nun mal nicht.
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29.10.2008 20:46 Uhr von maki
 
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Dass die der Welt Coke usw. verkaufen dürfen, berechtigt die noch lange nicht, in über hundert Staaten ihre Unterschicht auszulagern.

Ich trink gern russischen Wodka, ess gern Böhmische Knödel sowie italienische Pizza und rauche libanesische Zigarillos - dürfen diese Länder somit irgendwo ausserhalb ihrer Grenzen Schirme aufstellen, in deren Schutz in aller Ruhe Angriffe auf das Nachbarland vorbereitet werden können?
Oder wie sieht es mit Südfrüchten aus? Lässt Du Dir von Afrika ne Radarstation in den Nachbargarten stellen?
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29.10.2008 21:02 Uhr von ray83
 
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ja ne is klar: nen rakteteabwehrschild,

und mit jagdwaffen lässt sich auch nur wild töten
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29.10.2008 21:21 Uhr von Kampfpudel
 
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Polen: Aber sich am Ende wundern, wenn ihnen blanker Haß entgegenschlägt. Das ist doch ein gefundenes Fressen für die Nationalisten in Deutschland. Denn die sind die Letzten, die ein bis an die Zähne bewaffnetes Polen sehen wollen. Und bei diesem Drecks-Schirm wird es nicht bleiben, da bin ich mir sicher.
Irgendwo tun mir die Polen jetzt schon leid. Sie müssen ausbaden, was ihre Regierung verzapft, aber sie haben ja im wahrsten Sinne des Wortes die Wahl...

Über die VS-Amerikaner müssen wir nicht reden. Die haben eh kaum noch Freunde in der Welt, diese verlogenen Kriegstreiber.

@Timido

Meinst Du mit Georgien diese VS-Knechte mit einem korrupten Kriminellen an der Spitze?
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01.11.2008 22:10 Uhr von Hugo Tobler
 
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Ja, warum wohl wollen die USA ihre Reketen in der EU plazieren?

Hier ein weiterer Auszug aus Putins Rede in München:

>>Uns beunruhigen auch die Pläne zur Stationierung von Teilen eines Raketenabwehrsystems in Europa. Wer braucht diese neue Runde des Wettrüstens, die in diesem Fall unvermeidlich wäre? Ich zweifle stark daran, dass die Europäer selbst das brauchen.
Raketenwaffen mit einer Reichweite von 5000 bis 8000 Kilometern, die Europa real bedrohen würden, hat keines der sogenannten „Problemländer“. Solche wird es in absehbarer Zukunft auch nicht geben, damit ist sogar nicht zu rechnen.
Selbst ein hypothetischer Abschuss beispielsweise einer nordkoreanischen Rakete gegen das US-Territorium über Westeuropa - das widerspricht eindeutig den Gesetzen der Ballistik - wie wenn man mit der rechten Hand ans linke Ohr fassen würde, wie man bei uns in Russland sagt.<<

Gut gebrüllt alter Löwe!
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01.11.2008 22:12 Uhr von Hugo Tobler
 
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Die NAT Erweiterung! Noch einmal putin in seiner Rede in München:
>>Hier in Deutschland muss ich auch den Krisenzustand des Vertrages über die konventionellen Streitkräfte in Europa erwähnen.
Der angepasste Vertrag über die konventionellen Streitkräfte in Europa wurde 1999 unterzeichnet. Er berücksichtigte die neue geopolitische Realität - die Auflösung des Warschauer Blocks. Sieben Jahre sind inzwischen vergangen, und nur vier Staaten, einschließlich der Russischen Föderation, haben dieses Dokument ratifiziert.
Die NATO-Länder haben offen erklärt, dass sie den Vertrag, einschließlich der Bestimmungen über die Flankeneinschränkungen (über die Stationierung einer bestimmten Zahl von Streitkräften an den Flanken), nicht ratifizieren werden, solange Russland seine Stützpunkte aus Georgien und Moldawien nicht abgezogen hat. Aus Georgien werden unsere Truppen abgezogen, sogar in einem beschleunigten Verfahren. Diese Probleme haben wir mit unseren georgischen Kollegen geregelt und das ist allen bekannt. In Moldawien bleibt eine Gruppierung von 1500 Armeeangehörigen, die Friedensfunktionen wahrnehmen und Munitionsdepots aus der Sowjetzeit bewachen. Wir besprechen mit Herrn Solana diese Frage ständig, er kennt unsere Position. Wir sind bereit, auch weiter in diesem Bereich zu arbeiten.
Was geschieht aber zum gleichen Zeitpunkt? Zum gleichen Zeitpunkt werden in Bulgarien und Rumänien so genannte leichte amerikanische vorgeschobene Basen mit jeweils 5000 Soldaten stationiert. Das bedeutet also, dass die NATO ihre Vortrupps an unsere Staatsgrenzen heranrückt, während wir den Vertrag strikt einhalten und auf dieses Vorgehen in keiner Weise reagieren.
Ich denke, dass es offensichtlich ist: Der Prozess der NATO-Erweiterung hat mit einer Modernisierung der Allianz selbst oder mit der Gewährleistung der Sicherheit in Europa nichts zu tun. Im Gegenteil: Dies ist ein ernsthafter provokativer Faktor, der das Niveau des gegenseitigen Vertrauens herabsetzt. Wir haben ein gutes Recht, offen zu fragen: Gegen wen ist diese Erweiterung gerichtet? Und was ist mit den Versicherungen geworden, die von westlichen Partnern nach der Auflösung des Warschauer Vertrages gegeben wurden? Wo sind diese Erklärungen heute? An diese erinnert sich niemand mehr. Ich gestatte mir aber, in diesem Raum daran zu erinnern, was gesagt wurde. Ich möchte ein Zitat aus der Rede des NATO-Generalsekretärs Wörner am 17. Mai 1990 in Brüssel anführen. Er sagte damals: „Die Tatsache, dass wir bereit sind, keine NATO-Truppen außerhalb des Territoriums der Bundesrepublik Deutschland zu stationieren, gibt der Sowjetunion feste Sicherheitsgarantien.“ Wo sind diese Garantien?<<
Hallo bitte erwachen, von wegen lieben USA!
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01.11.2008 22:13 Uhr von Hugo Tobler
 
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Die NATO Erweiterung 2: Auszug aus der Rede Putins in München:

>>Ich bin davon überzeugt, dass nur die UNO-Charta der einzige Mechanismus zur Beschlussfassung über die Anwendung militärischer Gewalt als letztes Argument sein kann. In diesem Zusammenhang habe ich entweder nicht verstanden, was erst vor kurzem von unserem Kollegen, dem italienischen Verteidigungsminister, gesagt wurde, oder er hat sich nicht exakt ausgedrückt. Ich jedenfalls habe gehört, dass eine Gewaltanwendung nur dann als legitim gelten kann, wenn der Beschluss in der NATO oder in der Europäischen Union oder in der UNO getroffen wurde. Wenn er wirklich so denken sollte, so haben wir unterschiedliche Standpunkte dazu. Oder ich habe etwas falsch gehört. Als legitim kann eine Gewaltanwendung nur gelten, wenn der Beschluss auf der Grundlage und im Rahmen der UNO gefasst wurde. Die Organisation der Vereinten Nationen sollte nicht durch die NATO oder die Europäische Union ersetzt werden. Wenn die UNO die Kräfte der internationalen Völkergemeinschaft, die wirklich auf Ereignisse in einzelnen Ländern reagieren können, real vereinigt, wenn wir die Vernachlässigung des Völkerrechts überwinden, dann kann sich die Situation ändern. Anderenfalls wird die Situation nur in eine Sachgasse geraten und die Zahl der schweren Fehler vergrößern. Dabei muss man natürlich darauf hinarbeiten, dass das Völkerrecht hinsichtlich der Auffassung und der Anwendung der Normen einen universellen Charakter hat.<<
Er hat 100% recht!

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